<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515</id><updated>2011-07-31T02:33:03.849+03:00</updated><category term='Urlaubsbericht'/><category term='Lettland'/><title type='text'>Lettland 2009-2010</title><subtitle type='html'>Herzlich Willkommen in meinem Blog für mein einjähriges Praktikum für das Gustav-Adolf-Werk in der Ev. Luth. Kreuzkirchengemeinde  in Liepāja/Lettland</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>123</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-5995986894758830936</id><published>2011-01-10T12:00:00.000+02:00</published><updated>2011-03-23T19:35:25.322+02:00</updated><title type='text'>Mein Abschlussbericht</title><content type='html'>Im August 2009, nur kurz nach meinem Abitur, machte ich mich auf, ein Jahr in Lettland zu verbringen. Mein Praktikum machte ich in der Kreuzkirchengemeinde in Liepāja, der drittgrößten Stadt Lettlands, direkt an der Ostsee gelegen. Diese Gemeinde, die vor einigen Jahren mit der Diakonie zusammengelegt wurde,  zählt 92 Mitglieder, die sich alle in irgendeiner Weise sehr aktiv in die Gemeinde einbringen. Der Pastor der Gemeinde ist in Deutschland aufgewachsen und erst nach dem Fall der Sowjetunion wieder nach Lettland zurückgegangen. So hat er noch viele Kontakte nach Deutschland, die die Gemeinde/ Diakonie sehr (z.B. mit Hilfstransporten) unterstützen. Natürlich war er auch für mich anfangs sehr hilfreich, da er mir gerade auch in bürokratischen Angelegenheiten sehr helfen konnte. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-AfNc4bm4ECs/TYotN01kpHI/AAAAAAAAChM/51SuAkyHU6M/s1600/DSCI0654.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 181px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-AfNc4bm4ECs/TYotN01kpHI/AAAAAAAAChM/51SuAkyHU6M/s320/DSCI0654.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5587328003251414130" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mit allen anderen Menschen kommunizierte ich anfangs mit  einen wilden Mix aus deutsch, englisch, Hand und Fuß und lernte nebenbei fleißig lettisch. Nach einem halben Jahr konnte ich dann schon recht gut lettisch – zumindest konnte ich mich gut unterhalten. Ich glaube, dadurch, dass die Letten gesehen haben, dass ich sogar ihre Sprache lernen möchte, wurden die Menschen noch offener und herzlicher als sie ohnehin schon sind. So lernte ich Land, Leute und Traditionen sehr gut kennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Lieblingsaufgabe war für mich der Deutschunterricht. Hierzu trafen wir uns einmal in der Woche. Der Kurs war bunt gemischt aus vielen verschiedenen Menschen von Schülern und Studenten bis hin zu Erwachsenen und Senioren selbst Arbeitslose waren dabei.  Auch das Niveau war sehr unterschiedlich, was ich zunächst als ein Problem sah,  sich aber später als positiv herausstellte. Die Guten halfen den Schlechteren und es kamen immer viele interessante Fragen auf. So wurde aus dem Sprachunterricht viel mehr ein Kulturunterricht. Natürlich haben wir auch etwas gelernt, ich habe aber nicht nach irgendeinem Buch Grammatik gelehrt, sondern das, was gerade passte. So haben wir viele deutsche Lieder gesungen und übersetzt und der gesamte Kurs kennt nun auch meinen Namensvetter Benjamin Blümchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-TTokqh_CCfg/TYosetp-luI/AAAAAAAACg8/zc7FGRhEIwk/s1600/DSCI0037.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-TTokqh_CCfg/TYosetp-luI/AAAAAAAACg8/zc7FGRhEIwk/s320/DSCI0037.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5587327193869883106" /&gt;&lt;/a&gt;Außerdem habe ich mich um die Jugendlichen in der Gemeinde gekümmert. Wir haben dazu eine Jugendgruppe gegründet und uns wöchentlich getroffen. Anfangs waren wir fünf bis sechs Jugendliche und da ist es schon immer sehr aufgefallen, wenn mal jemand krank war oder nicht konnte, aber wir wurden immer mehr, sodass wir am Ende eine tolle Gruppe mit teilweise über zwölf Jugendlichen waren. Unser Programm war sehr abwechslungsreich. Wir haben Freizeiten gemacht, Rollenspiele und Sketche für den Gottesdienst geschrieben, geprobt und aufgeführt oder manchmal sind wir einfach ans Meer gegangen und haben am Meer gespielt. Wir haben zusammen gekocht oder haben uns einfach zusammen Fußball oder Eishockey WM Spiele angesehen. Was uns aber immer begleitet hat und mich sehr geprägt hat, war das Gebet. Wenn es uns gut oder schlecht ging oder wenn wir für andere in der Gemeinde gebetet haben. Das gemeinsame, laute Gebet hat uns erst so richtig zusammengeschweißt. Auch heute trifft sich die Gruppe noch wöchentlich.&lt;br /&gt;Da es in Lettland keinen Religionsunterricht an den Schulen gibt, wie wir es kennen, richten die Kirchen diesen selbst aus. Das nennt sich Sonntagsschule. Hierzu kamen Kinder von 2 - 16 Jahren jeden Sonntag in das Gemeindehaus und wurden unterrichtet. Man kann das vielleicht mit Kindergottesdiensten und dem Konfirmandenunterricht vergleichen. Hier hatte ich die Aufgabe zu helfen, wo immer meine Hilfe benötigt wurde. Auch hier konnte ich meine Erfahrungen, die ich in meiner Heimatgemeinde gesammelt habe, gut einbringen. Zwar hatte ich mit den ganz kleinen Kindern die größten Schwierigkeiten, aber das liegt an der Sprache und wurde mit der Zeit auch viel besser.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-p50lrErF6x0/TYot_HK70zI/AAAAAAAAChU/_jvTwG_ns8o/s1600/DSCI0771.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-p50lrErF6x0/TYot_HK70zI/AAAAAAAAChU/_jvTwG_ns8o/s320/DSCI0771.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5587328849986442034" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Einmal monatlich traf sich bei uns in der Gemeinde eine Rollstuhlfahrergruppe. Diese Treffen gingen meist immer über einen ganzen Tag und neben dem gemeinsamen Essen gab es auch immer ein Programm. So haben die Rollstuhlfahrer z.B. gebastelt, was dann teilweise auch weiterverkauft wurde. Wir haben gemeinsam Gedichte und Geschichten gehört und ich habe meist auch ein paar Spiele vorbereitet. Anfangs war die Gruppe noch nicht so offen und es war ein wenig Überzeugungsarbeit nötig, mit mir zu spielen, aber langfristig wurde das Verhältnis immer herzlicher und die Spiele haben allen Spaß gemacht. Es war immer schön zu sehen, wenn die Menschen ein wenig ihrem Alltag entfliehen und lachen konnten. Das Leben eines Rollstuhlfahrers in Lettland ist leider noch  kaum mit dem in Deutschland zu vergleichen. Ein besonderes Highlight nicht nur für mich war das Weihnachtskonzert. Dazu traf ich mich mit den Rollstuhlfahrern zwei Monate mehrmals in der Woche zum Standardtanz. Ein Tanzlehrer hat sich eine Choreographie überlegt und mit uns geübt. Bei jedem Tanzpaar saß einer der beiden Tänzer im Rollstuhl. Man musste sich viel mehr auf die Tanzpartnerin einstellen, jedoch konnte ich auch sehen, was man in einem Rollstuhl noch alles machen kann. Beim Konzert war sogar der Bürgermeister da und es war schön zu sehen, dass die Aufmerksamkeit auch mal auf die Rollstuhlfahrer gerichtet war.&lt;br /&gt;Ansonsten habe ich viel in der täglichen Arbeit der Diakonie geholfen. Die Arbeit war auch sehr unterschiedlich. Mal habe ich in der Kleiderkammer für die Bedürftigen bei der Ausgabe oder beim Kistenschleppen geholfen. Mal habe ich Flyer gestaltet oder Aushänge gemacht. Es gab immer wieder kleinere Projekte, Sitzungen und vieles Weitere, was den Alltag nie langweilig gemacht hat. Das Spannende an der Arbeit war auch, dass die Alterspanne der Menschen, mit denen ich das Jahr über zu tun hatte, so groß war, dass man nie wusste was als nächstes kommt.&lt;br /&gt;Auch in meiner Freizeit habe ich viele tolle Dinge unternommen. Ich habe durch Freizeiten Menschen in ganz Lettland kennengelernt und bin auch viel gereist. So konnte ich das Land sehr gut kennenlernen. Aber auch in Liepāja war immer etwas zu tun. Ob ich nun im Kino für 1,50 € die neusten Filme in Originalsprache vor dem Kinostart in Deutschland sehen konnte oder ich mich mit den sportbegeisterten Letten die verschiedensten Sportarten angeschaut habe. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-ZhrsZJ12PWM/TYouXWtsg6I/AAAAAAAAChc/EknREch56QE/s1600/IMG_1365.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-ZhrsZJ12PWM/TYouXWtsg6I/AAAAAAAAChc/EknREch56QE/s320/IMG_1365.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5587329266475631522" /&gt;&lt;/a&gt;Viel Spaß hatte ich auch am lettischen Volkstanz, wo ich weitere Menschen neben der Kirche kennenlernen konnte. Ich habe gelernt einen Haushalt zu führen und was ich im Nachhinein sehr gut fand ist, dass ich noch einen richtigen Ofen hatte. Ich hatte nämlich in meiner Wohnung  noch keine Heizung und musste den gesamten Winter teilweise zwei Mal täglich Feuer in meinem Ofen machen. Natürlich gab es auch Tage, wo es echt anstrengend war und ich mir gewünscht habe, dass ich nur die Heizung anzuschalten brauche, aber Momente wie diese haben dieses Jahr erst zu dem gemacht, weshalb es für mich so besonders war. Wer kann in meinem Alter in Deutschland schon behaupten selbst für sich geheizt zu haben! &lt;br /&gt;Mittlerweile bin ich schon über ein halbes Jahr wieder in Deutschland und ich kann sagen, ich habe echt etwas bewegt.  Den Verantwortlichen in der Diakonie hat dieses Jahr so gut gefallen, dass sie sich als Aufnahmeorganisation beim europäischen Freiwilligendienst  beworben haben und nun erwarten sie im Sommer einen Freiwillige/n, der wie ich dort ein Jahr  verbringen wird und das wieder ohne Kosten für die Diakonie. Das passt auch zu dem, was ich am meisten gelernt habe: Zu großer Fortschritt auf einmal kann auch schaden! Man muss viele kleine Schritte machen, um ein großes Ziel zu erreichen.&lt;br /&gt;Mein Jahr war sehr facettenreich und dieser Bericht ist nur ein ganz kleiner Einblick in das, was ich erleben durfte. Ich habe ein wunderschönes Jahr gehabt,  in dem ich mich persönlich sehr stark weiterentwickelt habe. Ich nehme viele wundervolle Erlebnisse und Erfahrungen mit für mein zukünftiges Leben und werde mit Sicherheit noch oft zurück nach Lettland kommen. Jeder, der mich kennt, hat gemerkt, wie gut mir dieses Jahr tat und ich kann es jedem nur empfehlen sich auch ein Jahr ins Ausland zu begeben.&lt;br /&gt;Ein großer Dank gilt dem Gustav Adolf Werk und allen Menschen, die mich in diesem Jahr unterstützt und gefördert haben. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-5Rh6DcbOMAg/TYos26eCLuI/AAAAAAAAChE/zOYz76mnMRU/s1600/DSCI0237.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 181px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-5Rh6DcbOMAg/TYos26eCLuI/AAAAAAAAChE/zOYz76mnMRU/s320/DSCI0237.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5587327609626308322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Liels Paldies - Vielen Dank&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-5995986894758830936?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/5995986894758830936/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2011/03/mein-abschlussbericht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5995986894758830936'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5995986894758830936'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2011/03/mein-abschlussbericht.html' title='Mein Abschlussbericht'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-AfNc4bm4ECs/TYotN01kpHI/AAAAAAAAChM/51SuAkyHU6M/s72-c/DSCI0654.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-1299180434006924788</id><published>2010-07-12T08:36:00.000+03:00</published><updated>2010-07-14T19:40:48.392+03:00</updated><title type='text'>Nur kurz</title><content type='html'>Mittlerweile bin ich schon wieder über eine Woche hier in Deutschland und das Leben läuft mir im Moment ein wenig zu schnell und vollkommen an mir vorbei. Es gibt so viele Dinge, von denen ich in diesem Blog noch schreiben möchte, denn mein Abschied und meine Ankunft waren sehr erwähnenswert aber ich komme zur Zeit nicht dazu, irgendetwas zu schreiben. In dieser Woche habe ich mich an einigen Universitäten beworben, damit das Leben nach Lettland auch weitergeht. Heute kommt die Kuldiga Gruppe, mit der das ganze Abenteuer Lettland begonnen hat, aber für August habe ich mir ganz fest vorgenommen, die ganzen Blogeinträge, die ich in meinem Kopf schon vorverfasst habe, aufzuschreiben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Grüße&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-1299180434006924788?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/1299180434006924788/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/07/nur-kurz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1299180434006924788'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1299180434006924788'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/07/nur-kurz.html' title='Nur kurz'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-2909226237715043044</id><published>2010-07-05T14:07:00.000+03:00</published><updated>2010-07-05T14:16:59.474+03:00</updated><title type='text'>Janos</title><content type='html'>Als ich jetzt zu Besuch bei meinem ehemaligen Schulkameraden Benny in Lettland war, war auch gerade die Zeit des Jani. Das ist das Fest zur Sommersonnenwende, ein sehr wichtiger Feiertag in Lettland.  Dieses haben wir ganze dreimal mit verschiedenen Leuten gefeiert. Der Hauptfeiertag war ja vom Mittwoch 23. (ligo) auf den 24. Juni, wir starteten aber schon am Montag mit einer Spielenacht bei Freunden von Benny. Diese Feier war noch die Kleinste der drei Feiern. Wir saßen die Nacht über zusammen und haben verschiedene Spiele gespielt und sind dann, als es wieder hell wurde, so um und bei halb vier zum Strand gegangen. &lt;br /&gt;Den nächsten Abend sind wir dann mit Lelde per Rad zu einer ganz traditionellen Jani Feier aufs Land gefahren. Hierfür wurde extra eine Frau aus Riga gebucht, die sonst die lettischen Traditionen an Touristen weitergibt. Die Frau hat den Abend geleitet. Vor Ort haben wir uns dann noch ins Gras in die Sonne gesetzt und Blumen zusammengebunden. Die brauchten wir nämlich später dann noch für die Feier. Der Ort war schön hergerichtet: Es gab ein kleines Feuer in der Mitte,  um das unsere gebundenen Blumen lagen, die alle zu einem großen Blumenkreis zusammen gebunden wurden. Für jede anwesende Person gab es um den Kreis herum aufgestellt kleine Schalen mit verschiedensten Körnern. &lt;br /&gt;Am Anfang stellten sich alle um das diesen großen Kreis auf und fassten sich bei den Händen und dann wurde ein Lettisches Lied gesungen. Zum Glück gab es Text und ich war nicht die einzige, die ihn brauchte. Aber durch den Text konnte auch ich dann mitsingen, auch wenn ich von der Sprache nicht wirklich was verstanden habe. Es gab dann auch einen kleinen Gruppentanz: Wir sind im Takt zur Musik ums Feuer gegangen und haben nach jeder Strophe die Richtung geändert. Als nächstes kamen dann die Schalen mit den Körnern ins Spiel. Jeder nahm sich eine dieser Schalen. Dann sagte die Leiterin was die Menschen sich wünschen sollten und nach jedem Wunsch warfen wir alle ein Handvoll Körner mit den Wörtern „Lai turp“ ("Lass(t) es geschehen") ins Feuer. Insgesamt gab es, glaube ich, 3 Wünsche für einen selbst, 3 Wünsche für seine Freunde/Familie und 3 für Lettland.  Nach dieser Aktion kam nun Brot, Honig, Sesam und Wasser ins Spiel. Jeder bekam eine Brotscheibe, von dunklem Brot, darauf ein Kreuz von Honig auf den dann Sesam gestreut wurde und am Ende noch ein Löffel Wasser auf das Brot. Alles davon hat eine eigene kleine Bedeutung, teilweise sogar bei jeder Person unterschiedlich. Bei mir stand das Brot  dafür, dass ich meine Ziele erreiche, Honig und Sesam für die Liebe und das Wasser dafür das ich meinen Weg im Leben nicht verliere, wie geschwungen und verworren er auch sein mag und wie viele Hindernisse es auf dem Weg auch gibt. &lt;br /&gt;Danach kam der riesige Blumenkranz in den Mittelpunkt des Geschehens. Dieser wurde nun nämlich in einer Art Schneckenhausprozedur auf das Feuer gelegt und verbrannt. Das machte einen ganz schönen Qualm! Aber auch der war von Bedeutung. Geht man nämlich 9*3(ja die 3 spielte eine wichtige Rolle =27 Mal ums Feuer und dabei immer schön durch den Rauch soll das Gesundheit bringen. &lt;br /&gt;Im Anschluss kam dann die wohl lustigste Aktion des Abends: Paarweise wurde über das Feuer gehüpft. (3*3)Neunmal sollte man das tun, das sollte den Geist reinigen und Lebensfreude bringen. &lt;br /&gt;Das war dann auch so ziemlich der Abschluss dieses Abends.&lt;br /&gt;Am nächsten Tag war dann der Abend der offiziellen Jani Feier. Diesen haben wir wieder außerhalb von Liepāja verbracht, dieses Mal auf einem kleinen alten Landhäuschen, bei einer Familie mit der Benny befreundet ist. Es war auch keine ganz kleine Feier es waren doch schon ca. 25 Personen. Wahrscheinlich sogar eher noch mehr. Anfangen tat der Abend damit, dass ich von der Tochter, Helga, gelernt habe wie man einen Blumenkranz flechtet, und wir dann auch noch für Benny einen Kranz aus Eichenblättern gebunden haben. Währenddessen war Benny beim Aufbauen und hat geholfen einen Windschutz zu bauen, sodass wir dann die Tische für das Essen fertig machen konnten und uns nicht ständig alles von einer Windböe weggepustet wurde. Das Essen war so reichlich, das es gerade so alles auf den Tisch passte. Es gab eine Menge Salate, Fisch und Buletten, Brot und Erdbeeren. Nach dem Essen gab es dann Spielrunde: Erst Volleyball in einer großen Runde dann verschiedenste andere Ballspiele. Und am Ende, wie sollte es anders sein, Fußball. Da an dem Tag ja auch Deutschland gegen Ghana spielte, war Benny dann beim Fußball natürlich hochmotiviert und hatte seinen Deutschland-Umhang mitgebracht und die gesamte Spielzeit auch dabei. Da wir selber keine Möglichkeit hatten das Spiel zu sehen hier nochmal einen großen Dank an unseren Freund in Deutschland, der uns mit den Neuigkeiten zum Spiel versorgt hat! Nachdem es dann doch irgendwann so dunkel geworden ist, dass man den Ball nicht mehr sehen konnte, mussten dann auch die motiviertesten Fußballspieler den Ball unter den Arm klemmen und das Spielfeld verlassen. Inzwischen war nun das Lagerfeuer angezündet worden und so versammelten sich alle auf den Bänken herum. Auch hier wurden wieder viele Lettische Volkslieder, diesmal aber auch christliche Lieder gesungen. Später wurde dann auch noch ein eigens für den Abend gebauter Grill angeheizt und es wurden Würstchen gegrillt. So verbrachte man dann auch den Rest der Nacht. Zum Glück bewahrheitete sich die Vorhersage des Wetterdienstes nicht, so dass wir die ganze Nacht über trockenes, Sternenklares Wetter hatten und wirklich gesehen haben, dass es in der Nacht wirklich nicht ganz dunkel wurde. Geblieben sind wir da bis ca. 5Uhr. Dann wurden wir von dem Vater zurück nach Liepaja gefahren und konnten uns da dann müde aber zufrieden in die Betten schmeißen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank für eine tolle Zeit in Lettland!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christina&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-2909226237715043044?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/2909226237715043044/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/07/janos.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2909226237715043044'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2909226237715043044'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/07/janos.html' title='Janos'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-2721421573275325259</id><published>2010-06-20T00:25:00.000+03:00</published><updated>2010-06-20T01:01:30.819+03:00</updated><title type='text'>Der Abschied naht</title><content type='html'>Das Ende kommt immer näher und ich kann nichts dagegen machen. Ich merke langsam, dass mir die kommende Zeit richtig schwer fallen wird. Der Abschied wird immer realer und es kommen immer mehr Momente, wo ich die Menschen das letzte Mal treffe. Mir fällt dieser Abschied doch um einiges schlimmer als der damals vor knapp 10 Monaten von zuhause. Das war eine völlig andere Situation. Aber was soll´s, es geht schon weiter und ich probiere die mir noch verbleibenden 15 Tage zu genießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Montag war beim Deutschunterricht eine Abschlussfeier. Wir sind die verschiedenen Themengebiete durchgegangen und es ist doch eine ganze Menge zusammengekommen. Höhepunkt war allerdings die Folge Benjamin Blümchen, die wir gesehen haben. Zum Abschluss gab es dann Torte und viele Glückwünsche. Das war echt eine tolle Zeit. Auch wenn ganz klar der Spaß im Mittelpunkt stand und ich mehr die Angst am Reden nehmen wollte, als nur Grammatik zu pauken, haben wir viel gelernt und ich hoffe, dass auch der Eine oder Andere das nun auch irgendwann anwenden kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Dienstag war ich in Riga und habe meinen letzten Besuch von Flughafen abgeholt und ihr Riga gezeigt. Auch, wenn ich nun schon einige Male dort war, sehe ich immer wieder etwas Neues, was das durchaus interessant hält. Der mich im Winter schon von der Größe her total beeindruckender Markt zum Beispiel wirkt jetzt im Sommer nochmal doppelt so groß. Das finde ich immer wieder auf neue beeindruckend. Genauso die Unabhängigkeitsstatue, die ich mir bei jedem Besuch in Riga wieder anschauen. Ich kann echt jeden, der noch nicht in Riga war, mal einen Urlaub zu planen. &lt;br /&gt;Nach der Rückfahrt nach Liepāja noch am Dienstagnachmittag, sind wir dann am Mittwoch zum Holztragen gerufen worden. Eine weitere Ladung Holz wartete darauf in den Keller sortiert zu werden. Dieses Mal war die Jugendgruppe dafür zuständig und ich war wieder einmal so positiv begeistert, dass so viele gekommen sind. So wurde der Berg Holz auch dank der Mithilfe meines Besuches ganz schnell ganz klein und wir waren schneller, als das letzte Mal, wo ich mitgeholfen hatte. Die gute Stimmung in der Gruppe wurde gleich ausgenutzt und wir sind fast alle zum Strand gegangen. Während die Letten sogar kurz in der Ostsee schwimmen waren, haben wir uns dann alle in die Dünen gelegt und gesonnt. Es war zwar sehr kalt, aber in den Dünen war kein Wind und dann wurde es durch die Sonne richtig angenehm. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Donnerstag haben wir dann in Karosta, einen Stadtteil von Liepāja verbracht. Seit dem Anfang, wo ich einmal mit dem Rad in Karosta war, hatte ich das immer geplant das noch einmal zu wiederholen, weil man mit dem Rad noch viel flexibler ist. So haben wir an einem wunderschönen See gechillt, waren an den Bunkern picknicken und sind die ganze Nordmole entlanggefahren. (das war aufgrund des Sturmes dort bisher nie möglich). Das war wohl auch schon das letzte Mal, dass ich dort war. Zumindest im Laufe meines Praktikums. Ich denke, es werden weitere Besuche in Lettland folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag sollte dann nun die ultimative Fußballparty steigen. Ich denke jeder Leser weiß warum das nicht so geklappt hat. Es ist echt schade, dass solche Sportpartys ja doch vom Ergebnis abhängen. Naja, trotzdem haben wir ein kleines Spiel gespielt und die Stimmung war nun auch nicht so schlecht... Ich war trotzdem geschockt.&lt;br /&gt;Nach der Jugendgruppe haben wir dann das Kino aufgesucht. Es gab das A- Team. Nicht weiter besonders. Nur läuft der Film in Deutschland erst am 12.08.2010 an. Das fand ich irgendwie toll. In einem Kino in Lettland kann ich den Film schon 6-8 Wochen vorher sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der heutigen Abschlussfeier berichte ich dann im nächsten Blog&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-2721421573275325259?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/2721421573275325259/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/06/der-abschied-naht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2721421573275325259'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2721421573275325259'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/06/der-abschied-naht.html' title='Der Abschied naht'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-8647056599952562289</id><published>2010-06-13T23:48:00.000+03:00</published><updated>2010-06-14T02:09:46.439+03:00</updated><title type='text'>SCHLAAAAAND</title><content type='html'>Am Samstag wurde ich zur Entlassungsfeier von zwei aus meiner Jugendgruppe eingeladen. Das Schulsystem in Lettland, welches ich bis heute nicht wirklich verstanden habe, sieht in der neunten und als Abschluss in der zwölften Klasse Prüfungen in allen wichtigen Fächern vor. Die neunte Klasse ist hier etwas besonderes. Es ist ein Abschluss, wobei ziemlich alle weiter zur Schule gehen. Viele wechseln aus mir unerklärlichen Gründen die Schule nach der neunten Klasse. Wie auch immer.. besagte Jugendliche hatten die Prüfungen bestanden und ich war auf deren Entlassungsfeier. Diese war anders als meine Entlassungsfeier. Zunächst sind alle Schüler einmarschiert und zwar hatte jeder Junge ein Mädchen im Arm, manche sogar zwei und auch die Lehrerin wurde Arm in Arm hereingeführt. Als alle in der völlig überfüllten Halle noch standen, wurde sofort die Nationalhymne Lettlands eingespielt. Anschließend gab es ein paar Worte von der Moderatorin und dann haben die Schüler die Leitung der Zeremonie übernommen. Zu dem Programm gehörten ein paar Lieder, ein paar Schauspiele, bei denen die Lehrer auf eine nette Art und Weise parodiert wurden und  einem Danke sowohl an die Lehrer als auch an die Eltern mit Blumen und interessanten Geschenken. Nun sagte der Direktor ein paar kurze Worte und dann wurden immer zwei Schüler nach vorne gerufen und es hieß immer „beglückwünscht sie!“, dann sind alle Menschen, die die Personen kannten, nach vorne gegangen und haben der Person mindestens eine Blume gegeben. Es ist echt bemerkenswert wie viele Blumen die Schüler nach diesem Akt hatten. Aber es ist wie ich finde auch eine sehr schöne Geste. Auch ich hatte Blumen gekauft und war somit vorbereitet. Leider hatte ich keine Kamera dabei, aber ich denke, dass ich noch Bilder von anderen Anwesenden bekommen werde, auf denen dann auch die große Anzahl an Blumen deutlich wird. Eigentlich wollte ich nicht auf diese Entlassungsfeier, aber da ich immer wieder gefragt wurde, bin ich dann schließlich doch gegangen und ich habe es nicht bereut. Es war echt sehr schön anzusehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am heutigen Sonntag war ich das letzte mal schon im deutschen Gottesdienst hier in Liepaja und im Anschluss habe ich meine WM tauglich gemacht, denn bei mir fand eine super coole Deutschland WM Party statt. Wir waren insgesamt sechs Leute und haben mit extra aus Deutschland geschicktem Fanmaterialien gefeiert. Meine Wohnung gleicht nun einer WM-Festung und die Deutsche Elf hat mit ihrem Ergebnis ihren Teil dazu beigetragen. Ich freue mich schon auf die weiteren Spiele. Für Freitag (das nächste Spiel) ist bereits eine Party mit der Jugendgruppe geplant. Ich hoffe mit ähnlichem Ergebnis.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-8647056599952562289?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/8647056599952562289/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/06/schlaaaaand.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8647056599952562289'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8647056599952562289'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/06/schlaaaaand.html' title='SCHLAAAAAND'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-2181127167031010096</id><published>2010-06-12T14:58:00.002+03:00</published><updated>2010-06-12T15:04:31.638+03:00</updated><title type='text'>Paldies  für alles – der Einblick in ein etwas anderes Leben</title><content type='html'>Paldies [danke] war wohl das Wort, das mich von Anfang bis Ende meines Urlaubs in Lettland und sogar darüber hinaus begleitete. Schon im Flugzeug lernte ich dieses Wort von einer netten Lettin bei einem kleinen Gespräch auf Englisch, das mir schon einmal im Voraus ein bisschen die Angst nahm, in Lettland nichts verstehen zu können. Die Angst verflog dann mehr und mehr, da ich ja immer Benjamin als persönlichen und engagierten Übersetzer dabei hatte. Aber nicht nur sein Übersetzen half, sondern auch all seine Eindrücke und die Kontakte, die er über die Zeit dort aufgebaut hatte. So konnte ich in den 3 Tagen meines Besuches viel mehr aus Lettland mitnehmen, als ich gedacht hätte und mir wurde wieder bewusst wie unterschiedlich doch ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland sein kann:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angefangen hat alles mit einer Busfahrt durch Riga zu einer Schwäbischen Freiwilligen namens Verena, was mich auch gleich mehr heimisch fühlen lies. Am nächsten Tag konnten wir dann die europäische Kulturhauptstadt 2014 Riga begutachten. Was mir am meisten an Riga gefiel, waren die vielen unterschiedlichen und farbenreichen Gebäude und vor allem, dass Riga nicht so überfüllt von Menschen war, sondern für eine Hauptstadt mit dem Markt und der Natur überall dazwischen recht idyllisch war. Doch Liepaja fand ich fast noch schöner mit der Natur und dem Gemeinschaftsgefühl, wobei mein Blick dort wohl auch vom christlichen Gemeindeleben getrübt war. Davon konnte ich bei meinem Besuch einiges mitbekommen und das war einfach nur genial. Es war super zu sehen, dass Benjamin in so kurzer Zeit eine Jugendgruppe auf die Beine stellen konnte, die ihr eigenes Theaterstück schreibt und aufführt. Da sieht man doch wie viel man in so einem Jahr bewirken kann. Und die Jugendgruppe war wirklich richtig nett, so hatte ich auch viel Spaß dabei kleine Spiele aus England mit ihnen auszuprobieren, auch wenn es mit dem Englisch nicht so einfach war und deren Alter anders war als ich es gewohnt bin. Besonders begeistert war ich allerdings von der Studentenbibelgruppe in der ich mich durch all die netten und offenen Menschen gleich zu Hause fühlen konnte und mal in einem neuen Umfeld über den Glauben und auch manche Erfahrungen dieses Jahres reden konnte. Lelde, die Leiterin, ist einfach eine geniale Person und kann wirklich gut Fragen durchdenken.  Und natürlich war es auch echt cool beim Sommerfest der Studentengruppe dabei zu sein und das erste Mal in meinem Leben sogar Fußball am Strand spielen zu können.  Die Rollstuhlfahrergruppe zu sehen brachte dann nochmal einen ganz anderen Aspekt zu meinem Urlaub. Gerade dort wurde mir bewusst, dass die Hilflosigkeit vom nicht Verstehen einer Sprache auch ein Vorteil sein kann. Denn dadurch nimmt man viel mehr die Emotionen, die Körpersprache und die Dinge im Hintergrund  wahr und setzt sie auch selber mehr ein. So konnte ich auch ein bisschen hilfreich beim Tisch vorbereiten sein oder beim Schieben der Rollstühle. Und es hat wirklich Spaß gemacht  bei einem Paketauspackspiel  mit Fragen mitzumachen und mehr über die Menschen zu erfahren. Echt schön zu sehen war auch, dass ein Lächeln so einen großen Unterschied macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Für diesen genialen Urlaub möchte ich Paldies sagen. Paldies an Lettland, an die wundervolle Natur, an die Sonnenuntergänge, an die reichliche Kultur, an die angenehme Atmosphäre, an die verschiedenen Einblicke in ein wundervolles Gemeindeleben und ein besonderes paldies an die tollen Menschen, die ich näher kennen lernen durfte, vorallem an Lelde und natürlich Benjamin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lisa&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-2181127167031010096?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/2181127167031010096/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/06/paldies-fur-alles-der-einblick-in-ein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2181127167031010096'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2181127167031010096'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/06/paldies-fur-alles-der-einblick-in-ein.html' title='Paldies  für alles – der Einblick in ein etwas anderes Leben'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-5789490397689655976</id><published>2010-06-11T22:18:00.000+03:00</published><updated>2010-06-11T23:32:17.950+03:00</updated><title type='text'>Stockholm</title><content type='html'>Am Montag ging es dann mit der deutschen Gemeinde mit der Fähre von Riga nach Stockholm. Wir waren insgesamt eine Gruppe von über 40 Menschen, wobei ich mich überwiegend mit den Jugendlichen, die ich bereits von der deutschen Jugendfreizeit her kenne, beschäftigt habe. Im Gegensatz zu den Fähren nach Deutschland, gab es auf dieser Fähre sogar ein kleines Entertainment Programm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag mit fast zweistündiger Verspätung, kamen wir in Stockholm an. Wir sind mit einem Bus in die Innenstadt gefahren und haben uns dort mit der deutschen Gemeinde Schwedens getroffen. Nun haben wir einen kleinen Vortrag über Stockholm gehört und sind zum Wachwechsel des schwedischen Schlosses gegangen. Das findet am Tag nur einmal statt, war aber durchaus interessant anzusehen. So wie mir berichtet wurde, ist das Schloss das größte, noch im Gebrauch befindliche Schloss der Welt, auch wenn die Königsfamilie mittlerweile an einem anderen Ort wohnt. Nach einem Essen hatten wir dann eine Führung durch die deutsche Kirche, wo die deutsche, schwedische Königin, jedes Jahr an Heilig Abend den Gottesdienst besucht. Die Kirche machte wie ganz Stockholm einen wunderschönen und sehr gepflegten Eindruck. Nun hatten wir leider nur eine dreiviertel Stunde Zeit, Stockholm selbst zu erkunden, denn dank der Verspätung wurde die ohnehin schon kurze Aufenthaltszeit noch weiter verkürzt. Wir hatten nun in einer kleinen Gruppe einen Einheimischen, der uns in der kurzen Zeit noch einige Informationen gegeben hat und uns noch einige schöne Gebäude und eine große Einkufsstraße gezeigt hat. Das tollste, was ich in Stockholm gesehen habe, waren die Abschlussfeiern der Abiturienten. Jede Klasse/Schule hat sich einen LKW gemietet und ist mit lauter Musik feiernd durch die Strassen von Stockholm gefahren, zum Leidwesen aller Autofahrer und Passanten. Diese Tradition, die es in Schweden schon seit einigen Jahren gibt, lößt bei der Bevölkerung nicht gerade eine positive Resonanz hervor, hat mich trotzdem total begeistert. Nach einer kleinen Andacht ging es dann wieder an lauter kleinen Inseln zurück auf die Ostsee und nach Riga. Zusammenfassend würde ich sagen, dass es zwar sehr wenig Zeit war, es aber auch nicht verkehrt war, dahin zu fahren, zumal der Schwerpunkt auf dem Miteinander lag und ich wiedermal sehen konnte, wie sehr Deutschland auch im Ausland vertreten ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Donnerstag habe ich dann die traurige Nachricht erfahren, dass wir doch nicht zu dem Songfestival in Riga fahren werden. Auch wenn ich das im letzten Blogeintrag erst erwähnt habe, ist es doch schon länger geplant und es hat mich doch ganz schön runtergezogen. Ich hatte mich echt schon sehr darauf gefreut. Ich muss mal schauen, wie sich das nun entwickelt. Vielleicht fahre ich auch einfach nur als Zuschauer hin. Nach dem eigentlichen Tanztraining, was wir dann abgesagt hatten, haben wir uns dann am Strand getroffen. Es ist echt schade, da sich der Kontakt erst in letzter Zeit richtig entwickelt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Jugendgruppe heute, war etwas weniger los und wir haben nach einer tollen Bibelstunde über Markus 10, wo Jesus die Kinder zu sich holt, einen Gesellschaftsspieleabend gemacht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-5789490397689655976?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/5789490397689655976/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/06/stockholm.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5789490397689655976'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5789490397689655976'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/06/stockholm.html' title='Stockholm'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-1512237744432191663</id><published>2010-06-06T23:55:00.000+03:00</published><updated>2010-06-07T00:29:05.866+03:00</updated><title type='text'>Tanzfestival in Liepaja</title><content type='html'>Am letzten Samstag bin ich nach Kuldiga gefahren, wo ich nicht nur meine Freunde besucht habe sondern auch eine Eurovision Songcontest Party gefeiert habe. Da Lettland schon im Halbfinale ausgeschieden war, waren alle für Deutschland, wobei ich nicht erwartet hätte, dass Deutschland dieses mal sogar gewinnt. Das hat mich sehr gefreut und wir haben zusammen eine feurige Party gefeiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag hatte ich eigentlich geplant nach Valmiera in die deutsche Gemeinde zu fahren, habe mich dann aber doch kurzfristig gegen die elfstündige Bus- und Autofahrt entschieden und bin stattdessen nach Liepāja gefahren und habe dort beim liepajischen Tanzfestival teilgenommen. Dort mit dem ersten  Bus angekommen probte meine Gruppe bereits seit acht Uhr morgens mit allen Volkstanzgruppen aus Liepāja und der Umgebung. Sowohl Kinder im Kindergartenalter als auch Erwachsene und alle Gruppen dazwischen waren vertreten insgesamt waren es 66 verschiedene Gruppen. Es war überwältigend als alle gleichzeitig getanzt haben. Nachdem ich noch bei den letzten Proben mitgemacht hatte, gab es etwas zu essen und wir hatten eine kleine Pause. Danach war nochmal eine komplette Generalprobe bei der noch mal jeder Tanz geübt wurde. Dann um fünf Uhr war es endlich soweit und das große Konzert begann. Dieses Mal hatte sich eine ganze Gruppe aus der Gemeinde versammelt, um mir zu zugucken.  Meist haben nur die Altersgruppen untereinander getanzt, aber beim letzten Tanz haben alle gemeinsam getanzt. Leider konnte ich nicht sehen wie es aussah, aber ich denke, es war kolossal. &lt;a href="http://www.liepajniekiem.lv/lat/zinas/kulturvide/kultura/2010/05/30/tautas-deju-daudzveidiba-priece-lielu-skatitaju-skaitu-/"&gt;Hier&lt;/a&gt; ist ein Link, wo über das Konzert berichtet wird. Da ist auch ein Video von dem Tanz, bei dem alle aus der neunten bis zwölften Klasse getanzt haben. Ich bin in der zweiten Reihe von Links der erste der sich bewegt und führe damit meine Gruppe im Kreis ganz links an. Das gleiche was ich in Liepāja mitgemacht habe, erwartet mich nun auch in Riga. Denn meine Tanzgruppe hat sich im Auswahlverfahren qualifiziert und darf somit beim Song- und Tanzfestival in Riga teilnehmen. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=yGNnfL6Nd-A&amp;feature=related"&gt;Hier &lt;/a&gt; ist ein kleiner Eindruck aus vergangenen Jahren. Dieses Festival findet nur alle fünf Jahre statt und ist für die lettische Bevölkerung ein großes Highlight. Denn viele von denen, die sich nicht qualifiziert haben oder nicht mitfahren dürfen, schauen sich das Abschlusskonzert am Fernseher an. Glücklicherweise findet dieses Festival dieses Jahr für Schüler statt und da ich ja bei den Schülern mittanze, darf ich auch mitfahren. So habe ich meinen Aufenthalt hier nochmal um zehn Tage verlängert und so findet das Abenteuer Lettland mit dem Tanzfestival einen krönenden Abschluss. Heute in fünf Wochen geht es dann schon wieder in die Heimat - leider. Völlig überglücklich und geschafft kam ich abends nach Hause - ein toller Tag, denn an diesem Tag hatte den ganzen Tag die Sonne geschienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Montag hatte ich dann die letzte offizielle Deutschstunde, denn ab dem ersten Juni, der diesen Dienstag war, begannen die Sommerferien. Die in Lettland immer drei Monate dauern. Jetzt ist  nur noch eine kleine Feier zum Ende. Diese findet dann am 14. Juni statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Dienstag war ich bei der Andacht und habe auch sonst sehr viele äußerst sinnvolle Sachen erledigt. Ich habe neben einigen Zetteln, die ich für die Kleiderkammer vorbereitet habe,  auch einige Spiele mit Sigrida für die Rollstuhlfahrer Gruppe vorbereitet. Am Abend bin ich nach Riga gefahren, wo ich Besuch, diesmal aus London, empfangen habe. Lisa, die eigentlich aus Deutschland kommt, ist mit der Organisation unterwegs, mit der ich auch fast gefahren wäre, wenn ich nicht das GAW gefunden hätte. Wir haben uns damals auf einem Vorbereitungsseminar kennengelernt und es war sehr interessant zu hören, wie es ihr in ihrer Arbeit ergeht. Wir haben eine Nacht in Riga übernachtet und uns am nächsten Morgen die Sehenswürdigkeiten von Riga angeschaut, ehe wir dann wieder nach Liepāja gefahren sind, wo wir direkt zur Probe unseres Jugendgottesdienstes gegangen sind. Von da aus sind wir direkt weiter zum Sommerfest der christlichen Studentengruppe gegangen, wo wir nicht nur gespielt, sondern auch gesungen, gegrillt und das Jahr reflektiert haben. Alles schloss mit einem Fußballspiel am Strand ab. Das war einfach nur cool!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Donnerstag sind wir beide dann mit der Rollstuhlfahrergruppe auf das Land gefahren. Das gleiche hat ja bereits im Herbst stattgefunden aber dieses Mal war es viel besser, denn ich konnte mich auch mit den Rollstuhlfahrern unterhalten und sie haben mich verstanden. Nach einem ausgiebigem Essen und einigen tollen Spielen, die auch toll angekommen sind, sind wir am Nachmittag wieder nach Hause gefahren. Alleine über diese Rückfahrt könnte ich noch zwei weitere Blogeinträge verfassen. Man darf gar nicht sagen, wie wir gefahren sind, denn das verstößt gegen jeden einzelnen Punkt der deutschen StVO und würde auf der Stelle zu einem neuen Rekord in Flensburg führen. Nachdem wir nun eine Kurve viel zu schnell genommen hatten, vielen die ersten beiden Reihen der Rollstuhlfahrer einfach um. Daraufhin wurde so scharf gebremst, dass es sogar mich aus dem Sitz gerissen hatte. Die darauf folgende Panikattacke einer Rollstuhlfahrerin musste durch eine 20 minütigen Pause auskuriert werden. Bei der ersten Rollstuhlfahrerin zu Hause angekommen, stellten wir fest, dass der Rollstuhl etwas demoliert wurde. Das kostete uns weitere zehn Minuten. Bei der zweiten Rollstuhlfahrerin zu Hause stellten wir fest, dass sie ihren Schlüssel irgendwo beim Ausflug verloren hatte. Die Sache wurde dadurch erschwert, dass sie nur sehr schwer reden kann und auch ausgebildete Menschen sie nicht verstanden hatten. Nach weiteren 20 Minuten war endlich ihr Vater da und konnte ihr die Tür aufschließen. Gar nicht erwähnenswert ist, dass die dritte NUR Probleme beim Ausstieg hatte und nur fünf Minuten gebraucht hat. Mit einer  leichten Verspätung sind wir dann bei der Diakonie angekommen, wo wir uns getroffen hatten, um bei der Beantragung eines neuen Freiwilligen durch EVS einen Schritt weiterzukommen. Von diesem Treffen hetzten wir weiter zur letzten Bibelstunde, denn nun haben wir das gesamte Markus Evangelium abgeschlossen. Nach nur kurzem Aufenthalt zu Hause sind wir dann zur Südmole gefahren, wo wir in den Steinen herum klettern konnten und den Sonnenuntergang genießen konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag konnten wir es dann endlich ein wenig ruhiger angehen lassen und haben uns ganz entspannt die Sehenswürdigkeiten von Liepāja angeschaut. Abends bei der Jugendgruppe konnten wir, nachdem wir die letzten Sachen für den Jugendgottesdienst besprochen hatten, von der Arbeit von Lisa profitieren, denn sie hatte ein paar coole Spielideen, die zum Nachdenken anregen sollten. Die Arbeit um den Jugendgottesdienst und nun auch die Vertrauensspiele haben die Gruppe zusammengeschweißt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag ist Lisa bereits ganz früh wieder nach Riga gefahren und ich habe die Zeit genutzt mich ein wenig zu erholen, bis am Nachmittag erneut eine Probe für das Rollenspiel vom Gottesdienst anstand. Im Anschluss daran haben wir alle Spiele vom Freitag nochmals gespielt, aus kompletter Eigeninitiative der Jugendlichen, was mich sehr gefreut hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am heutigen Sonntag hatte ich zunächst wieder ein Gespräch um den Antrag für den EVS endlich auszufüllen, wo mein Englisch allerdings wieder an seine Grenze gestoßen ist. Der Gottesdienst war dann letztendlich sehr schön, auch, wenn die Jugendlichen sich nicht getraut haben Freunde einzuladen. Stattdessen wurde mir erzählt, dass sie Schläge kriegen würden, wenn sie ihre Freunde einladen würden. In wie fern das nun stimmt, weiß ich natürlich nicht, aber das hat mich doch sehr geschockt.  Auch wenn in Deutschland längst nicht jeder mitkommen würde, hätte ich ja kein Problem damit, jemanden einzuladen. Ich hoffe, sie haben mit dem Gottesdienst und dem damit verbundenen guten Feedback, ein wenig mehr Kraft geschöpft, dieses Projekt zu wiederholen und vielleicht sogar auszuweiten. Zusammenfassend ist es schon echt schade, was so meine Vorstellungen waren und was letztendlich dabei herausgekommen ist. Aber wenn man sich die Bedingungen dafür anschaut, in der Gemeinde kam es auf jeden Fall sehr gut an und ich kann mir gut vorstellen, dass sie es irgendwann noch einmal wiederholen und ich denke, wir können trotzdem zufrieden sein.  Auch nach dem Gottesdienst haben wir uns wieder versammelt um gemeinsam Zeit zu verbringen und zu spielen und ich kann mir gut vorstellen, dass wir noch einige Treffen in den Sommerferien außerhalb der Jugendgruppenzeit folgen lassen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fahre morgen früh erneut nach Riga und dann mit dem Schiff und der deutschen Gemeinde Lettland nach Stockholm. Das ist aber nur ein kurzer Ausflug und ich werde wohl planmäßig am Mittwochabend wieder zuhause sein und ich hoffe, ich kann mich dann endlich wieder um die e-Mails und die Fotos kümmern.&lt;br /&gt;Ar labu nakti&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-1512237744432191663?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/1512237744432191663/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/06/tanzfestival-in-liepaja.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1512237744432191663'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1512237744432191663'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/06/tanzfestival-in-liepaja.html' title='Tanzfestival in Liepaja'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-2675816274660092577</id><published>2010-05-31T15:41:00.000+03:00</published><updated>2010-05-31T15:42:04.412+03:00</updated><title type='text'>Kurztrip nach Roja</title><content type='html'>Am Dienstagnachmittag bin ich nach Roja gefahren. Roja liegt an der Küste der Rigaer Bucht und ist fast 200 km von Liepāja entfernt. Da ich am Vormittag noch unsere Gäste verabschiedet habe und noch in der Diakonie war, bin ich erst am Nachmittag losgefahren. Es war sehr schwer einen Bus zu finden, denn sobald man von den Hauptstrecken abkommt, kommen auch hier die öffentlichen Verkehrsmittel an ihre Grenzen. Den Zug kann man hier in Westlettland ja sowieso vergessen, denn der fährt nur einmal täglich von Riga nach Liepāja und von Riga nach Ventspils. Die einzige Busfahrt, die wirklich in Frage gekommen wäre, wäre über Riga und damit 7 Stunden lang gewesen. Glücklicher Weise bin ich aber die letzten 40 km von einem Auto abgeholt worden. So war ich nun "nur" 5 Stunden unterwegs gewesen. Wie gesagt für sage und schreibe 200 km. Das liegt daran, dass ich mit einem Bus gefahren bin, der jedes Dorf mitgenommen hat. Aber man kann ja an allem etwas Gutes abgewinnen. So habe ich noch einige kleine durchaus schicke Dörfer gesehen, die auf diesen Bus über den ich mich anfangs eher gewundert hatte noch richtig angewiesen sind. Außerdem war noch auf richtigen Sandwegen unterwegs, die mitten durch den Wald geführt haben. Das fand ich irgendwie aufregend. Soweit zur Hinfahrt. Wieso ging es überhaupt nach Roja?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Roja wurde ich von einer jungen Frau aus der Kuldigafreizeitgruppe eingeladen. Sie arbeitet dort als Lehrerin und so bekam ich einen exklusiven Blick in die Schule. Hier in Liepāja wurden wir nämlich immer wieder Steine in den Weg gelegt, in den Deutschunterricht mitzukommen, wir vermuten, weil die Deutschlehrer Angst davor hatten, ihre Sprache zu zeigen. Aber das ist wie gesagt nur eine Vermutung. In Roja wohnt sie während der Schulzeit in der Schule. Im obersten Stockwerk hat sie eine kleine Wohnung. Nachdem wir am Abend noch das erste Halbfinale des Eurovision songcontest geschaut, wo es für den lettischen Beitrag leider nicht gereicht hat, sind wir am Morgen runter in die Schule gegangen. Zunächst sind wir in ihren Klassenraum gegangen, wo nur sie unterrichtet und die Schüler die Klassen jede Stunde wechseln. Jeder Klassenraum ist mit einem PC ausgestattet und das komplette Notensystem wird im Internet gespeichert. Jeder Lehrer hat sein Passwort und kann dann auf seine Klasse zu greifen. Das "Klassenbuch", was wir bei uns in der Schule hatten, wo eingetragen wurde, wer fehlt, wer stört und was gemacht wurde, wird alles im Internet eingetragen. Außerdem hat jeder Schüler sein eigenes Passwort, wo er, aber ich denke auch seine Eltern, sein aktuellen Leistungsstand im Internet anschauen kann.&lt;br /&gt;Im Lehrerzimmer wurde ich dann vorgestellt und sehr freundlich begrüßt. Ob die Lehrer im Laufe des Tages dann auf Englisch, mit super langsamen Lettisch oder völlig normal mich begrüßten, merkten sie schnell, dass ich mittlerweile doch recht gut lettisch spreche und wenn sie so gequält langsam sprechen, versteh ich fast noch weniger. Aber neben dem Lob, den ich für die Sprache kriege, bricht das auch meist das Eis beim ersten Kontakt. Die Letten freut es sehr, dass ich ihre Sprache gelernt habe und das macht mich gleich sympathischer.&lt;br /&gt;Erwähnenswert ist noch, dass es im Lehrersystem kaum Männer gibt. In Roja in dem 45 köpfigen Lehrerteam gibt es nur sage und schreibe 3 (drei) Männer. Der Job ist einfach so schlecht bezahlt (300Ls/450€), dass das sich ein Familienvater auch in Lettland nicht leisten kann. In der ersten Stunde hatte ich dann ein Gespräch mit der einzigen Deutschlehrerin der Schule gehabt. Leider gibt es nur noch einen Kurs in der 11 und einen in der 12. Klasse. Darüberhinaus macht sie eine AG. die Klassen darunter haben alle als 2. Fremdsprache Russisch gewählt, weil sich keine Klasse bilden konnte. Den Rest des Schultages bin ich dann mit in den Unterricht gegangen, aber seit heute sind in Lettland 3 Monate Ferien, deswegen war der Unterricht nicht mehr so wichtig und wir haben eine kleine Fragerunde gemacht oder einfach nur gespielt. Aber wenn man ehrlich ist, ist das in Deutschland in der letzten Woche nicht anders. Um die Mittagszeit gab es dann in der Kantine Essen. Dort isst jeder Schüler und für die, die sich das nicht leisten können, bezahlt der Staat bzw. die Stadt, das weiß ich nicht genau. &lt;br /&gt;Am Nachmittag sind wir dann auch noch ein wenig herum gefahren. Unser Hauptziel war Kolku. Das ist die nördlichste Spitze von Westlettland. Dort trifft sich die Rigaer Bucht und die Ostsee. Natürlich ist das ein Gewässer, aber wie am Skagerrak in Dänemark treffen hier Wellen aus 2 Richtungen aufeinander. Besonders für diesen Nachmittag hatten wir auch super Wetter. Das war alles in allem ein total schöner Nachmittag. wir sind auch auf dem Weg dahin einige Mal angehalten, jedesmal an wunderschönen Orten und einmal sogar an der 15m hohen und damit höchsten Steilküste der Rigaer Bucht. Auch in Roja, was nur 2000 Einwohner hat, haben wir noch uns einiges angeschaut und sind abends völlig müde aber glücklich eingeschlafen.&lt;br /&gt;Am Donnerstag bin ich bereits wieder nach Liepāja losgefahren. ich musste sehr früh los, hatte dafür dann aber einen "Expressbus". So habe ich nur einen Tag auf der Arbeit gefehlt und ich konnte nochmal die tolle Natur beobachten. Mittlerweile habe die Bäume alle wieder Blätter, was Anfang des Monats noch nicht der Fall war. Auf den Wiesen strahlen die Blumen und der Raps blüht zurzeit wie in meiner Heimat im schönen gelb. Was mich aber am meisten begeistert hat, ist, dass die Storchenbabys langsam zu sehen sind. Die sind zwar noch im Nest, probieren aber schon herauszugucken-süß!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-2675816274660092577?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/2675816274660092577/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/05/kurztrip-nach-roja.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2675816274660092577'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2675816274660092577'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/05/kurztrip-nach-roja.html' title='Kurztrip nach Roja'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-5501523429067918129</id><published>2010-05-29T11:50:00.002+03:00</published><updated>2010-05-29T13:46:29.680+03:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Die letzten 3 Wochen hatte ich nicht nur Besuch von Sandra, wie man im Blog vom 20. Mai lesen konnte, es kam auch noch Kathrin. Kathrin kannte ich vorher nicht und sie hatte hier die Aufgabe herauszufinden, ob die Möglichkeit besteht, meine Stelle weiterzubesetzen, wenn ich in nun schon in 6 Wochen wieder nach Hause aufbreche(n muss).&lt;br /&gt;Direkt nach ihrer Ankunft in Liepāja sind wir in die Gemeinde gefahren, wo wir uns gerade mit einem Teil der Jugendgruppe getroffen hatten, um einen der beiden Siege der lettischen Nationalmannschaft bei der Eishockey WM zu schauen und zu feiern. Das ist nebenbei echt erwähnenswert, denn hier liegt der Fokus ganz klar auf der Eishockey-WM und nicht bei der Fußball-WM, wie in Deutschland. Nun gut, ich habe ihr die Diakonie gezeigt und sie konnte auch gleich ein paar aus der Jugendgruppe kennenlernen. &lt;br /&gt;An den darauffolgenden Tagen und sie war über eine Woche hier und wir haben in der Zeit auch teilweise für mich ganz neue Menschen kennengelernt. So kenne ich nun sogar den Bischoff vom Kurland, der übrigens auch sehr gut Deutsch spricht, aber auch noch andere Freiwillige aus den verschiedensten Ländern Europas, die alle in Liepāja arbeiten und so wie ich mindestens ein halbes Jahr hier bleiben. Darüberhinaus haben wir sowohl zu zweit als auch mit ein paar Mitarbeitern der Gemeinde die verschiedenste Ideen, Probleme und Vorgehensweisen besprochen. &lt;br /&gt;Ich werde ja zurzeit vom Gustav- Adolf- Werk Nordelbien finanziert und das ist mehr oder weniger eine einmalige Sache ist. Die Idee ist nun hier einen europäischen freiwilligen Dienst zu erschaffen, der komplett von der Europäischen Union finanziert wird. Das wäre echt super, wenn das klappt, weil dann kann ich wirklich sagen, dass meine Arbeit hier wirklich etwas bewegt hat. Den Grundstein haben wir nun gelegt und den Stein damit ins Rollen gebracht, aber bevor das alles losgehen kann, muss nun noch der Papierkram erledigt werden. Aber ich bin guter Dinge, dass das alles bald klappt und dank Kathrin und ihrer Arbeit hier und durch die vielen Menschen, die wir kennengelernt und die nun helfen wollen, ist das auch durchaus realistisch.&lt;br /&gt;Vielleicht noch zu früh, aber wer 18-30 ist und sich das hier vorstellen kann, hochmotiviert ist und gerne ein tolles Land mit wundervollen Menschen kennenlernen möchte, kann sich gerne bei mir melden, ich leite das, wenn es soweit ist, auch weiter.&lt;br /&gt;Zum Ende der Woche kam dann noch eine Gruppe Johanniter aus Oldenburg, die hier in vielen Bereichen die Gemeinde unterstützen und auch Kathrin geschickt hatten. Sie wollten schauen, was mit der Unterstützung gemacht wurde und wie man sie optimieren kann. Das war durchaus interessant, die Menschen kennenzulernen, denn ohne solche Unterstützung würde es hier um einiges langsamer vorangehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-5501523429067918129?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/5501523429067918129/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/05/die-letzten-3-wochen-hatte-ich-nicht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5501523429067918129'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5501523429067918129'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/05/die-letzten-3-wochen-hatte-ich-nicht.html' title=''/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-1727417993610934391</id><published>2010-05-25T13:47:00.001+03:00</published><updated>2010-05-25T14:21:07.482+03:00</updated><title type='text'>Familientag</title><content type='html'>Ja.. Zurzeit ist echt viel los und ich komme im Bezug auf eMails und Blog zu nichts so richtig, aber das ist schön und ich genieße die Zeit hier, die immer kürzer wird, sehr. Ich habe meine Gedanken zum Urlaub auf einem Zettel zusammengefasst, dass ich das, wenn ich wieder Zeit habe, auch nachreichen kann.&lt;br /&gt;Aber auch nach dem Urlaub ist sehr viel passiert. Mittlerweile bin ich ja auch schon sage und schreibe 3 Wochen wieder hier. Nachdem in der Woche in Estland ja schon ab und zu sehr gutes Wetter war, ist es nun wieder so schön und wenn ich dann den Wetterbericht in Deutschland lese, ist es ja noch besser.  Habe schon richtige T-Shirt-bräune. Nun gut, was ist in der Zwischenzeit passiert...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Groß gefeiert wurde hier das Ende der Sonntagsschule. Alle Kinder und Lehrer aus der Sonntagsschule haben am Familientag/Muttertag, der hier übrigens auch große Anerkennung hat, in einem großen Familiengottesdienst gefeiert. Die Großen (Kinder) also mehr oder weniger die Jugendgruppe hat ein Rollenspiel einstudiert und aufgeführt, wo ich auch wieder mitmachen durfte. Das war doch spannend und es ist echt gut angekommen. Insgesamt habe ich zum ersten Mal gesehen, dass der Gottesdienst ein wenig gekürzt war, sonst werden solche besonderen Gottesdienste eher noch länger. Gerade für alle Kinder war das aber super. Direkt im Anschluss wurde dann gefeiert. In jeder Gruppe wurden alle geehrt. Jeder hat eine Kette bekommen mit der Anzahl an Bonbons, die symbolisierten wie oft sie bei der Sonntagsschule da waren. Die Kinder waren echt stolz darauf und alle strahlten. Bei Kuchen und Tee und ein paar Fotos war das echt eine sehr harmonische Feier. Die Sonntagsschule macht nun Sommerpause bis Oktober, glaube ich. So wie ich das verstanden habe, ist das für alle Sonntagsschulen in Lettland gleich. &lt;br /&gt;Bei der Jugendgruppe stand diese Male die Probe für das Rollenspiel und die Gestaltung des Jugendgottesdienstes auf dem Plan. Letzteres wird aber nochmal ganz schön Arbeit, bzw. erfordert ein Umdenken, aber näheres dazu, wenn es soweit ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es tut mir Leid, aber ich muss an dieser Stelle schon wieder abbrechen. Was noch so hier los war, und das war viel, kommt erst wieder am Wochenende. Ich fahre nun zu einer Bekannten für einen Tag in den Norden Westlettlands nach Roja und darf dort dann wohl auch endlich in eine Schule in den Deutschunterricht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-1727417993610934391?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/1727417993610934391/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/05/familientag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1727417993610934391'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1727417993610934391'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/05/familientag.html' title='Familientag'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-5945091754912530162</id><published>2010-05-20T16:22:00.001+03:00</published><updated>2010-05-20T16:28:42.704+03:00</updated><title type='text'>Unterhose mit rosa Herzen</title><content type='html'>Labdien! Nun durfte auch ich das Leben  in Lettland erkunden. Ich hatte eine wunderschöne Woche und habe super viel erlebt und kennengelernt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Reise begann etwas holprig, da das Europa League Spiel in Hamburg 2 Std Verspätung für sämtliche Flüge bedeutete. Letztendlich bin ich heil in Rīga gelandet und habe mich tierisch gefreut Benni zu sehen. Der Arme musste ja auch so lange warten.. Die Busse fuhren nachts um halb 1 nicht mehr, daher hat uns ein Taxi zu unserem Hostel gebracht. Dort haben wir 4 Stunden schlafen können, bis es dann nach Liepāja ging. Vom Busbahnhof aus sind wir sofort in die Deutsche Schule, in der die Generalprobe für das lettische Volkstanzkonzert am Abend stattfand, gelaufen. &lt;br /&gt;Ich fühlte mich anfangs etwas fremd. Ich habe niemanden verstanden und ich wurde angestarrt. Aber mal ehrlich – andersrum ist es doch nicht anders? Fluch oder Segen, das kann jeder für sich entscheiden. Ich sehe es als Chance Menschen, denen es ähnlich wie mir ergeht – einen Schritt entgegen zu kommen. Es ist kein schönes Gefühl alleine zu sein. &lt;br /&gt;Nach den Proben sind wir etwas im Čili Pica, einem sehr verbreiteten Pizzarestaurant, essen gewesen.  Danach sofort zum Einkaufen, dann zum Bäcker und ab nach Hause, Lienes Geburtstag feiern! Der Sprach-Kombi-Mix Deutsch, Englisch und Lettisch war einzigartig und sehr verwirrend! Eine Herausforderung, mit der sich Benni jeden Tag auseinandersetzen muss. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran, jedoch ist es ein Mittel fit zu bleiben ;) &lt;br /&gt;Wir hatten gar nicht so lange Zeit, denn wir mussten ja nun zu den Auftritten. &lt;br /&gt;Vorerst habe ich mit in der Umkleidekabine gewartet. Übrigens haben sich dort Mädels und Jungs gemeinsam umgezogen und keinen Hehl draus gemacht. Dort haben dann erste Kontaktversuche stattgefunden. Diese Klasse hat seit der 2. Klasse Deutsch im Unterricht und das einzige was sie sagen können, beschränkt sich auf ein paar Sätze. Einer davon ist: "Unterhose mit rosa Herzen". Das fand ich zu komisch, deshalb auch die Überschrift. &lt;br /&gt;Dann fand das Konzert statt. Wow! So ein tolles Erlebnis. Die lettische Volkstanztradition miterlebt haben zu dürfen, sehe ich als ein kleines Highlight. Der Stolz der vertreten wird und die Freude am Tanzen hat mich überwältigt. Benni hat sich super in die Gemeinschaft eingefunden und hat einfach klasse getanzt. Danke, dass ich dabei sein durfte! &lt;br /&gt;Die nächsten Tage ging es so aktiv weiter. Ich habe Liepāja erkundet , etwas von einer tollen Sprache gelernt, mein Englisch trainiert, bin mit der christlichen Studentengruppe nach Ventspils gefahren, habe einen Gottesdienst auf lettisch mitgemacht , wunderschöne Strände gesehen, jede Menge tolle Menschen kennengelernt, Rīga gesehen, die Jugendgruppe der Gemeinde kennengelernt, am Deutschkurs teilgenommen, eine Hockeyparty gefeiert, bin auf diverse Kirchtürme geklettert, im Kino und Billiardspielen gewesen, usw.! Ich merke, dass ich über jeden Tag so unsagbar viel schreiben könnte – Armer Benni, der dieses Problem wohl bei jedem Blogeintrag hat.&lt;br /&gt;Was ich am wenigsten erwartet hätte ist, dass ich braungebrannt Vācijā (in Deutschland) lande. Eine wunderbare Woche, die durch das super tolle Wetter ein sonniges I-Tüpfelchen bekommen hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Ende dieses Eintrags freue ich mich, wie viel ich, ausser neuer Bekanntschaften (was natürlich ebenfalls sehr gewichtig ist) und jeder Menger leckeren Dingen, aus Lettland mitgenommen habe. &lt;br /&gt;In Latvija sagt man viel mehr „Danke“. „Danke, dass du mir geholfen hast“, „Danke, dass du bei mir gekauft hast“, „Danke, dass ich dich kennenlernen durfte“. Die traurige Routine und Selbstverständlichkeit in Deutschland erschrecken mich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das wertvollste ist eine Freundschaft mit einem wundervollen Menschen, den ich kennen lernen durfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liels paldies Latvija!&lt;br /&gt;Sandra&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-5945091754912530162?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/5945091754912530162/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/05/unterhose-mit-rosa-herzen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5945091754912530162'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5945091754912530162'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/05/unterhose-mit-rosa-herzen.html' title='Unterhose mit rosa Herzen'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-1617051960674486607</id><published>2010-05-08T18:25:00.003+03:00</published><updated>2010-05-08T21:24:52.403+03:00</updated><title type='text'>Tallinn</title><content type='html'>Mein erstes Reiseziel war die Hauptstadt von Estland. Tallinn hat mich von Anfang an begeistert und ich kann bereits ganz am Anfang dieses Berichtes jedem empfehlen, Tallinn einmal zu besuchen. Tallinn und Estland insgesamt ist einfach ein paar Schritte weiter als Riga und Lettland. Das liegt vor allem an den finnischen Touristen, die sehr zahlreich dort Urlaub machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/S-VEl_jb0XI/AAAAAAAAB2s/F_cxuZ1HftY/s1600/DSCI0379.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/S-VEl_jb0XI/AAAAAAAAB2s/F_cxuZ1HftY/s320/DSCI0379.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5468852742017241458" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Stadt bietet eine tolle Mischung zwischen alt und modern. Da Tallinn wenig in Kriegen zerstört wurde, stehen noch viele alte Gebäude, die aber alle in einem guten Zustand sind. Tallinn hatte eine Mauer zur Sicherung der Stadt im 15. Jahrhundert von über 4km Länge und 3 Meter dick. Sowohl davon als auch von den 46 Wehrtürmen ist noch sehr viel erhalten. Selbst ich, wo ich sonst eigentlich nicht so an der Geschichte interessiert bin, war total beeindruckt, dass das so gut erhalten war.&lt;br /&gt;In Tallinn sind wir anfangs erst mal in die Touristeninformation gegangen. So eine Touristeninformation gibt es in fast jeder baltischen Stadt und würde ich echt empfehlen. Da findet man immer interessante Angebote und meist auch eine Deutschsprachige Angestellte. Wir haben uns viel in der Stadt angesehen, weil man ja auch alles gut zu Fuß erreichen kann. Auf den Turm der St. Olaikirche kann man rauf und hat einen wunderbaren Blick auf die ganze Stadt, aber auch auf die Ostsee. Ich muss dazu sagen, dass wir echt Glück mit dem Wetter hatten und es auch dort oben nicht kalt war.&lt;br /&gt;In der Altstadt ist viel noch auf Mittelalter aus. Auf offener Straße werden gebrannte Mandeln zubereitet und verkauft, die nicht wie bei uns süß, sondern sehr pikant, aber auch lecker sind. Auch viele Restaurants und Cafés bieten traditionelle estnische Küche an. Das ist echt interessant, denn die Kellner laufen alle in altertümlichen Gewändern herum. Allerdings kann auch direkt daneben eine coole Szenebar oder ein Szenerestaurant sein. Vielleicht macht es das alles erst so interessant in Tallinn. Allerdings sind die Preise allemal europäisch und vergleichsweise teuer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Abend waren wir dann im Kino, denn wie auch in Lettland laufen die Filme in Estland in Originalsprache mit Estnischen und Russischen Untertitel. Das Kino, was übrigens keine 3 € gekostet hat, war auch Hightech. An der Kasse haben wir bereits Tickets auf Englisch bekommen und wir mussten beim Eingang das Ticket einscannen. Wer schon mal in Skandinavien war, kennt bestimmt die Weingummiwand, wo jeder sich sein Weingummi in eine Tüte füllen kann und dann wird das an der Kasse gewogen. Ich kann mich erinnern, dass es in meinem Heimatkino auch 3-4 Weingummisorten zur Auswahl gab, das kann man aber mit dem nicht vergleichen. Interessant ist auch, dass es nur salziges Popcorn zu kaufen gab. Im Kinosaal lief schon Werbung, obwohl wir zu früh waren. Eine ganz lustige Werbung. Da war so ein typischer Deutscher, zumindest so einer, wie wir im Ausland gesehen werden. So ein bisschen dicker mit Schnauzbart und Lederhose. Der hat immer "Alles klar" gesagt, denn das Getränk für das geworben wurde, reimte sich auf "Alles Klar". War irgendwie lustig, auch wenn ich nicht viel verstanden habe. Deutschland verfolgt einen halt überall. Der Film begann übrigens schon zu der Zeit, wann in Deutschland die Werbung anfängt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Tallinn hat auch ein Tunnelsystem, was wir leider nicht besichtigen konnten, weil die Führungen schon ausgebucht waren, das stelle ich mir auch gut vor. Dafür sind wir im Okkupationsmuseum gewesen. Nachdem mich das Museum in Riga ja schon sehr begeistert hatte, wollte ich sehen, wie die Esten das gestalten. Dort war es aber kleiner und nicht so gut wie erwartet. Hauptaugenmerk lag dort eher auf Filmen, die zwar auf Englisch übersetzt waren, aber da hatte ich doch Probleme alles zu verstehen. Das war ein spezielles Vokabular.&lt;br /&gt;Was ich noch erwähnen wollte ist, dass ich sprachlich ja mich sehr aufgeschmissen fühlte, denn Lettisch und Estnisch sind so gleich wie Deutsch und Lettisch. Die estnische Sprache ist eher nach am Finnischen, was aber auch kein Problem war, denn egal mit wem ich gesprochen habe, in Läden, Restaurants oder beim Fragen von Passanten auf der Straße konnten alle ohne Probleme mit mir auf Englisch kommunizieren. Tallinn ist viel mehr auf Tourismus vorbereitet und tut einiges, dass sich die Gäste wohlfühlen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-1617051960674486607?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/1617051960674486607/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/05/tallinn.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1617051960674486607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1617051960674486607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/05/tallinn.html' title='Tallinn'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/S-VEl_jb0XI/AAAAAAAAB2s/F_cxuZ1HftY/s72-c/DSCI0379.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-5520010632488974657</id><published>2010-05-08T12:59:00.001+03:00</published><updated>2010-05-08T13:20:03.181+03:00</updated><title type='text'>Mein Urlaub</title><content type='html'>Im Nachhinein war der Urlaub der perfekt Mix aus Sightseeing, Abenteuer und der Kontakt zu den einheimischen Menschen. Ich werde verschiedene Berichte schreiben, weil wir in der Woche echt viel erlebt habe und ich hoffe, dass es so ein wenig übersichtlicher wird. Ich habe insgesamt 1500 km durch Lettland und Estland zurück gelegt und habe dabei fast alle Verkehrsmittel benutzt: Bus, Fähre, Auto und Zug. Aber mehr dazu, folgt nun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ursprünglich war der Urlaub so geplant, dass ich von Dienstag bis Sonntag fahre, da ich montags beim Deutschunterricht sein muss. Allerdings ist in Lettland wie in Deutschland der 1. Mai frei. Darüberhinaus ist auch der 4. Mai ein Feiertag, denn da hat Lettland das letzte Mal die Unabhängigkeit wieder erlangt. Da dieses Jahr der 2. Mai ein Sonntag ist, blieben viele Institutionen auch am 3. Mai geschlossen. Der Tag wird dann irgendeinen Samstag nachgeholt. Natürlich kann man so einen Feiertag ja nicht mit Deutschland vergleichen, weil die Geschäfte ja sowieso immer auf, aber die Diakonie ist geschlossen gewesen. Deshalb war auch kein Deutschunterricht und ich konnte den Urlaub noch ein wenig verlängern. Geplant ist der Urlaub schon länger, aber selbst am Montagmorgen, an dem Tag vor der Abreise) hatte ich immer noch nicht die Bestätigung für den Bus und die Unterkunft in Tallinn, aber wie gesagt, Abenteuer war auch dabei. Am Montag war also noch einiges zu klären. So musste ich auch ein paar Kronen holen, da Estland ja auch noch keinen Euro hat. Das ändert sich aber am 01.01.12 im Gegensatz zu Lettland. Ich war auch noch beim Deutschunterricht und habe gepackt.&lt;br /&gt;Am Dienstag bereits um halb 7 ging es los. Ich wurde vor meiner Haustür abgeholt und wurde direkt nach Riga gefahren. Dort habe ich mich mit meiner Reisegebeleitung aus Riga getroffen und es ging mit einem sehr noblen Bus nach Tallinn. In den Bus, für den wir für die mehr als 300km nur 15 € bezahlt haben, gab es WIFI, eine Stewardess und insgesamt war der Komfort besser als in manch einem Flugzeug.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-5520010632488974657?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/5520010632488974657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/05/mein-urlaub.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5520010632488974657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5520010632488974657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/05/mein-urlaub.html' title='Mein Urlaub'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-6206059260658486156</id><published>2010-05-07T15:52:00.001+03:00</published><updated>2010-05-08T11:28:26.768+03:00</updated><title type='text'>Jugendfreizeit</title><content type='html'>Die Idee dahinter stammt noch aus meiner Heimatgemeinde, wo das Projekt leider nicht geklappt hat. Ich habe mir überlegt, dass ich gerne noch eine Freizeit mit der Jugendgruppe haben möchte. Da nun schon meine letzten beiden Monate anbrechen, ist nicht mehr so viel Zeit. Zunächst hatte ich gedacht, dass wir alle zusammen irgendwo hinfahren, aber zunächst ist bis Ende Mai noch Schule und danach sind sehr wichtige Prüfungen. Mitte Juni steht dann hier die Mittsommernacht bevor und man sagt die Woche davor und danach kann man nichts machen, weil alle ihre Verwandten auf dem Land besuchen und deshalb kommt auch hier eine Freizeit nicht so richtig in Frage. Wie also gesagt, kam mir dann die Idee die Freizeit während der Schulzeit zu veranstalten. Dadurch, dass wir in der Gemeinde geschlafen haben, sind auch die Kosten überschaubar geblieben. Wir treffen uns alle in der Kirche, essen dort gemeinsam, schlafen da und gehen dann zu den jeweiligen Verpflichtungen wie Schule, Sport oder Musikschule. Danach kommen aber alle wieder. Wir leben wie eine große Familie und lernen den Mitmenschen und das Leben mit Gott besser kennen. Darüber hinaus wollten wir die Zeit zusammen nutzen um über die Zukunft der Jugendgruppe nachzudenken, einen Jugendgottesdienst zu planen und die Sonntagsschule für ein Mal zu übernehmen. Auch wenn die Planungen schon einige Zeit andauerten, habe ich erst eine Woche vorher erfahren, dass wegen der Renovierungsarbeiten nicht alle Räume zur Verfügung standen. Aber auch das hat uns nicht aufgehalten. &lt;br /&gt;Direkt nach dem Renovieren bin ich mit Lelde, die bei der Planung und Ausführung der Freizeit mir sehr viel geholfen hat, einkaufen gegangen. Kurz danach hatte ich kurz meine ersten 20 Minuten frei am Tag und ich konnte meine Sachen von zuhause holen. Richtig begonnen haben wir dann erst um 20 Uhr mit dem ersten gemeinsamen Essen, nach dem gemeinsamen Aufstellen von Regeln, dem Abwasch und einer Andacht haben wir auch schon die Betten fertig gemacht. Das war echt interessant. Letztendlich haben wir uns auf 4 Zimmer verteilt und sind auch mehr oder weniger rechtzeitig zum Schlafen gekommen.&lt;br /&gt;Den Donnerstagmorgen begannen wir mehr oder weniger ausgeschlafen mit einem großen Gebet und dem Frühstück. Obwohl viele doch noch ein wenig müde waren, war es irgendwie eine schöne Stimmung und alle freuten sich auf dem (Schul-)Tag. Die Jugendgruppe geht auf viele verschiedenen Schulen und musste dementsprechend sehr unterschiedlich los. Nachdem die Ersten bereits los waren, haben wir alles wieder zurückgeräumt. Schließlich war die Diakonie den Tag über ja geöffnet und wir konnten die Menschen ja nicht in unserem "Schlafzimmer" begrüßen. Mir persönlich hat das gefallen. Nachdem die letzten sich zur Schule aufgemacht haben, mussten wir das Mittagessen planen. Wir haben die Freizeit ohne Teilnehmerkosten geplant, jeder konnte ein paar Lebensmittel mitbringen und so blieb es für alle offen. Also die Planungen und Ausführungen für das Mittagessen bestimmten den Vormittag und nach und nach trudelten auch alle wieder ein. Zu unserer Freude hat es allen geschmeckt und der Nachmittag wurde dann mit Spielen, Gesprächen, aber auch Hausaufgaben gestaltet. Am Abend waren wir dann wieder alle zusammen und hatten eine tolle Andacht. Für die Andacht durften wir in die Kirche, die wir nur mit Kerzen erleuchtet hatten. &lt;br /&gt;Freitagmorgen wieder das Gleiche. Das gemeinsame Gebet, Frühstück, aufräumen. Mittagessen aber dann ist irgendwie die Stimmung gekippt. Ich kann nicht sagen wieso, aber auf einmal fing das Zicken an. Generell war gute Stimmung, aber es gab zwischendurch immer wieder irgendwie Probleme. Am Abend haben wir dann einen Geburtstag gefeiert von einem Mädchen, das auch an der Freizeit teilgenommen hat. In solchen Momenten waren wir wieder eine Gruppe und hatten sehr viel Spaß und es hat einfach gepasst. Abends waren wir dann noch im Dunkeln draußen Fußball spielen. Das war echt schön. Aber danach war ganz schlechte Stimmung... Überall saßen Gruppen, die geweint haben, es war zwar der ominöse 3. Tag der Freizeit, aber ansonsten war ich doch recht hilflos, wie es dazu kam. Was dann aber passiert ist, hat mich zutiefst beeindruckt und wird noch lange in meiner Erinnerung bleiben. Als nun also alle irgendwie traurig waren, wurden alle zusammen gerufen. Wir machten einen Kreis und einer nach dem Anderen fing an, laut zu beten. Mittlerweile verstehe ich die Gebete und es ging nicht um "gutes Wetter, gute Stimmung". Ich möchte nicht sagen, dass diese Dinge nicht auch wichtig sind, aber dieses Mal kam es mehr von Herzen. Jeder hat echt gesagt, was er braucht. Diese halbe Stunde nehme ich mit nach Hause.&lt;br /&gt;Am Samstag stand dann "Talku"(ich hoffe, man schreibt es so) auf dem Programm. Das ist ein Tag in Lettland, ein Samstag im April, wo ganz Lettland aufräumt. Man trifft sich und geht in Gruppen mit Tüten durch die Straßen, Wälder und Felder und sammelt Müll auf. Die Idee ist echt gut, denn das ist hier doch teilweise recht nötig. Am Nachmittag haben wir dann endlich die Zeit gefunden über den Jugendgottesdienst und die Sonntagsschule gesprochen. Wir haben uns ein Programm für die Sonntagsschule überlegt und haben dann da auch die Leitung übernommen. Das Thema war die Speisung der 5000. Für den Jugendgottesdienst haben wir und ein tolles Rollenspiel/ Theaterstück überlegt. Wann wir den aufführen, steht allerdings noch in den Sternen. Eigentlich war er angedacht für diesen Sonntag, aber es gab hier ein wenig Unstimmigkeiten, sodass wir ihn wohl erstmal verschoben haben, aber das Rollenspiel ist zeitenlos und wird sicher nachgeholt.&lt;br /&gt;Sonntag war dann nicht mehr so viel los. Aufräumen, eine gemeinsame Bibelstunde und später stand halt die Sonntagsschule auf dem Plan. Das lief richtig gut und ist sowohl bei den Kindern als auch bei den Lehrerinnen sehr gut angekommen. Im Anschluss hatten wir noch eine Auswertung. Es ist schwer zu beschreiben. Es war schon eine schöne Zeit und ich denke, es hat viel gebracht, aber es war nicht so gut wie erwartet. Die Zeit wird nun zeigen, ob es langfristig ein paar Früchte trägt. Immerhin waren wir 12 Jugendliche und das ist schon eine ordentliche Zahl, wenn man an die Anfänge von 6-7 denkt. Es war auf jeden Fall eine Ablenkung aus dem Alltag   und irgendwie etwas Besonderes, was noch lange in Erinnerung bleibt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-6206059260658486156?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/6206059260658486156/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/05/jugendfreizeit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6206059260658486156'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6206059260658486156'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/05/jugendfreizeit.html' title='Jugendfreizeit'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-835087961305948722</id><published>2010-05-06T13:40:00.001+03:00</published><updated>2010-05-06T13:45:38.365+03:00</updated><title type='text'>Die Woche vor dem Urlaub</title><content type='html'>Die Woche vor dem Urlaub oder der Sturm vor der Ruhe...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ja meine Eltern hier waren und ich übers Wochenende wieder Besuch hatte, konnte ich am Montag mal wieder richtig ausschlafen und mich ordentlich auf den Deutschunterricht vorbereiten. Nachdem es bisher eher spielerisch und auf Vokabeln ausgelegt war, steht nun zum Ende hin immer mehr Grammatik im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Dienstag war dann schon mehr zu tun. Es begann mit der Andacht und direkt im Anschluss wurde Holz für die Gemeinde geliefert. Wie viele Gemeinden wir hier alles noch mit Holz geheizt und einmal im Jahr muss das Holz wieder nachgefüllt werden. So bekam ich eine Schubkarre und musste das Holz vom Parkplatz zum Haus fahren, wo es dann sofort im Keller einsortiert wurde. Es hat mich wieder fasziniert, dass auch die ältesten aus der Andacht mit angepackt haben. Jeder so, wie er konnte, aber es war einfach eine gute Stimmung und niemand hat gemeckert oder so. Im Anschluss gab es für alle Essen und ich konnte noch ein wenig zu der Handarbeitsgruppe und zu stricken. Danach habe ich dann noch meine normale Arbeit mit Zigrida am PC nachgeholt. Nach einem kurzen Abstecher in der Bücherei, wo ich unbedingt meine Bücher zurück bringen musste, blieb mir auch  nicht viel Zeit und es gibt schon zum Tanzen weiter. Unser Auftritt steht unmittelbar bevor und die Stimmung wird angespannter, weil noch viele Probleme bei der Choreographie sind, so dauerte die Probe einfach mal 3 1/2 Stunden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Mittwoch war ich dann bereits um 9 Uhr wieder auf der Arbeit um bei den Renovierungsarbeiten zu helfen. Hier gibt es zurzeit ein Projekt von der Regierung und wenn ich das richtig verstanden habe, senden sie Arbeitslose zum Renovieren und bezahlen sie und die Kirche hat durch den einen Arbeiter keine Kosten. Nachdem er bereits über eine Woche alleine in dem Zimmer gearbeitet hat, habe ich ihm bei Tapezieren geholfen. Ich bin eigentlich jemand, der sich um Renovierungsarbeiten drückt, aber das ging recht gut und hat auch Spaß gemacht. Leider hat das alles sehr lange gedauert und wir waren erst nach 17.30 fertig. Das war allerdings recht wichtig, denn bereits am Mittwochabend sollte die Jugendfreizeit beginnen und da ein Raum komplett wegfiel, weil dort die ganzen Möbel standen, brauchten wir noch das Zimmer zum Schlafen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-835087961305948722?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/835087961305948722/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/05/die-woche-vor-dem-urlaub.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/835087961305948722'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/835087961305948722'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/05/die-woche-vor-dem-urlaub.html' title='Die Woche vor dem Urlaub'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-1454078847397043571</id><published>2010-04-27T00:31:00.000+03:00</published><updated>2010-04-27T00:41:30.049+03:00</updated><title type='text'>Der Urlaub</title><content type='html'>Jetzt habe ich echt eine Weile nicht mehr geschrieben. Das liegt daran, dass ich in der letzten Zeit sehr viel zu tun hatte. Ich werde in nächster Zeit nochmal ausführlich davon berichten, denn ich habe hier in meiner Gemeinde eine Jugendfreizeit veranstaltet. Das war ziemlich zeitaufwändig und sehr stressig, aber dafür, dass ich so viel gearbeitet habe, habe ich nun eine Woche komplett frei und ich nutze die Zeit um eine kleine Tour nach Estland zu machen. Mit mir kommt meine Bekanntschaft aus der Dobele Freizeit. Morgen früh um halb sieben geht es los nach Riga um von dort aus dann weiter nach Talinn zu fahren. Neben ein paar Tagen in Talinn geht es unter anderem einen Tag sogar nach Helsinki. Wir werden an der deutschen Freizeit von Estland teilnehmen und fahren noch weiter nach Tartu, der zweit größten Stadt in Estland. Leider werde ich in dieser Zeit kein Internet haben und nicht schreiben können. Aber nach dem fünften Mai lohnt es sich dann wieder vorbeizuschauen, denn da berichte ich dann sowohl von der Freizeit als auch von meinem Urlaub. Ich freue mich auch mal die Erfahrungen, die ich hier in Lettland gemacht habe mit einem vergleichbaren Staat wie Estland vergleichen zu können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-1454078847397043571?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/1454078847397043571/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/der-urlaub.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1454078847397043571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1454078847397043571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/der-urlaub.html' title='Der Urlaub'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-9078504126398485611</id><published>2010-04-26T20:38:00.000+03:00</published><updated>2010-04-26T21:54:19.777+03:00</updated><title type='text'>Lettlandurlaub</title><content type='html'>Unser Urlaub begann am 07.04.2010 um 18:00 Uhr. Zu dieser Zeit legte die Fähre in Travemünde ab. Die Überfahrt verlief sehr ruhig. Am 08.04.2010 um 22:30 Uhr legte das Fährschiff in Ventspils an. Es dauerte fast eine Stunde bis wir vom Fährschiff runter kamen. Dann kam noch die Passkontrolle und wir konnten ins Abendteuer starten. Liepāja war von Anfang an ausgeschildert. Ventspils machte im Dunkeln einen sehr guten Eindruck, alle Straßen waren neu und im guten Zustand. Die Häuser waren gepflegt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf uns wartete jetzt eine zwei stündige Autofahrt über die dunklen Straßen von Lettland. Die Straße konnte man mit einer Bundesstraße bei uns vergleichen. Die durch den Winter entstandenen Schäden waren gut ausgeschildert. Das Land ist nicht so dicht bevölkert wie die Bundesrepublik. Dadurch sind wir nur durch wenige Orte gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben dieses Mal mehr Zeit gehabt, deswegen konnten wir uns auch mehrere Kirchen ansehen. Es war toll, ob es nun um die Orgel oder um den Altar ging, oder um die Kirche im Ganzen, jede Kirche hatte etwas Besonderes. Wir haben uns auch die Gegend angesehen. Dabei waren wir am breitesten Wasserfall Europas und haben sogar springende Fische gesehen. Die Angler standen bis zur Hüfte im Wasser und beide Ufer der Venta waren voll von Anglern.&lt;br /&gt;Auffällig war bei den Überlandfahrten noch die ungeheure Anzahl von Storchen. Es hatte fast jedes Haus sein eigenes Storchrennest. Und die Nester waren auch alle besetzt. Was für mich persönlich eine Überraschung war, war ein Storchennest in einem Baum das auch noch besetzt war. Sowas habe ich noch nie gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erwähnenswert ist noch die Parkgebühr in Riga. Für 2,5 h habe ich 4,50 Lats(7 Euro) bezahlt. In Liepāja habe ich für dieselbe Zeit 0,75 Lats(1 Euro) bezahlt. Als Beispiel für die Kosten kann ich noch die Essenpreise nehmen. Ein Essen für 5 Personen hat im Durchschnitt ca. 15,00 Lats (22.50 Euro)gekostet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;D.R.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-9078504126398485611?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/9078504126398485611/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/lettlandurlaub.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/9078504126398485611'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/9078504126398485611'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/lettlandurlaub.html' title='Lettlandurlaub'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-1588867207646026470</id><published>2010-04-26T19:13:00.000+03:00</published><updated>2010-04-26T21:31:47.256+03:00</updated><title type='text'>Die Wartezeit</title><content type='html'>Wir hatten einen super tollen Urlaub in Lettland. Dieses Mal konnten wir sehr viel von der schönen Landschaft und der Umgebung erkunden. Ich habe noch nie so viele Störche wie in Lettland gesehen. Es kam mir so vor, als würde jeder Bauer seinen eigenen Storch besitzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich noch sehr toll fand, denn so etwas gibt es bei uns in Deutschland, glaube ich, gar nicht. Wir waren in einer Bäckerei und wollten Torte kaufen. In dem Geschäft war eine Verkäuferin und es standen ungefähr 10 Menschen und wollten was kaufen. Jeder stellte sich schön hinten an und wartete geduldig bis er dran war. Bei uns stehen 3 Menschen in der Schlange und schon wir gemeckert: "Ist denn keine 2. Verkäuferin da". In Lettland bleiben die Menschen ganz ruhig und haben Zeit. Es gibt auch eine riesige Auswahl von Torten, das muss man gesehen haben. Den einen Mittag haben wir bei Hessburger gegessen. Der Laden ist so ähnlich wie Mc Donalds und kommt aus Finnland. Eine Verkäuferin packte die Ware aus und kontrolierte die Menge. Eine 2. Verkäuferin machte die Burger und eine 3. Verkäuferin bediente den Drive in und die Laufkundschaft alleine. Wir haben bestimmt über eine Viertelstunde gewartet bis wir unser Essen hatten. Aber wieder hat sich kein Mensch über die lange Wartezeit  beschwert. Bei uns wäre die Hälfte der Leute wieder gegangen, weil es denen zu lange gedauert hätte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem bin ich in Liepaja auch wieder meiner Lieblingsbeschäftigung nachgegangen und habe am Strand Bernsteine gesucht und hatte wieder Erfolg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Grüße deine Mutter!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-1588867207646026470?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/1588867207646026470/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/die-wartezeit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1588867207646026470'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1588867207646026470'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/die-wartezeit.html' title='Die Wartezeit'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-4975600819639315845</id><published>2010-04-18T18:40:00.001+03:00</published><updated>2010-04-18T19:58:32.021+03:00</updated><title type='text'>Riga</title><content type='html'>Hallo, mein Name ist Ben, ich bin die thailändische Austauschschülerin, die gerade ein Jahr bei Bennys Familie lebt. Als Benjamin eine Woche zu Hause war, konnte Ich ihn schon kennen lernen. Ich freute mich ihn in Lettland wiederzusehen. In meinen Osterferien konnten wir ihn besuchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am schönsten fand ich den Tag in Riga. Es war Mittwoch und wir mussten schon sehr früh aufstehen, aber ich konnte im Auto weiterschlafen. Wir hatten eine Stadtführerin. Sie konnte uns sehr viel erzählen. Am Anfang sollte Benjamin in eine Brotscheibe beißen. Das war dann die Form von Lettland auf einer Landkarte. Das fand ich cool. Wir sind in der Stadt zu eine großen Kirche gegangen. Diese hatte einen Türm, wo wir rauf gehen konnten. Dort oben konnten wir  ganz Riga sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem uns viele andere Gebäude gezeigt wurden, sind wir in ein Restaurant gegangen. Das war etwas Besonderes .In dem Restaurant, was in einem Keller war, waren nur Kerzen und keine Lampen. Das hat mir sehr gefallen, weil es sehr romantisch war. Es wurde nach uralten Rezepten gekocht. Sogar die Kellnerin hatte altertümliche Kleidung an. Ich fühlte mich wie im Mittellalter. Selbst auf der Toilette war kein Licht nur Kerzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende waren wir noch einmal bei dem Freiheitsdenkmal. Das wird von Soldaten bewacht. Als wir da waren, fand gerade ein Wachwechsel statt. Das war sehr interessant, weil sie lustig gehen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Grüße&lt;br /&gt;Ben&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-4975600819639315845?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/4975600819639315845/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/riga.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4975600819639315845'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4975600819639315845'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/riga.html' title='Riga'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-1977577630472424582</id><published>2010-04-17T23:40:00.000+03:00</published><updated>2010-04-18T00:57:37.061+03:00</updated><title type='text'>Tanken</title><content type='html'>Meine Familie ist wieder weg. Wir hatten eine schöne, aber auch anstrengende Woche. Wir haben viel erlebt und es war schön sie wieder um mich herum zu haben. Jetzt sind sie wieder gut in Deutschland angekommen und mein Auslandsjahr geht in die heiße Phase. &lt;br /&gt;Über dieses Wochenende habe ich Besuch aus Riga von einem Mädchen, das auch wie ich ein Jahr in Lettland lebt und arbeitet. Wir haben heute die ganze Stadt erkundet und waren abends auf einem Worship Abend. Das war sehr interessant, weil auch viel auf Russisch war. So einen Abend habe ich in der Form noch nie erlebt. Schade, dass ich nicht alles verstanden habe, aber es wurde viel gesungen in den verschiedensten Musikrichtungen. Mehrere Menschen haben über ihren Glauben geredet und es wurden verschiedene Tänze aufgeführt. Nach fast 3 Stunden sind wir dann aber doch ein wenig früher gegangen. Es war kein Ende in Sicht.&lt;br /&gt;Über die Vergangene Woche wird mein Besuch berichten. Was mir in dieser Woche erwähnenswertes im Kopf geblieben ist unser Tanken. Meine Familie war ja mit dem Auto hier und da wir auch viele Städtetrips gemacht haben, mussten wir auch tanken. Es gab gar kein Haus zum Bezahlen. Wir mussten an einen Automaten gehen, den wir glücklicher Weise auf Deutsch stellen konnten. Diese Technik hat mich echt begeistert. Ich habe zwar auch schon in Deutschland Tankstellen gesehen, wo man am Automat bezahlt, aber hier fühlte ich mich nicht mehr in Lettland, sondern eher in der Zukunft. Ich merke gerade, es ist schwer zu beschreiben, was ich daran so toll fand, aber das hat mich echt begeistert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-1977577630472424582?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/1977577630472424582/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/tanken.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1977577630472424582'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1977577630472424582'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/tanken.html' title='Tanken'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-675093230993682526</id><published>2010-04-13T22:16:00.004+03:00</published><updated>2010-04-15T23:43:18.911+03:00</updated><title type='text'>Der Besuch ist da</title><content type='html'>Mein Besuch ist hier Donnerstag in der Nacht gut angekommen und seitdem haben wir hier viel erlebt. Nachdem bei dem kurzen Besuch im Herbst ja eher die Renovierung meiner neunen Wohnung im Mittelpunkt stand, haben wir nun auch endlich mehr Zeit gehabt. Wir konnten uns nun auch mehr als nur den Strand anschauen. Außerdem sind wir ein wenig herumgefahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen geht es nach Riga. Darauf freue ich mich schon sehr. Freitag hoffe ich, finde ich wieder mehr Zeit darüber zu berichten. Vielleicht schreibt auch mein Besuch wieder den einen oder anderen Bericht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-675093230993682526?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/675093230993682526/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/der-besuch-ist-da.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/675093230993682526'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/675093230993682526'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/der-besuch-ist-da.html' title='Der Besuch ist da'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-2116459015746137739</id><published>2010-04-08T22:37:00.001+03:00</published><updated>2010-04-18T20:03:28.586+03:00</updated><title type='text'>Das Osterwochenende</title><content type='html'>Nachdem ich ja zu meinem letzten Beitrag so viel Reaktionen auf das trampen wie noch zu keinem anderen Post bekommen habe, werde ich mal ausführlich von der Fahrt nach Kuldiga berichten. &lt;br /&gt;Mit Lelde sind wir mit dem Bus an den Ortseingang von Liepāja gefahren. Vor uns lagen rund 90 km nach Kuldiga. Wir sind gerade ausgestiegen und sind 50 m von der Bushaltestelle weggegangen, da hielt gleich, das erste Auto, das kam schon an. Leider wollten sie in eine andere Richtung fahren. Wir haben nun weitere 3-5 Minuten gewartet und dann kam ein Auto aus der anderen Richtung, bremste, drehte um und hielt bei uns an. Lelde und ich guckten uns irritiert an und dachten oho... Als wir aber genauer hingeschaut hatten, sahen wir, dass wir die Fahrer des Autos kannten. Es war ein Ehepaar, das seit ca. 4 Wochen zum Deutschunterricht kommt. Sie waren bereits an uns vorbeigefahren und haben uns erst zu spät erkannt. Das war total super, denn das hat mir doch die letzte Scheu genommen. Sie haben uns dann rund 20 km&lt;br /&gt;später wieder rausgelassen. Nun waren wir auf der Straße, die nach Kuldiga führt und nicht mehr auf der Straße nach Riga. Da mussten wir dann länger warten, aber auch nur 15 Minuten. Da hat uns ein Mann mitgenommen, den ich gar nicht verstanden habe, aber Lelde hat das mit ihm ausgemacht und wir wurden bis nach Aizpute mitgenommen. Das ist schon die Hälfte der Strecke gewesen. Bei der Fahrt wurde aber gar nicht weiter geredet, stattdessen wurde die Musik immer lauter, war aber auch cool. Das letzte Stück sind wir dann mit einer Familie gefahren, davor mussten wir wieder nur knapp 5-10 Minuten warten. Alles in allem war das schon sehr cool, ich traue mir das aber alleine noch nicht zu, werde wohl die nächsten Male wieder Bus fahren. Es war aber auf jeden Fall eine tolle Erfahrung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Hauptgrund weswegen ich nach Kuldiga gefahren bin, waren die Ostergottesdienste. So bin ich, nachdem ich bei Karlis untergebracht wurde und wir ein wenig die Stadt besichtigt hatten, in den Nachtgottesdienst gegangen. Er begann um 23 Uhr und in diesem Gottesdienst waren die meisten Lesungen meines Lebens. Nachdem bereits Karfreitag in Liepāja zwei komplette Kapitel vorgelesen wurden und das eigentlich fast schon zu viel war, wurden hier fünf ganze Kapitel und einige weitere Verse vorgelesen. Leider bin ich ohne meine deutsche Bibel gereist, was den Gottesdienst noch langweiliger machte. Denn bei so einer Lesung brauche ich immer einen Bezug, damit ich alles verstehe. Um viertel nach zwölf haben alle gemeinsam mit dem Pastor die Kirche verlassen. Ich war zunächst irritiert, wir sind aber um die Kirche herumgegangen und der Pastor hat gesungen. Wir konnten den Liedertext leider nicht mehr lesen, da es schon stockduster war. Nach einer halben Runde ist der Pastor durch einen Nebeneingang wieder in die Kirche gegangen und wir mussten weitergehen. Nach einer gesamten Runde war die Kirchentüre immer noch verschlossen und wir mussten eine weitere Runde drehen, was gespenstisch war, da keiner mehr gesungen hatte. Nach diesen beiden Runden, ging es dann zurück in die Kirche und ich habe den Sinn dieser Aktion verstanden, denn ab diesem Moment feierten wir Ostern. Der gesamte Altarbereich, der vorher sehr dunkel gehalten wurde, war nun hell erleuchtet und mit vielen Blumen verziert. Auch der Pastor hatte sich seine schwarze Soutane ausgezogen und durch eine sehr prunkvolle, weiße ersetzt. Das alles hat mich sehr beeindruckt. Nach insgesamt zweieinhalb Stunden war dann der Gottesdienst beendet. Auch wenn ich das nicht jedes Jahr haben muss, war es doch eine sehr interessante Erfahrung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag sind wir um zwei wieder in den Gottesdienst gegangen, der sehr überraschend war. Der Pastor stand am Altar und schrie „Christus ist aufstanden“ und die Gemeindemitglieder schrieen „Wahrhaftig, er ist auferstanden!“ Für die, die es nicht beim ersten Mal verstanden hatte, hat er es auch noch dreimal wiederholt. Es war doch irgendwie ein beengendes Gefühl. In diesem  Ostergottesdienst fanden Konfirmationen statt und durch die Taufen und die Einsegnungen, zog sich der Gottesdienst wiedermal in die Länge. Alles in Allem kann ich sagen, dass ich glücklich bin, dass in Liepāja der Gottesdienst von einem Pastor gemacht wird, der in Deutschland studiert hat. So ist der Gottesdienst zwar anders als in Deutschland, aber nicht so überdreht wie der in Kuldiga, welcher sehr viele katholische Züge hat. Ich sage immer, ich bin sehr glücklich solche Erfahrungen machen zu dürfen, bin aber auch sehr froh, dass der regelmäßige Gottesdienst in Liepāja stattfindet. Nach dem Gottesdienst traf sich die Kuldigagruppe  zum Osterpicknick. Dort habe ich das erste Mal in diesem Jahr „an gegrillt“. Wir trafen und in einem Garten und hatten eine schöne Zeit. Es war schön die gesamte Gruppe mal wieder zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ostermontag bin ich mit dem Bus morgens wieder zurückgefahren um auch noch einen deutschen Gottesdienst zu erleben. Nach dem Gottesdienst wurde in der deutschen Gesellschaft ein Gästezimmer eingeweiht. Dort besteht die Möglichkeit, wer Liepāja mal besuchen möchte, gegen eine Spende zu übernachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstags hatte ich auf der Arbeit wieder meinen am Vortag zubereiteten Pudding dabei, der allen sehr geschmeckt hat. An diesem Tag hatte auch meine Oma Geburtstag und ich hatte die Idee, dass ich sie anrufe und wir dann alle gemeinsam für sie ein Ständchen singen. Beim Tanzen am Nachmittag ist nun immer ein Schauspieler dabei. Bei unserem Konzert Mitte Mai sollen wir nun zwischen den Tänzen auch kleine Sketsche aufführen. Dafür trainiert er uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Mittwoch habe ich die Aufgabe bekommen ein paar Materialien für die Sonntagsschule zu katalogisieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute bestand mein Tag überwiegend aus aufräumen, denn gleich erwarte ich wieder Besuch von meiner Familie.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-2116459015746137739?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/2116459015746137739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/das-osterwochenende.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2116459015746137739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2116459015746137739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/das-osterwochenende.html' title='Das Osterwochenende'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-2158008310739175646</id><published>2010-04-04T10:11:00.004+03:00</published><updated>2010-04-04T10:11:00.312+03:00</updated><title type='text'>Frohe Ostern</title><content type='html'>Mit meinem 100. Blogeintrag wünsche ich allen Lesern ein wunderschönes und gesegnetes Osterfest&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Priecīgas lieldienas&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/S7ZZJRLEK-I/AAAAAAAAB1o/aW4Z6c4UJ8Y/s1600/DSCI0119.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/S7ZZJRLEK-I/AAAAAAAAB1o/aW4Z6c4UJ8Y/s320/DSCI0119.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455646014369442786" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier kommt noch ein kleiner lettischer Brauch, der recht interessant ist. Man kocht Eier hart und braucht nun mindestens 2 Personen. Jeder nimmt ein Ei und nun haut der eine(oder beide gleichzeitig) auf das andere Ei ein. Das interessante daran ist, nur ein Ei geht dabei kaputt. Sieger ist das Ei, das alle Schläge unbeschadet überlebt. Im Anschluß werden die Eier übrigens gegessen. Mit je mehr Personen(die ganze Familie) man das Spiel spielt, desto interessanter wird es. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also dann, frohe Ostern und guten Appetit!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-2158008310739175646?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/2158008310739175646/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/frohe-ostern.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2158008310739175646'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2158008310739175646'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/frohe-ostern.html' title='Frohe Ostern'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/S7ZZJRLEK-I/AAAAAAAAB1o/aW4Z6c4UJ8Y/s72-c/DSCI0119.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-3616398081508762579</id><published>2010-04-02T23:27:00.003+03:00</published><updated>2010-04-03T10:05:44.260+03:00</updated><title type='text'>Klusā nedēļa</title><content type='html'>Auch bei der Arbeit ist inzwischen sehr viel passiert. Bereis letzte Woche gab es einen Workshop zur Erstellung einer Homepage, denn unsere Gemeinde wird Mitte Mai online gehen. Damit ist nun auch viel Arbeit für mich verbunden, denn ich werde nicht nur den Jugendbereich gestalten müssen, sondern, so wie ich meine Gemeindemitglieder kenne, auch in anderen Bereichen helfen. Beim Deutschunterricht sind nun wieder ein paar neue zu uns gestoßen, die den Kurs sehr vorantreiben. Sie sind wesentlich wissbegieriger, fragen auch mal nach und lassen nicht alles über sich ergehen wie die meisten anderen. Das hat den Deutschunterricht nochmals neu aufleben lassen, denn auch die anderen profitieren davon. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Dienstag, als ich zur Andacht kam, waren schon alle dabei einen neuen Transporter auszuladen. Ich war erstaunt, dass selbst die Ältesten, die nur wegen den Andacht erschienen waren (älter als 70 Jahre), tatkräftig mitgeholfen haben. So ging auch das Abladen ganz schnell und wir waren noch bevor der Pastor kam fertig. Nachdem ich die letzten Male nach der Andacht bei der Handarbeitsgruppe immer Blumen gehäkelt habe, habe ich nun angefangen zu stricken, aber da es sehr schwer ist, brauche ich noch lange um es zu lernen. Es geht für mich aber auch mehr um die Gesellschaft und die parallel laufenden Gespräche. Die älteren Damen freuen sich sehr über meine Anwesenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Mittwoch, als ich total übermüdet erst nachts vom Eishockey wiedergekommen war, musste ich bereits um zehn Uhr morgens bei der Rollstuhlfahrergruppe sein. Wir haben dort Eier gefärbt. Wie man in den Fotos sehen kann, haben wir diese zuerst mit Tesafilm abgeklebt und dann in kochendes Wasser mit sehr vielen Zwiebelschalen gelegt. Wahrscheinlich sind viele mit dieser Technik vertraut, für mich war sie aber neu. Während die Eier am kochen waren, haben wir noch süße Häschen gebastelt. Nach einer halbstündigen Pause, fand auch schon die Unterstützungsgruppe statt. Eigentlich überschneiden sich die beiden Gruppen nie, aber letzte Woche fanden beide an einem Tag steht. Auch in dieser Gruppe haben wir Eier gefärbt, jedoch haben wir dieses Mal die Eier mit Blüten beklebt, in der Hoffnung, dass die Motive auf den Eiern bleiben. Zwar war dies nicht ganz so erfolgreich aber ein paar Eier sind auch sehr gut geworden. Nach der im Anschluss stattfindenden Bibelstunde, war ich glücklich wieder zu Hause zu sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Donnerstag habe ich mit Sigrid am Computer geübt und auch sonst in der Diakonie geholfen. Am Nachmittag hatte ich wieder Tanztraining. Ich wurde beim nächsten Konzert mit eingeplant, was mich sehr gefreut hat!&lt;br /&gt;Freitags hatten wir bei der Jugendgruppe ein sehr produktives Streitgespräch. Zwar waren  nur sehr wenige anwesend, aber wir haben sehr produktiv neue Ideen erarbeitet, wie es mit der Jugendgruppe weitergehen soll. Ich war sehr glücklich darüber und freue mich auch jetzt wieder auf das nächste Mal, denn vorher war die Luft raus. Ich bin nach diesem Gespräch nun aber sehr zuversichtlich, dass es wieder besser wird. &lt;br /&gt;Die Sonntagsschule behandelte letzte Woche das Thema Palmsonntag, welcher hier in Lettland frei übersetzt „Gebüschsonntag“ heißt. Danach ging es zu einer Geburtstagsfeier und anschließend fand der Gottesdienst statt, dem wieder beiwohnte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz zu meiner arbeitsreichen letzten Woche, war diese Woche eher ruhig. Nicht nur der Karfreitag heißt hier „stiller Freitag“, sondern die ganze Woche heißt hier „stille Woche“ (klusā nedēļa). Demzufolge war auch in der Gemeinde wenig los. Ich habe extra für die Handarbeitsgruppe Pudding gekocht, aber sie hatten sich kurzerhand dazu entschieden die Gruppe ausfallen zu lassen, ohne mir bescheid zu geben. War der Pudding halt meiner! Die stille Woche kam mir einerseits sehr gelegen, denn ich war erkältet und konnte mich dadurch besser auskurieren. Andererseits sind in der Universität und der Schule Ferien gewesen, sodass viele zu ihren Liebsten aufs Land aufgebrochen waren und dadurch das Tanztraining und auch diverse andere Aktivitäten nicht stattfanden. Dadurch war mir sehr langweilig. Mittlerweile ist der Frühling aber auch in Lettland angekommen und ich habe schon einige Zeit am nahegelegenen Strand verbracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am heutigen Karfreitag war ich sehr stolz, denn ich durfte zum ersten Mal eine Lesung auf lettisch übernehmen. Ich hatte mich darauf vorbereitet, indem ich den Text zu hause mehrmals laut vorgelesen hatte. Die Reaktionen darauf waren durchweg positiv! Abends habe ich dann zum ersten Mal in meinem Leben an einem Kreuzweg teilgenommen. Wir starteten in einer der großen Kirchen und gingen durch die gesamte Innenstadt zu einer anderen Kirche. An jeder der 14 Stationen wurde ein kleiner Teil der Leidensgeschichte Jesu vorgelesen und wir haben gebetet. Es war interessant, wirkte aber auch ein wenig befremdlich auf mich. &lt;br /&gt;Das Osterfest werde ich bei meinen Freunden in Kuldiga verbringen. Morgen früh probiere ich mit Lelder das erste Mal in meinem Leben zu trampen, was in Lettland noch sehr üblich ist. Um halb elf Uhr morgens geht es los. Ich bin schon gespannt, wie das wohl werden mag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-3616398081508762579?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/3616398081508762579/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/klusa-nedela.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/3616398081508762579'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/3616398081508762579'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/04/klusa-nedela.html' title='Klusā nedēļa'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-8928325446703734083</id><published>2010-03-27T20:24:00.001+02:00</published><updated>2010-03-28T04:09:49.969+03:00</updated><title type='text'>Dinamo Riga</title><content type='html'>Am Dienstag war dann aber das beste, was ich hier bisher erlebt habe. Ich bin in die Riga Arena gefahren, um ein Spiel von Dinamo Riga anzuschauen. Dazu muss ich aber besser noch ein bisschen etwas erklären. Hier in Lettland ist der Nationalsport Nr.1 Eishockey. Es gibt kaum Menschen, die nicht Eishockeybegeistert sind, das sah man ja schon bei den Olympischen Spielen. Dort haben nur die besten 12 Teams der Welt mitgemacht und da war Lettland dabei. Jeder hier in Lettland weiß, wann die Nationalmannschaft spielt.&lt;br /&gt;Ich war zwar nicht bei einem Spiel der Nationalmannschaft, aber von Dinamo Riga. Das ist die einzige lettische Mannschaft, die in der KHL, der Russischen Liga mitspielt. Alle anderen Vereine spielen, so wie ich das verstanden habe, in der Weißrussischen Liga mit. Dinamo Riga ist also die beste lettische Mannschaft und bis auf 2-3 Spieler, die in der Amerikanischen NHL mitspielen, spielen alle lettischen Nationalspieler bei Riga. Es ist also quasi die 2. Nationalmannschaft und nun komme ich zu dem Unterschied zu Deutschland. Abgesehen davon, dass die Deutsche Nationalmannschaft im Fußball zum Beispiel lange nicht so hoch angesehen ist, wie das lettische Eishockeyteam, gibt es kein Team, was in Deutschland so unterstützt wird. In Lettland steht jeder, zumindest jeder Lette (lassen wir die Russen da mal raus) hinter Dinamo. &lt;br /&gt;Darüberhinaus wurde mir von verschiedenen Seiten berichtet, dass die lettischen Fans besser sind, als alle anderen. In wie weit ihr das glaubt, überlasse ich euch, aber alleine, dass es gesagt wird, spricht für sich. &lt;br /&gt;Nun gut, ich hatte schon länger vor, mir mal ein Spiel live in der Halle anzuschauen, aber das hat immer nicht geklappt. Vielleicht war ich auch nicht genug engagiert. Nun habe ich aber erfahren, dass schon die Playoffs beginnen. Glücklicherweise habe ich das rechtzeitig mitbekommen. Riga hat sich als 8. und damit letztes Team für die Playoffs qualifiziert. Die Playoffs funktionieren nach dem K.O. System. Riga musste als 8. Team gegen den 1. Platz der Westliga spielen. In der ersten Runde spielen die beiden Mannschaften so lange gegeneinander, bis ein Team 3 Siege hat. Die Verlierer sind dann ausgeschieden. Leider haben wir keine Karten mehr bekommen, denn die waren nach 15 min schon ausverkauft. Ich hatte schon damit gerechnet, dass es nichts mehr wird, aber irgendwie hat Riga es geschafft, den 1. Platz der Westliga zu besiegen. &lt;br /&gt;Nun also neue Chance, denn in dieser Runde braucht man schon 4 Siege, also mehr Spiele und dieses Mal hat es geklappt. Janis hat Karten bekommen. Es waren zwar "nur" Stehplätze, aber es war gut. Janis hatte gleich mal ganz viele Karten gekauft, für alle seine Freunde. Er hat dann einen Mikrobus(14 Sitzplätze) bestellt mit dem wir dann nach Riga und wieder zurück fahren konnten. Das war echt alles genial an diesem Tag. Wir hatten auch gute Plätze und konnten alles sehr gut sehen.&lt;br /&gt;Schon bei der Nationalhymne am Anfang hatte ich eine Gänsehaut, weil wirklich jeder mitgesungen hat. Es wirkte als wenn alle 11000 Menschen in der Halle so laut gesungen hätten, wie es nur geht. Was mir auch aufgefallen ist, es waren nicht mehr Männer als Kinder und Frauen da und gerade beim Eishockey hätte ich das nicht erwartet. Es ist hier halt auch für die ganze Familie.&lt;br /&gt;Nachdem Riga in Russland die ersten beiden Spiele verloren hatte, aber das Heimspiel am Vortag gewonnen hatte, waren die Chancen doch eigentlich gut und jedes Spiel fängt ja doch wieder bei 0:0 an. Das Spiel ging los. Bereits nach wenigen Minuten traf Riga das erste Mal. Es war so eine Euphorie zu spüren, das kann man nicht beschreiben. Ich war bereits nach 5 Minuten so dabei und habe, auch wenn ich es nicht immer verstanden habe, so laut es ging mitgeschrien. Ich kann nicht sagen, wann aber es war sehr früh, da stand es auf einmal schon 2:0. Ich hatte auf einmal fremde Menschen, die mir in den Armen lagen. Selbst nach dem 2:1 kurz vor Ende des 1. Drittels war nur für ca. 15 Sekunden stille und sofort bekam man wieder TIKAI RIGA, TIKAI DINAMO (tikai=nur) zu hören. Nachdem im ersten Drittel keine Zeitstrafen vergeben wurden und Dinamo nach nur 40 Sekunden das 2:2 kassierte, lagen die Nerven blank und das Spiel wurde härter. Zwischenzeitlich spielten statt 5 gegen 5 Feldspieler nur noch 3 gegen 4. Was mir nicht so gut gefällt am Eishockey, sind die Schlägereien, aber als es zu einer Schlägerei kam, bei der sogar der Torwart mitgemacht hat, war echt alles zu spät. Wenn der Torwart da mitmacht, hat das wohl noch einen anderen Charakter. Auf jeden Fall sind die Menschen so abgegangen. Alle sind aufgesprungen, als würden sie alle mitkämpfen. Auch das war ein Erlebnis. &lt;br /&gt;Nach weiteren Toren und immer noch einer tollen Stimmung, ging das 2. Drittel mit 3:4 für die Gegner zu Ende. Im 3. Drittel ist dann lange nichts passiert. Dinamo Riga war zwar überlegen konnte aber kein Tor erzielen. Nach 19 Minuten ohne Tor wurde die Halle nochmal sehr laut. Die letzte Minute sollte die Mannschaft nochmal unterstützt werden. Alle in der Halle standen. Da auch die Menschen vor mir standen, konnte ich nichts sehen und auf einmal fingen alle wieder an zu jubeln. WOW. Gänsehaut pur - 4:4.&lt;br /&gt;Nun ging das Spiel nach einer 15 minütigen Pause in die Verlängerung. Solange bis das nächste Tor fällt. Auch wenn meine Stimme nicht mehr so gut mitgemacht hat, war die Stimmung super. Im. 4. Drittel ist nichts passiert und wir mussten weitere 15 Minuten warten. Im 5. Drittel ist dann ein Tor gefallen, leider für die Anderen.&lt;br /&gt;Ich glaube, ich könnte noch Stunden über das Spiel berichten, aber das ist wohl nur so interessant, wenn man Bezug zu dem Spiel hat. Wir sind dann nach Hause gefahren, teilweise traurig aber teilweise auch einfach noch fasziniert von den Eindrücken.&lt;br /&gt;Nachts um 3 war ich dann wieder zuhause. Bis auf das Ergebnis ein toller Tag. Es war übrigens das letzte Spiel. Nun sind sie ausgeschieden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-8928325446703734083?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/8928325446703734083/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/03/dinamo-riga.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8928325446703734083'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8928325446703734083'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/03/dinamo-riga.html' title='Dinamo Riga'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-4543724067711305026</id><published>2010-03-27T13:39:00.001+02:00</published><updated>2010-03-28T04:15:00.199+03:00</updated><title type='text'>Jugendfreizeit in Dobele</title><content type='html'>Am letzten Wochenende war wieder die Jugendfreizeit von der deutschen Kirche in Lettland. Nachdem es das letzte Mal schon sehr schön war, war es dieses Mal noch besser. Dieses mal habe ich noch ein Mädchen aus meiner Jugendgruppe mitgenommen. Helga spricht nämlich schon sehr gut deutsch, denn schließlich lernt sie es schon seit 8 Jahren, wie ich mittlerweile herausgefundenhabe. Wir sind dann mit einem weiteren Mädchen nach Dobele mit dem Bus gefahren. Das liegt etwas südlich von Riga und wir waren insgesamt fast 3 Stunden unterwegs. &lt;br /&gt;In Dobele kann ich gar nicht so genau sagen, was mir gefallen hat. Es ist einfach das, was so eine Freizeit immer ausmacht. Man lernt die Menschen um sich herum einfach ganz anders kennen, als wenn man sich einmal in der Woche trifft. Man ein gemeinsames Thema hat, was erarbeitet wird. Was mir natürlich sehr gefallen hat, ist, dass ich viel deutsch reden konnte. Aber ich habe auch einen Vergleich gesehen, wie andere lettisch reden, die aus Deutschland kommen und da bin ich ganz gut mit dabei... Es war wieder super über die eigenen Erfahrungen zu reden und zu merken, dass die Anderen teilweise gleiche Erfahrungen machen. &lt;br /&gt;Ein Gespräch ist mir aber nachhaltig im Gedächtnis geblieben. Es war wieder kein besonderer Moment, ich glaube beim Essen. Ich wurde gefragt, wie lange ich denn noch in Lettland bleibe. Ich sagte, etwas mehr als 3 Monate und dann hat mich die Person wie ein Auto angeschaut und ich dachte, was ist jetzt passiert. Sie meinte dann, ich habe nur gerade darüber nachgedacht, ob 3 Monate viel oder wenig seien. Das habe ich mich dann auch gefragt. Es ist eigentlich echt schade, dass es in 100 Tagen schon alles wieder vorbei ist. Grund genug die Zeit hier nochmal ordentlich auszuleben. An diesem Wochenende habe ich auch andere Deutsche kennengelernt, die auch wie ich nur ein Jahr in Lettland bleiben und vergleichbare Arbeiten haben. Wir haben nun den Plan auch noch ein wenig zu reisen. Ich würde gerne vielleicht noch eine Woche nach Estland. Ganz vielleicht auch noch nach St. Petersburg. Das ist aber nicht so sicher. Auf jeden Fall möchte ich noch ein bisschen von hier sehen. Das Wetter spielt seit diesem Wochenende auch wieder mit.&lt;br /&gt;Alles zusammengenommen war es ein super Wochenende, auch Helga hat es viel Spaß gemacht und so wie ich das verstanden habe, macht sie beim nächsten Mal auch wieder mit. Alleine deswegen hat es sich gelohnt^^...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-4543724067711305026?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/4543724067711305026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/03/jugendfreizeit-in-dobele.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4543724067711305026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4543724067711305026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/03/jugendfreizeit-in-dobele.html' title='Jugendfreizeit in Dobele'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-3055607774301042840</id><published>2010-03-24T22:27:00.001+02:00</published><updated>2010-03-24T22:46:32.074+02:00</updated><title type='text'>WOOOW</title><content type='html'>Zurzeit geht es hier echt gut ab...&lt;br /&gt;Ich erlebe soo viele Dinge, ich finde nur einfach gar keine Zeit mehr, hier davon zu berichten. Einerseits natürlich sehr schade, aber ich bin hier zurzeit echt glücklich und steuere von einem Highlight in das Nächste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammengrechnet bin ich in den letzten 7 Tagen 950km mit dem Bus über Lettlands "Autobahnen" gefahren und so ganz nebenbei habe ich ja auch noch Arbeit. Aber ich nehme mir das ganz fest vor, die nächsten Tage ausführlich zu berichten. Es lohnt sich echt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke für Euer Verständnis&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-3055607774301042840?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/3055607774301042840/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/03/wooow.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/3055607774301042840'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/3055607774301042840'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/03/wooow.html' title='WOOOW'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-741951858873727866</id><published>2010-03-19T13:18:00.003+02:00</published><updated>2010-03-19T13:37:27.976+02:00</updated><title type='text'>Sonntag gehts weiter</title><content type='html'>Der Besuch war da und eine aufregende Woche geht wieder einmal vorbei. Wie schon von meinen anderen Gästen, wird wieder ein kleiner Bericht von meinem Gast geschrieben. Den werde ich allerdings erst am Sonntagabend hier reinstellen können. Ich fahre nämlich gleich das Wochenende gute 150 km Richtung Riga wieder nach Dobele. Da findet von der deutschen Gemeinde in Riga aus eine Jugendfreizeit für die Deutschen in Lettland statt. Ich freue mich auch schon sehr. Es ist nämlich sehr interessant die Erfahrungen, die man hier in Lettland macht mit Anderen zu teilen, die ähnliche Erfahrungen machen dürfen. Der Bericht folgt dann auch Anfang der nächsten Woche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächste Woche steht dann ein kleines persönliches Highlight an. Davon berichte ich dann aber erst, wenn es so weit ist. Insgesamt würde ich bald sagen, die Letten wachen gerade endlich aus dem Winterschlaf auf und so ganz allmählich beginnt der Frühling. Immerhin hat es gestern das erste Mal geregnet und nicht mehr geschneit. HIHI!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-741951858873727866?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/741951858873727866/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/03/sonntag-gehts-weiter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/741951858873727866'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/741951858873727866'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/03/sonntag-gehts-weiter.html' title='Sonntag gehts weiter'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-8829134381284621711</id><published>2010-03-15T00:20:00.001+02:00</published><updated>2010-03-15T00:25:39.530+02:00</updated><title type='text'>Vorbereitung auf den Besuch</title><content type='html'>Am Mittwoch war wieder die neue Behindertenunterstützungsgruppe. Die Gruppe findet zwei mal im Monat statt. Das erste Mal werden wir Etwas basteln, dafür ist extra eine Frau engagiert, die das auch mit der Rollstuhlfahrergruppe macht und das zweite Mal ist es offen. Da werde ich probieren vielleicht auch mal eine Idee einzubringen. Das nächste Mal zu Ostern werden wir wohl Eier bemalen. Die Gruppe gefällt mir sehr und ich freue mich auch ein wenig mithelfen zu dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstags hatte ich frei und am Nachmittag war ich bei der Tanzgruppe. Jetzt nach dem Konzert lernen alle neue Tänze und ich bin somit auf dem gleichen Stand wie die Anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag auf der Arbeit habe ich mit Sigrida das Emailprogramm übersetzt. Es war nichts Großes, aber es hat sie total gefreut - so etwas bestätigt mich immer. Nun, hoffe ich, dass sie auch anfängt selbst Emails zu schreiben. Außerdem wurde mir am Freitag noch empfohlen, nicht auf die Fastenzeit zu achten und am Wochenende nur Fleisch zu essen, denn am Montag kommt wieder ein Hilfstransport an, bei dem ich kräftig beim Ausladen helfen soll. Abends bei der Jugendgruppe war nicht so viel los, weil schon wieder eine Krankheitswelle umgeht. Da wir nicht so viele waren, habe ich mir überlegt, wir gehen an den Strand, sehen uns den Sonnenuntergang an und spielen ein paar Spiele draußen. Leider hatte ich ein paar unbelehrbare Jugendliche dabei, die mir nicht glauben wollten, dass das Eis auf der Ostsee sie nicht trägt. So mussten wir also, nach einem sehr kurzem Moment an der Ostsee, den Heimweg antreten. Zum Glück war das Wasser nur knietief.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag wurde ich zu einer anderen Tanzgruppe, die Volkstänze lernt, mitgenommen. Diesmal waren es mehr Ältere und Erwachsene, es hat aber auch sehr viel Spass gebracht. Und ich glaube, es hat kaum jemand gemerkt, dass ich kein Lette bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein heutiger Sonntag stand unter dem Motto: Vorbereitung auf meinen Gast! Denn gleich, in etwa einer halben Stunde, bekomme ich wieder Besuch. Diesmal besucht mich einer der Verantwortlichen der Lettlandfreizeit aus dem Sommer. Ich freue mich schon sehr. Bereits bei der Sonntagsschule habe ich Vielen davon erzählt. Heute war ich mal nicht im Gottesdienst meiner Gemeinde, denn heute war wieder der deutsche Pastor aus Riga in Liepaja, um einen deutschen Gottesdienst in der deutschen Gemeinde zu halten. Auch das im Anschluss folgende Beisammensitzen hat mir viel Spaß gemacht, denn heute war die Gruppe viel offener als das letzte Mal. Aber nun muss ich mich auch schon fertig machen, um den Besuch, der diesmal mit der Fähre kommt, abzuholen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-8829134381284621711?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/8829134381284621711/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/03/vorbereitung-auf-den-besuch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8829134381284621711'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8829134381284621711'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/03/vorbereitung-auf-den-besuch.html' title='Vorbereitung auf den Besuch'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-4651055827104840739</id><published>2010-03-10T13:27:00.001+02:00</published><updated>2010-03-10T14:27:29.606+02:00</updated><title type='text'>Der Frauentag</title><content type='html'>Freitag war ich mit Freddy auch einmal im Museum. Ich glaube, ich habe davon schon berichtet. Das eine Einkaufszentrum ist immer so leer, dass manche Menschen sagen, dass es wie ein Museum ist. Die Situation hat sich mittlerweile auch noch verschärft. Bisher war nämlich immer noch ein Lebensmittelgeschäft da drin. Das hat zumindest immer ein paar Menschen angezogen. Das ist mittlerweile nicht mehr da und so ist es da echt erschreckend leer. Es gibt eine Werbung für die Zeit von 12-14 Uhr. Das sind die "glücklichen Stunden". Wir waren in der Zeit da, aber es war trotzdem nichts los. Es waren im ganzen Einkaufszentrum mehr Mitarbeiter als Kunden. Das ist echt erschreckend und zeigt einfach, dass es Lettland vor ein paar 1 1/2 Jahren einfach besser ging und viele Menschen sehr von der Wirtschaftskrise heimgesucht wurden.&lt;br /&gt;Bei der Jugendgruppe haben wir dann einen meiner absoluten Lieblingsfilme Sister Act geguckt. Der ist auch bei der Gruppe gut angekommen. Jetzt wollen wir wohl endlich das Singen bei der Jugendgruppe anfangen. Hat lange gedauert, sie davon zu überzeugen. ^^ Außerdem hatte wieder jemand Geburtstag und nun haben wir die Tradition, dass wir immer 2 Torte haben. Uiuiui... wie komme ich hier wieder raus, erst schreibe ich von der Wirtschaftskrise und nun essen wir immer 2 Torten. Aber mit einem Tortenpreis von umgerechnet weniger als 5 Euro geht das, denke ich, schon in Ordnung. Auch in solchen Zeiten, darf man das Feiern und die guten Seiten, des Zusammenseins nicht vergessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag ist Freddy, dann wieder nach Hause gefahren. Er ist alleine mit dem Flughafentransport nach Riga gefahren und ich habe mich auf in die Kirche gemacht. Dort war eine Freizeit für den Sommer in Planung. Das war ganz schön erschreckend, dass schon Dinge geplant werden, die erst stattfinden, wenn ich nicht mehr da bin. Die Zeit rennt zurzeit ganz schön!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag war die Sonntagsschule und im Anschluss haben wir wohl zum letzten Mal meinen Geburtstag gefeiert. Dieses Mal haben wir auch die Geburtstage gesammelt und alle Februarkinder zusammen gefeiert. Im Anschluss habe ich mich sehr viel mit Lelde unterhalten, die sehr an meinem Bewerbungsprozess für dieses Jahr interessiert war. Sie möchte nun auch nach ihrem abgeschlossenen Bachelorstudium ein Jahr ins Ausland, vielleicht sogar nach Deutschland, also wenn jemand noch Ideen hat und sie unterstützen möchte nur zu. Einfach melden, ich leite das dann gerne weiter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Montag 8.März wurde dann hier Frauentag gefeiert. Es heißt, die Tradition kommt sogar aus Deutschland, allerdings habe ich vorher nie etwas davon gehört. Hier weiß hingegen jeder davon bescheid. Als ich durch die Stadt gegangen bin, habe ich kaum eine Person gesehen, die keine Blumen in der Hand hatte. Die Männer, weil sie noch welche verschenken wollten und die Frauen, weil sie welche geschenkt bekommen habe. Das ist immer wieder schön zu sehen, wie die Menschen an solchen Tagen anders drauf sind. Die Menschen sind relaxter und irgendwie fröhlicher. Sie nutzen halt jede Möglichkeit zum Feiern und dem Alltag zu entfliehen. Davon wurde auch beim Deutschunterricht kein Halt gemacht. Sigrida hat eine Torte mitgebracht und wir haben auch da alle zusammen noch einmal den Frauentag gefeiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern war soweit nichts Besonderes... Ich war den ganzen Tag unterwegs. Andacht, Wochengespräch, Handarbeitsgruppe, Computerarbeit, essen, tanzen und abends hatte ich endlich mal einen Spieleabend. Das hatte ich bisher ein bisschen vermisst, ging nun aber auch...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens habe ich endlich die Bilder wieder aktuallisiert. Selbst im Januar Ordner sind noch neue Bilder, wenn ich demnächst wieder ein bisschen Zeit finde, beschrifte ich die Bilder auch wieder.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-4651055827104840739?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/4651055827104840739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/03/der-frauentag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4651055827104840739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4651055827104840739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/03/der-frauentag.html' title='Der Frauentag'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-586710398525125483</id><published>2010-03-04T21:42:00.004+02:00</published><updated>2010-03-04T21:53:38.869+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaubsbericht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lettland'/><title type='text'>Ich wollte doch nach Dallas..</title><content type='html'>Als ich in Frankfurt am Flughafen war, hatte ich doch ein eher ungutes Gefühl in dieses Land zu fahren, stand doch, als ich aus dem Fenster sah, ein Jumbo bereit, um zur selben Zeit nach Dallas zu fliegen. Das war doch eher das, was ich bisher an Urlaub gemacht hatte. Nachdem ich dann aber in mich gegangen war, waren sämtliche Zweifel verschwunden, denn wann hat man schon die Gelegenheit ein solches Land zu bereisen und es dann noch aus der Perspektive eines Menschen zu sehen, der in diesem Land lebt. Also auf nach Lettland. &lt;br /&gt;Im Landeanflug auf Rīga hatte sich mein eher schlechtes Bild von diesem Land bestätigt. Graue Plattenbauten überall. Da hatte ich schon ein eher ungutes Gefühl, was mich dann wohl am Flughafen erwarten würde. Dieser hatte mich dann allerdings sehr überzeugt. Renoviert, freundlich und einladend. Da war doch der erste Schreck gleich vergangen. Was ich allerdings nicht verstehe, ist, warum bei einem Flughafen, auf dem alle 30 Minuten wenn es hoch kommt, mal ein Flugzeug landet, es fast 20 Minuten dauert, bis das Gepäck kommt. Auch war die Vorfreude riesig endlich meinen besten Freund wiederzusehen. &lt;br /&gt;Die Busfahrt nach Rīga-City war dann auch eher positiv überraschend. Ein relativ neuer Bus und die Straßen waren besser als erwartet. Nachdem mein persönlicher Stadtführer mich dann durch Rīga geführt hatte, haben wir den Bus nach Liepāja genommen. Diese Busfahrt war dann allerdings so wie ich es erwartet hatte. Schlaglöcher über Schlaglöcher, ein enger Bus, es hat gestunken und der Fahrer konnte ob der schlechten Straßenverhältnisse nur langsam fahren. Als der Bus dann über ein besonders großes Schlagloch gefahren ist, habe ich im Scherz zu Benni gesagt, dass spätestens bei dieser Busfahrt jeder in Lettland gläubig wird. &lt;br /&gt;In Liepāja angekommen, musste ich meinen Koffer über spiegelglatte Straßen nach Hause ziehen. Ich war müde, genervt und wollte schlafen und daher auch nur wenig Aufnahmefähig über das, was Benni mir schon auf dem Nachhauseweg alles erzählt hat, denn zu fast jedem Haus weiß er eine Geschichte. &lt;br /&gt;Am Sonntag sind wir dann nachmittags gemeinsam zum Gottesdienst gegangen, was für mich ja schon etwas Besonderes war, da ich seit mehr als sieben Jahren nicht mehr in der Kirche war. Aber es war eine schöne Erfahrung, die ich auch nicht missen wollen würde. Es ist toll zu sehen, wie die Kirche diesen Menschen Hoffnung gibt. Besonders berührt hat mich ein Mann, der den gesamten Gottesdienst für seine im Rollstuhl sitzende Frau mit einem Tonbandgerät aufgenommen hat, die sich bei diesen Straßenverhältnissen nicht nach draußen gewagt hat. Dann kam es zu einem besonderen Highlight für mich. Wir sind in einen supermodernen, neuen Supermarkt einkaufen gegangen. Einfach toll. &lt;br /&gt;Die Stadtführung am Montag in Liepāja war toll. Eine wunderschöne Stadt voller kleiner Seen. Denn die Schlaglöcher sind so groß, dass sie Ebbe und Flut haben. Das Gebäude der Universität ist beeindruckend, aber ein Stalinbau. In der St. Anna Kirche hat Benjamin ein Schild gesehen, dass man gegen eine kleine Spende den Kirchenturm erklimmen dürfe. Ein atemberaubender Ausblick hatte uns oben erwartet. Abends beim Deutschunterricht war ich doch sehr begeistert, wie viel Benni diesen Menschen schon Deutsch beigebracht hat. Ich denke, auch, obwohl er es vehement abstreitet, dass er dadurch auch gut Lettisch lernt. Höchsten Respekt davor, was er da aufgebaut hat. &lt;br /&gt;Am Dienstag haben wir uns abends ein Basketball angesehen. War ein schön spannendes Spiel und am Ende hatte Liepāja dann doch noch gewonnen. Go Liepāja Lauvas! &lt;br /&gt;Mittwoch sind wir wieder zum Olympischen Zentrum gegangen und haben uns seine Tanzgruppe bei einem Auftritt angesehen. Abends waren wir dann in seiner alten Unterkunft und haben uns mit der christlichen Studentengruppe einen Film angesehen. „Der Sturm“. Bei der anschließenden Diskussion haben sich die Letten auch bemüht mich einzubinden, worüber ich auch sehr froh war. &lt;br /&gt;Am heutigen Donnerstag war mein persönliches Highlight. Wir waren in Karosta, dem alten Kriegshafen. Dies hier ist die andere Seite der Stadt. Ist doch die Innenstadt voller Leben, ist dieser Stadtteil ausgestorben und alles fällt auseinander. Die christlich orthodoxe Kathedrale ist von außen toll, von innen aber enttäuschend, da sie innen eher schlicht gehalten ist und nicht so schön verziert ist wie außen. An der Mole haben wir uns den Wind um die Ohren pfeifen lassen. Es war echt sehr kalt. Dann haben wir uns noch auf den Weg gemacht und die alten Bunkeranlagen erkundet. Einfach Wahnsinn, wie schön es da war. Weit und breit keine Menschenseele zu sehen und außer den Wellen und dem Wind hat man nichts gehört. Auf dem Rückweg sind wir bis zur Hüfte in den Schneeverwehungen versunken. Alles in Allem war dies heute einer der schönsten Augenblicke in meinem Leben. Ich hoffe, dass Benjamin auch noch die Bilder online stellt. Ich ermutige jeden dazu, hierherzufahren und sich das anzusehen, denn meiner Meinung nach ist es einer der schönsten Flecken der Erde. Dass ich so eine Aussage in einem Lettlandurlaub machen würde, hätte ich vorher auch nicht geglaubt. &lt;br /&gt;Morgen ist leider schon der letzte Tag und dann ist mein kleines „Abenteuer Lettland“ auch schon vorbei – schade, aber es war eine wunderschöne Zeit und einer der schönsten Urlaube, die ich je gemacht habe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freddy&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-586710398525125483?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/586710398525125483/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/03/ich-wollte-doch-nach-dallas.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/586710398525125483'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/586710398525125483'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/03/ich-wollte-doch-nach-dallas.html' title='Ich wollte doch nach Dallas..'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-5616204363027591636</id><published>2010-02-28T21:25:00.002+02:00</published><updated>2010-03-01T10:47:01.436+02:00</updated><title type='text'>Der nächste Besuch ist da!</title><content type='html'>Den Dienstag nach der letzten Einheit beim Deutschunterricht zum Thema einkaufen, begann ich wieder mit einer Andacht und mit dem Wochenrückblick beim Gespräch mit dem Pastor. Wir haben diese Woche geplant und es wurde ein letztes Mal mein Geburtstag gefeiert. Die Handarbeitsgruppe feiert nämlich immer nur einmal im Monat die Geburtstage von allen in dem Monat. Bei diesen Treffen bringt immer jede Frau etwas zu essen mit und die können alle super kochen. ^^&lt;br /&gt;Am Dienstagnachmittag war ich dann wieder tanzen. Zurzeit ist es ein wenig stressig. Die stecken mitten in den Konzertvorbereitungen und deshalb kann die Leiterin nicht so viel Zeit für mich finden, aber ich probiere einfach alles nachzumachen und zumindest meinen alle, dass ich mich dabei ganz gut anstelle. Auf jeden Fall ist es auch für mich schön, nach dem Winter endlich mal wieder ein bisschen Sport zu machen. Das Tanzen ist auf Dauer schon ziemlich anstrengend. Man tanzt quasi immer auf den Zehenspitzen, aber das macht noch viel Spaß. Die Stimmung wird auch immer besser. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Mittwoch war wieder die neue Unterstützungsgruppe. Dieses Mal waren wir eine schöne Gruppe von ca. 10 Menschen. Wir haben ein wenig abgestimmt und besprochen, in welche Richtung sich die Gruppe entwickeln soll. So wie ich das verstanden habe, wird eine Frau immer etwas vorbereiten, was wir dann nachbasteln. Das geht aber in alle Richtungen von verschiedenen Stoffen bearbeiten, bis hin zum Zeichnen. Ich bin sehr gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Vielleicht kann ich mich ja auch mal einbringen, die Gruppe scheint auf jeden Fall sehr nett zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Donnerstag war ich auch erst in der Diakonie und am Nachmittag sind wir (der Pastor und ich) in die Behindertenpension ein wenig außerhalb von Liepāja gefahren. Dort macht der Pastor einmal im Monat einen Gottesdienst und ich finde immer mehr Gefallen daran. Wenn wir in die Tür hineinkommen, werden wir sofort so freundlich und fröhlich empfangen. Jeder will uns die Hand geben und scheint glücklich zu sein. Der Gottesdienst fängt an mit einem Gebet und dann geht der Pastor von jedem den Namen durch. Das ist so schön zu sehen, wie sie sich freuen, wenn die einen kleinen Moment im Mittelpunkt stehen und die Anderen ihren Namen sagen. Für das Vater Unser hat der Pastor sich immer mehr Zeichen überlegt, sodass alle mitmachen können, auch wenn sie es nicht auswendig können. In der Predigt habe ich dann nochmal ganz neue Seiten an dem Pastor kennengelernt. Das war mehr ein Schauspiel als eine Predigt, aber die Gäste waren so dabei und haben auf seine Fragen immer sehr gut geantwortet. Auch am Ende nach dem Gottesdienst bietet der Pastor immer für ein paar die Möglichkeit etwas vorzutragen. Dieses Mal fing eine Frau an zu singen und auf einmal springt eine andere Frau auf. Sie war zumindest äußerlich noch stärker behindert als andere. Auf jeden Fall springt sie auf und rennt nach Vorne. Ich konnte das nicht so richtig einschätzen. Dann stellt sie sich neben die Sängerin und beide nehmen sich in den Arm und singen gemeinsam. Das war so schön. Dieses Mal war die Leiterin des Heimes auch da und sie musste weinen, weil sie so gerührt war. Das war wunderschön zu sehen. Auch, wenn lange nicht jeder Ton getroffen wurde, hatten sie so viel Spaß. Danach war noch ein Mann, der etwas aufführen wollte. Er rappt meist auf lettisch etwas Christliches. Dieses Mal hat er auf Russisch gerappt. Das hat mich auch total überzeugt. Ich habe zwar nichts verstanden, aber das konnte er richtig gut. Am Donnerstagmorgen ging es mir nicht so gut, aber dieser Nachmittag war so schön, das tat richtig gut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag war nichts Besonderes, ich habe hier viel aufgeräumt und die Jugendgruppe vorbereitet. Die Jugendgruppe lief dann auch eher ereignislos, theoretisch haben wir abgemacht, dass es um 20 h endet, aber dem ist meist nicht so und ich denke, das ist gutes Zeichen. Alle wollen dableiben, weil es Spaß macht. Es hat hier am Freitag auch endlich angefangen zu tauen. Zwar ist nun alles nass, aber langfristig wird es besser... ^^&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag bin ich dann vormittags nach Riga gefahren. Ich habe nämlich zurzeit Besuch aus Deutschland hier. Ich habe ihn am Flughafen abgeholt und dann sind wir gemeinsam in die Innenstadt gefahren um uns Riga ein wenig anzuschauen. Ein anderer Deutscher hat uns deutsch reden gehört und dann hat er mich gleichmal um Hilfe gebeten und ich konnte ihm sogar helfen. Mittlerweile fange ich an, mich auch in Riga ein wenig auszukennen, naja wirklich nur ein wenig, aber ich konnte ihm halt helfen. In Riga waren wir dann in den Markthallen, wo ich noch nie war, aber alleine schon von Außen sind die Hallen atemberaubend. In einer Halle verkaufen sie jegliche Arten von Fleisch und Wurst, die nächste ist für Obst und Gemüse aus aller Welt und dann gibt es eine Fischhalle und eine Halle, wo man echt alles kriegt. Das war echt schön mal zu sehen. So einen riesigen Markt habe ich noch nie gesehen.&lt;br /&gt;In Riga waren wir dann in Vecriga, also in der Altstadt. Nachdem wir nach einem lettischen Geheimtipp Pelmeni in allen Arten gegessen haben, sind wir weiter zum Okkupationsmuseum. Leider hatte es nicht so lange geöffnet, aber da muss ich nochmal hin. Es geht in dem Museum um die Zeit, wo Lettland von Russland bzw. im Weltkrieg auch eine Zeit von Deutschland eingenommen wurde. Bei dem Museum wie bei fast jedem Museum ist der Eintritt frei, es wird jedoch eine Spende erbeten. Das Museum ist größtenteils 4-sprachig (lv, ru, eng, deu) und ich denke, immer einen Besuch wert. Das werde ich mir, wenn ich nochmal mehr Zeit habe, genauer anschauen. Abends sind wir dann nach Liepāja gefahren.&lt;br /&gt;Heute war ich bei der Sonntagsschule und dann waren wir gemeinsam im Gottesdienst. Danach habe ich ihm den Hypermarkt gezeigt und abends beim Sonnenuntergang waren wir noch am Meer, das ist aber mittlerweile genauso nass wie die ganzen Straßen. Der Strand wurde ja nicht geräumt. ^^ Der nächste Eindruck kommt dann von meinem Besuch...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-5616204363027591636?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/5616204363027591636/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/02/der-nachste-besuch-ist-da.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5616204363027591636'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5616204363027591636'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/02/der-nachste-besuch-ist-da.html' title='Der nächste Besuch ist da!'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-1679995647752432132</id><published>2010-02-22T14:40:00.000+02:00</published><updated>2010-02-22T15:00:40.930+02:00</updated><title type='text'>Die Olympischen Spiele</title><content type='html'>Am Freitagabend haben wir in der Jugendgruppe noch meinen Geburtstag gefeiert. Lelde war nicht da, so habe ich dieses Mal anstatt einer Bibelstunde eine Diskussion geleitet. Das lief ganz gut, auch wenn mir viel übersetzt werden musste. Wir haben alle zusammen etwas gekocht und dann auch gegessen. Nach dem Essen war dann eine lustige fast peinliche Situation. Ein paar aus der Jugendgruppe gingen raus und kamen mit einer Torte wieder. Das war extra die gleiche Torte, die ich auch mitgebracht hatte. Daraufhin dachte ich, wieso bringen sie mir eine Torte, die ich selbst gekauft habe. Ich bin dann in die Küche gegangen und habe gesehen, dass meine Torte da noch eingepackt steht. Da ist mir erst klar geworden, dass die Torte für mich war. Als ich das gesehen habe, musste ich fast lachen, das war so eine blöde Situation. So lustig, dass wir ausgerechnet die gleiche Torte kaufen. Naja, war auch kein Problem für die Gruppe, dann wurden halt 2 Torten gegessen. Lustig war noch der lettische Brauch, wenn jemand Geburtstag  hat, dann setzt er sich auf einen Stuhl und der Rest der Gruppe hebt den Stuhl so oft hoch, wie alt man geworden ist. Ich wurde also auch ein paar Mal in die Luft gehoben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurzeit gibt es hier aber eigentlich nur ein Thema, was immer wieder angesprochen wird. So wurde ich selbst von meiner Friseurin angesprochen, dass sie gerne Olympiade guckt. Jedoch nur Olympiade, sonst ist sie nicht an Sport interessiert. Das ganze Fieber hat auch einen Grund, denn Lettland hatte in allen bisherigen Olympischen Winterspielen nur eine Bronze-Medaille geholt. Ausgenommen in der UDSSR, das kann man nicht mehr nachvollziehen, jedoch in der Zeit der Unabhängigkeit gab es halt nur das letzte Mal in Turin 2006 eine Bronze-Medaille. Dieses Jahr gab es allerdings Silber und in der Nacht von Freitag auf Samstag, nachdem der Lette nach 3 von 4 Läufen noch geführt hat, nochmal Silber mit einem hauchdünnen Rückstand von 0,07 Sekunden im Skeleton. 2 Silbermedaillen- Das klingt nicht viel, aber wenn man das vergleicht, hat Estland nur eine Silber und Litauen gar keine Medaillen. Wenn man die Medaillen auf die Population zurückrechnet, ist, so wurde mir erzählt, nur die Schweiz besser als Lettland. Die größte Hoffnung von Lettland liegt allerdings noch im 4er-Bob. Leider hatte der Anführer gerade eine Blinddarmentzündung, so ist noch nicht ganz klar, ob er starten kann. Auf jeden Fall ist ja hinter dem 1. Platz von Andre Lange noch 2 Medaillen frei. ^^&lt;br /&gt;Was man natürlich nicht vergessen darf, ist das Eishockey-Team. Es gibt für die Letten nichts Wichtigeres. Wenn das Nationalteam spielt, dann schaut man sich das an. An der Olympiade nehmen nur die 12 besten Nationalteams der Welt teil. Alleine das, finde ich, ist schon etwas Besonderes für Lettland, daran teilzunehmen u können. Leider lief es nicht so gut. Bisher wurde alles verloren, aber morgen Abend ist die letzte Chance. Für mich war es sehr interessant zu sehen, wie das Team gesehen wird, bzw. wie sich das verändert hat. Nach der deutlichen Niederlage gegen Russland, hat jeder gesagt, das sind halt die Russen, die sind zu stark. Nachdem gegen Tschechien verloren wurde, hieß es, ja aber wir haben ja auch gute Chancen gehabt. Jetzt jedoch, nach dem Spiel gegen die Slowakei, kommen die ersten Negativen Stimmen "und für das Spiel bin ich aufgestanden.“ (lt. Zeit Beginn: 2.30). Das Spiel war das einzige, was ich gesehen habe. Ich bin dieses Wochenende extra nach Kuldīga gefahren für eine kleine Olympiaparty. Naja, Party war es nicht, wir haben halt zusammen Olympiade geguckt. Leider jedoch mit einem bescheidenen Ergebnis (3:0; 2:0; 1:0) 6:0 haben sie verloren. Nach einer kurzen Nacht bin ich dann gleich wieder mit dem ersten Bus zurück nach Liepāja gefahren. Das war auch sehr interessant, weil die ganze Stadt war wie ausgestorben. Ich habe ganz gute Vergleichsmöglichkeiten, weil ich ja den gleichen Bus eine Woche vorher genommen habe. Letzte Woche waren ca. 30 Menschen in dem Bus und 10 an der Haltestelle und diese Woche war ich der einzige an der Haltestelle und 2 weitere waren im Bus. Davis hat gesagt, dass alle müde sind, weil sie Hockey geguckt haben. &lt;br /&gt;Bei der Sonntagsschule hat die Lehrerin wieder mit einer Wand geredet. Die Kinder in der kleinen Gruppe sind noch kleiner und ich habe manchmal das Gefühl sie hören nicht zu. Also wirklich gar nicht. Es ist ja nun auch nicht so, dass sie stören, aber sie sitzen da und gucken wie ein Auto. Sie trauen sich nicht auf einfachste Fragen zu antworten. Ich hab das kurzerhand mal die Leitung übernommen und die Geschichte nachgespielt. Die Kinder waren die Schauspieler und auf einmal wirkten sie so, als wären sie dabei. Im Nachhinein bin ich richtig stolz, dass das so geklappt hat. Zumindest habe ich nun das Gefühl, dass sie ein ganz bisschen mit nach Hause nehmen. Nach der großen Gruppe und dem Gottesdienst war wieder die Teegruppe, wo es wieder fast ausschließlich um die Olympiade und die Fastenzeit ging. Es ist schön zu sehen, dass der Sport ein wenig von den alltäglichen Problemen ablenkt und sie sich mehr über die 2 Medaillen freuen, als über Probleme nachzudenken.&lt;br /&gt;Abends kam noch Liene und hat mir einen Kalender von der Kuldīga-Gruppe geschenkt. Das ist eine längere Geschichte wieso einen Kalender, aber ich habe mich riesig gefreut. Mit allen Unterschriften, vielen Bildern und allen Geburts- und Namenstagen eingetragen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-1679995647752432132?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/1679995647752432132/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/02/die-olympischen-spiele.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1679995647752432132'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1679995647752432132'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/02/die-olympischen-spiele.html' title='Die Olympischen Spiele'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-140579151962958802</id><published>2010-02-19T13:50:00.003+02:00</published><updated>2010-02-19T15:00:13.092+02:00</updated><title type='text'>Mein Geburtstag</title><content type='html'>Am Mittwoche hatte ich Geburtstag und ich möchte mich ganz recht herzlich für alle Glückwünsche bedanken. &lt;br /&gt;Bereits am Vormittag wurde ich in die Gemeinde eingeladen, um meinen Geburtstag zu feiern. Es hieß, du darfst nichts mitbringen, das einzige, was kommen muss, bist du! Ich war also da und es war sehr schön. Die, die in der Gemeinde arbeiten, waren alle da und es gab sogar 2 Torten. Es wurde nämlich noch ein weiterer Geburtstag gefeiert. Ich habe neben vielen Blumen und Socken (von der Handarbeitsgruppe) auch ein tolles Buch mit den schönsten Bildern von Lettland bekommen. Das hat mich sehr gefreut. Als ich später dann durch die Straßen nach Hause ging, habe ich gesehen, dass die Letten sogar für mich geflaggt hatten. &lt;br /&gt;Das ist übrigens, denke ich, recht interessant. Die Letten müssen nämlich Flaggen. Das ist gesetzlich festgelegt. Am 16. Februar wurde geflaggt, weil Litauen Nationalfeiertag hat. Nächste Woche ist dann Estland dran und es wird wieder überall geflaggt. Wenn man es nicht macht, kostet das sogar Strafe. Auch, wenn man es falsch macht, muss man Strafe bezahlen. Allerdings sollen die Kontrollen nicht so stark sein, aber trotzdem denke ich, dass das in Deutschland leider unvorstellbar ist.&lt;br /&gt;Am Nachmittag wollte ich für die Bibelstundengruppe selbst eine kleine Torte mitbringen. Letztendlich hatten wir dann da auch 2 Torten, weil sie auch eine für mich vorbereitet haben. Das war auch sehr lieb, weil ich damit auch überhaupt nicht gerechnet hatte. Alles in allem war das ein schöner Geburtstag und mein Zimmer blüht zumindest die nächste Woche noch in vielen Farben. ^^&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern war ich vormittags arbeiten, ist aber nichts Besonderes passiert. Aber am Nachmittag hatte ich dann meine erste neue Tanzstunde. Ich fange nun an lettischen Volkstanz zu lernen. Das war schon sehr cool. Das ist wieder eine Gruppe, wo ich bisher noch niemanden kenne und trotzdem waren sie sofort nett und haben mir die ersten Schritte gezeigt. Ich freu mich schon auf weitere Stunden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist bisher auch noch nicht so viel Spannendes passiert, aber ... Wir haben das erste Mal seit Weihnachten Plusgrade. Das, finde ich, muss erwähnt werden. Die Letten hoffen nun, dann es langsam wärmer wird und nicht alles überflutet wird. Wobei ich glaube, dass an bestimmten Stellen der Schnee schon weggeschafft wurde. Man sieht immer wieder LKWs, die mit Schnee beladen durch die Gegend fahren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-140579151962958802?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/140579151962958802/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/02/mein-geburtstag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/140579151962958802'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/140579151962958802'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/02/mein-geburtstag.html' title='Mein Geburtstag'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-5488557641067827366</id><published>2010-02-16T19:30:00.000+02:00</published><updated>2010-02-16T19:52:11.832+02:00</updated><title type='text'>7 Wochen ohne</title><content type='html'>So... jetzt finde ich wieder Zeit. Die letzte Woche war recht viel los, deshalb kam ich nicht zum Schreiben. Nun gut. Ganz kurz zum letzten Eintrage. Das &lt;a href="http://egineto.lv/zinas/2010/02/15/vai-tu-gribi-mainit-pasauli-un-vai-tu-zini-%E2%80%93-ka/"&gt;Interview&lt;/a&gt; habe ich schon auf Lettisch gemacht. Das hatte ich da falsch geschrieben, nu aber verbessert. &lt;br /&gt;Labi. Am Mittwoch war die Rollstuhlfahrergruppe wieder in der Gemeinde. Nachdem wir alle zusammen Tee und Kaffee getrunken haben, ging es ans Arbeiten. Ich habe geholfen Knöpfe zu machen. Dazu habe ich die ausgeschnittenen Stoffe erhitzt. Die haben sich dann verformt, damit sie weiterverarbeitet werden konnten. Das ist schwer zu beschreiben, ich hatte aber meine Kamera vergessen und konnte keine Bilder machen, aber die werde ich beim nächsten Mal machen. Ich finde es immer wieder schön, mit den Rollstuhlfahrern zu arbeiten. Sie kommen mal aus ihrer Wohnung heraus und machen etwas Sinnvolles und kommen sich auch nicht mehr "nutzlos" vor. Außerdem haben wir Kontakt zu anderen Rollstuhlfahrern. Das ist schön zu sehen, dass auch die Menschen, die eine Behinderung haben, nicht vergessen werden, denn ansonsten ist das Leben für sie mit noch vielen Hindernissen in Lettland bestückt. &lt;br /&gt;Am Mittwoch sollte außerdem noch eine zweite, neue Gruppe stattfinden. Ich hatte dazwischen gut eine Stunde Pause und wollte nach Hause, um etwas zu essen. Leider, naja was heißt leider, ich habe es ja freiwillig gemacht, kam in der Pause ein neuer Transporter mit Hilfsgütern. Ich wurde gebeten mit beim Tragen zu helfen. Das war für mich aber durchaus interessant. Es wurden nämlich auch zwei riesige Kartons mit Kuscheltieren gesendet. Ein Karton war fast 1m³ groß. Es war sehr genial zu sehen, wie der in den 2. Stock transportiert wurde. Man hat einfach Seile so geschickt gespannt, dass man die unhandlichen Karton ganz einfach nach oben tragen konnte. Okay, ist vielleicht nicht so etwas besonderes, aber ich habe irgendwie darüber gestaunt.&lt;br /&gt;Die zweite Behindertengruppe ist letztendlich ausgefallen, weil niemand gekommen ist. Ich konnte dann doch nach Hause und etwas essen, bevor es abends dann noch zur Bibelstunde ging. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch am Donnerstag wollte ich nur kurz zur Kirche und mich dann dem Blog zu widmen, aber es war irgendwie so viel zu machen. ich kann nicht einmal sagen, was genau. Viele Kleinigkeiten, so hatte ich zum Beispiel eine Computerlehrstunde mit der Sekretärin. Ich soll ihr langfristig ein paar Tricks für den PC beibringen. Nachmittags war ich dann wieder im Kino. War recht lustig. Ich war mit einem Schüler von der Jugendgruppe da. Dadurch, dass er seinen Schülerausweiß gezeigt hat, musste ich sogar nur 1 Ls (1,50€) bezahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Abend und dann aber vor allem am Freitag habe ich eine Andacht/Bibelarbeit für die Jugendgruppe geschrieben. Thema war die Fastenzeit, die ab Aschermittwoch beginnt. Ursprünglich hatte ich die ja für die Jugendgruppe geschrieben. Da sind aber leider nur 3 gekommen, weil viele Schulen eine Feier wegen dem Valentinstag hatten. Ich habe dann die Andacht nicht gehalten und wir haben nur gespielt. Auch, wenn wir mit Lelde nur 5 waren, hatten wir trotzdem Spaß. Am Freitagnachmittag hatte ich mich auch noch mit einer Krankschwester aus unserer Gemeinde getroffen, sie möchte gerne im Sommer für 4 Wochen nach Deutschland als Krankenschwester und ich habe ihr bei der Bewerbung geholfen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag bin ich dann nachmittags nach Kuldīga gefahren. Alleine von dieser Fahrt gäbe es so viel zu berichten. Ich habe unzählige Rehe gesehen. Ich schätze über 50. Mal alleine und dann wieder 6-8 auf einmal. Die Natur war so schön, alles schneebedeckt. Dann gucke ich aus dem Fenster und da kommt uns ein Auto entgegen, wo hinten eine Art Schlitten angebunden war und 2 Menschen drauf saßen. Das hat mich  total begeistert. Von Kuldīga aus ging es direkt weiter nach Riga, zum Glück aber mit einem Auto. Dabei wurden die letzten Sätze aus meiner Bibelarbeit auch noch ins lettische übersetzt. Denn zu dem Zeitpunkt wusste ich, dass ich die Andacht in der Sonntagsschule halten darf und dann wollte ich das komplett auf lettisch haben. Wir sind auf einen Ball in Riga gefahren. Wobei man das nicht Ball nennen kann. Mir fällt jedoch kein besseres Wort ein(lett: ballite). Die Menschen dort waren schon alle sehr schön angezogen und man konnte tanzen, aber ich war insgesamt enttäuscht. Die Musik war sehr schlecht und die Menschen zu alt, ich hatte etwas ganz anderes erwartet, aber es auch schön mal wieder im Anzug herumzurennen. Wir sind dann nachts wieder nach Kuldīga gefahren, dort habe ich ein bisschen geschlafen und am Sonntagmorgen um kurz vor 10 ging es dann wieder zurück nach Liepāja. ich war pünktlich 2 Minuten vor Sonntagsschulbeginn wieder in der Kirche. Ich habe dann zunächst bei der kleinen Gruppe geholfen und dann habe ich die große Gruppe komplett alleine geleitet und das auf lettisch. Das war schon irgendwie ein schöner Moment. Es ist auch insgesamt gut angekommen, sodass ich die Andacht heute Morgen nochmal bei den Erwachsenen halten durfte. Einen kleinen Gedanken möchte ich auch hier schreiben.&lt;br /&gt;Irgendwo habe ich das tolle Beispiel aufgeschnappt, dass unsere Kopf mit einem Dachboden zu vergleichen ist. Das ganze Jahr über sammeln wir alles, was wir in die Hände bekommen. Was wir nicht gebrauchen können, verstauen wir irgendwo auf dem Dachboden. Das Jahr über sammelt sich so viel an, dass der Dachboden irgendwann voll ist. Genau so ist es in unserem Kopf, er ist völlig überfüllt mit Dingen, die wir eigentlich nicht brauchen. Die Fastenzeit bietet uns nun die Möglichkeit aufzuräumen, sowohl auf dem Dachboden, als viel mehr in unserem Kopf, sodass unsere Gedanken wieder frei werden. Deshalb kann ich jeden nur empfehlen 7 Wochen OHNE irgendetwas. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auf etwas verzichten, um den Blick auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu lenken. In meiner Gemeinde werden wir die 7 Wochen regelmäßig darüber reden und ich bin stolz dazu beigetragen zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag war ich nach der Sonntagsschule im deutschen Gottesdienst. Dieser findet einmal im Monat in der Trinitatiskirche statt. Das war richtig schön. Es war zwar trotzdem die lettische Liturgie aber alles auf Deutsch. Ich wurde schon während des Gottesdienstes freundlich empfangen und auch danach, als sich die Gemeinde nach dem Gottesdienst traf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Montag war dann wieder unspektakulär. Diese Woche im Deutschunterricht war der Hammer das Suppenbund. In der Reklame kann man alles Suppengemüse auf einmal kaufen, das war für mich völlig normal, für die Letten aber ein großes Highlight. ^^&lt;br /&gt;Auch mein Lettischunterricht verlief eher unspektakulär.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute habe ich wie gesagt die Andacht gehalten und danach hatte ich einen "Schatten". Das ist eine Aktion der Schulen. Die Schüler/innen gehen einen Tag in einen Beruf, der sie interessiert und spielen Schatten, schauen, was so gemacht wird und muss dann im Nachhinein, den Beruf vorstellen. Dafür habe ich auch ein langes Interview mit ihr gemacht, glücklicher Weise mit dem Pastor, der alles übersetzt hat. Ansonsten habe ich in der Gemeinde alles gezeigt und sie hat auch bei der Handarbeitsgruppe mitgearbeitet. &lt;br /&gt;Heute Nachmittag war ich dann endlich beim Tanzen. Ich plane seit längerem, lettischen Volkstanz zu lernen. Heute ist leider ausgefallen, aber ich habe die Lehrerin getroffen und am Donnerstag werde ich dann tanzen gehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, ich hoffe, ich bleibe jetzt wieder auf dem Laufenden, tut mir Leid, dass nun ein bisschen mehr auf einmal war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-5488557641067827366?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/5488557641067827366/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/02/7-wochen-ohne.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5488557641067827366'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5488557641067827366'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/02/7-wochen-ohne.html' title='7 Wochen ohne'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-8796855855615645405</id><published>2010-02-14T23:25:00.001+02:00</published><updated>2010-02-16T16:53:35.355+02:00</updated><title type='text'>die letzte Woche</title><content type='html'>So.. es ist wieder viel passiert. Am letzten Sonntag sind wir mit den Großen der Sonntagsschule auf einen kleinen Berg an der Endstation der Straßenbahn gefahren, um Schlitten zu fahren. Der Berg hat eigentlich kein Recht Berg genannt zu werden, aber wir hatten sehr viel Spaß. Das war wieder eine so schöne spontane Aktion, wo wir nicht viel brauchten und trotzdem einen sehr schönen Nachmittag hatten. Nachdem wir uns alle kurz jeweils zuhause umgezogen hatten, waren viele wieder im Gottesdienst, der glücklicher Weise immer noch in dem kleinen beheizten Raum vor der eigentlichen Kirche stattfindet. Nach dem Gottesdienst war wieder Gemeindetreffen. Die Gemeinde trifft sich alle 2 Wochen nach dem Gottesdienst zu einer kleinen Runde. Da erzählt dann jeder, was er in der letzten Woche erlebt hat. Ich habe über meine Zeit in Deutschland geredet und das ausschließlich auf lettisch. Ich kann nicht sagen wieso, aber nach der Woche in Deutschland, wo ich eigentlich kein Wort lettisch gesprochen hatte, konnte ich es viel besser. Mir fielen auf einmal Vokabeln ein, die ich nie vorher benutzt hatte. Die Pause hat meiner Sprache auf jeden Fall sehr gut getan. Nach dem Treffen war ich dann noch mit Lelde Floorball gucken. Die Sportart hat es mir echt angetan und diese Woche haben sie auch endlich mal gewonnen. Leider ist die Saison nun erst mal vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Montag haben wir vormittags den Geburtstag von Anita gefeiert. Sie ist eine von den älteren Frauen, die eigentlich immer in der Gemeinde anzutreffen sind. Sie ist auch mitverantwortlich für die Kleiderkammer. Wie immer wenn hier gefeiert wird, wurde viel gesungen. Am Nachmittag hatte ich ein kleines Gespräch mit einem aus der deutschen Gesellschaft, der sich freuen würde, wenn ich auch mal kommen würde. Ich vermute doch leider nur ältere Menschen, aber ich werde das am Sonntag nach dem deutschen Gottesdienst mal ausprobieren. Im Deutschkurs herrschte bei 9 "Schülern" auch wieder eine gute Stimmung. Wir gehen zurzeit wieder eine Reklame aus einem deutschen Supermarkt durch. Dabei ist mir übrigens aufgefallen, dass besonders Lebensmittel hier doch nicht so billig sind, wie ich das immer annahm. Ich war zwar in Deutschland einkaufen, habe aber nie so auf die Preise geachtet. Zwar gibt es hier im Supermarkt auch billigere Dinge, aber das hält sich in der Waage und gerade die importierten Lebensmittel sind doch sehr viel teurer. Naja, nach dem Deutschunterricht habe ich noch eine Stunde Lettischunterricht gehabt. Ich versteh noch nicht so viel wie ich reden kann, aber wie gesagt, es wird immer besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstag hatte ich nach der Andacht ein bisschen Zeit und ich sollte dann in der Kleiderkammer mithelfen. Es musste ein Raum im Lager freigeräumt werden, da 2 neue Transporte für die kommenden Tage sind angesagt hatten. Beim Schleppen der Kisten, habe ich natürlich auch immer mal geguckt, was so in den Paketen steckt und dann habe ich für die Jugendgruppe erst mal 3 tolle Gesellschaftsspiele gerettet. Mittlerweile kann ich  es schon vorwegnehmen. Es ist gut angekommen. Wir hatten schon viel Spaß. Das hat mich irgendwie zufrieden gestellt. Das Gute ist ja auch, dass ich die deutsche Spielanleitung lesen und erklären konnte...&lt;br /&gt;Am Dienstag haben wir auch die Woche durchgesprochen, da wir am Freitag keine Zeit hatten. Das werden wir jetzt immer dienstags machen. Das passt allen besser. Die Handarbeitsgruppe ist leider ausgefallen, weil viele krank waren. Am Nachmittag hatte ich dann ein Interviewtermin. Die deutsche Gesellschaft wollte einen kleinen Bericht über mich und meine Arbeit machen. Das war sehr interessant. Sie haben auch Lelde interviewt, ich habe das Interview schon zu großen Teilen auf Lettisch gemacht.  Danach war ich bei einem Filmnachmittag von der Studentengruppe. Das Tolle daran ist immer, dass die sich einen Film überlegen mit irgendeinem Hintergedanken. Dadurch ist nicht nur der Spaß an der Sache, sondern teilweise sind die Filme sehr ernst. Dieses Mal ging es um Aids. Nach den Filmen gibt es immer eine Interpretation- bzw. Diskussionsrunde und das macht bei so bedacht ausgewählten Filmen auch Spaß.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-8796855855615645405?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/8796855855615645405/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/02/die-letzte-woche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8796855855615645405'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8796855855615645405'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/02/die-letzte-woche.html' title='die letzte Woche'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-8295724473434006799</id><published>2010-02-09T22:10:00.001+02:00</published><updated>2010-02-10T00:47:34.965+02:00</updated><title type='text'>Die Beerdigung</title><content type='html'>Zurzeit komme ich mit dem Blog nicht hinterher, was allerdings gut ist, denn ich erlebe wieder viel. Nun kommt erst mal der Bericht bis Freitag und dann schreibe ich hoffentlich morgen weiter.&lt;br /&gt;Am Donnerstag war ich noch einmal bei der Jugendgruppe der anderen Gemeinde. Zunächst war ein Gottesdienst. Das war recht interessant. Es war zwar im Groben der gleiche Ablauf, wie bei dem Gottesdienst, jedoch waren ein paar katholische Einflüsse darin. Mein Pastor meinte, es ist zurzeit Trend, dass immer mehr aus dem katholischen übernommen wird. Er wehrt sich in seiner Gemeinde jedoch dagegen. Nach dem Gottesdienst, wo nur ca. 15 Menschen waren, war die Jugendgruppe. Da waren dann eigentlich alle die auch im Gottesdienst waren. Ich hatte beim letzten Mal verstanden, dass der eine ein paar Spiele vorbereitet. Ich hatte mich gefreut ein paar neue Spiele kennenzulernen und auch die Gruppe besser kennenzulernen. Spielen hatte ich schon richtig verstanden, allerdings hat er sich mit seiner Gitarrengruppe vorbereitet, etwas zu spielen. Alles in allem war das schon gut. Die hatten schon ganz gut was drauf, aber ich hatte etwas anderes erwartet und bin dann bei dem Gespräch auch nicht so gut mitgekommen.&lt;br /&gt;Nun gut, als ich am Freitag in die Gemeinde kam, habe ich erst erfahren, dass da am Vormittag eine Beerdigung stattfinden sollte. Ich habe mir kurzerhand überlegt den Gottesdienst anzuschauen. Meine Gemeinde ist ja sehr klein und deshalb wird glücklicherweise nicht so oft jemand beerdigt und ich glaube, das war die erste Beerdigung seit ich hier bin. Ich habe glücklicherweise nicht so viele Beerdigungen in Deutschland mitbekommen, deshalb kann ich nicht vergleichen. Ich berichtet einfach. Die Tote war vorne in der Kirche offen aufgebahrt. Um den Sarg herum haben alle Menschen ihre Blumen und Gestecke (keine Kränze) abgelegt. Ich weiß nicht, ob ich das schon einmal geschrieben habe, aber es geht der Aberglaube um, dass es Pech bringt einem Toten eine ungerade Anzahl von Blumen zu schenken. Genauso wird man doch sehr komisch angeguckt, wenn man an Geburtstagen etc. eine gerade Anzahl Blumen schenkt. Okay, zurück zur Beerdigung. In jedem Strauß war etwas Tanne eingebunden außerdem war der ganze Weg in der Kirche und auch davor mit kleinen Tannenzweigen verziert. Wie ich heute erfahren habe, ist die Tanne ein Zeichen für die Ewigkeit, weil die Tanne ja immer grünt. Alles sah sehr liebevoll gestaltet. Die Beerdigung selbst war nicht so besonders. Ein paar Lieder, eine Art Predigt und Gebete. Im Anschluss wurde die Leiche wieder verschlossen und herausgetragen. Der Sarg wurde in ein Auto gesetzt und alle Menschen haben ihre Blumen in das Auto gepackt. Nachdem alle aus der Kirche draußen waren, wurde die Spitze einer gefällten Tanne abgebrochen und mit zu den Blumen gepackt. Das ist auch ein Aberglaube, der mir aber nicht weiter erklärt wurde.&lt;br /&gt;Am Abend war wieder Jugendgruppe. Ich war ja gespannt wie die Jugendgruppe in der Woche, wo ich nicht da war, funktioniert hat. Lelde war nämlich auch nicht da. Aber die Jugendgruppe ist ausgefallen, weil die Toiletten eingefroren waren, wenn ich das richtig verstanden habe. Nun gut, diese Woche war aber nichts Besonderes bei der Jugendgruppe. Wir haben nach der Bibelstunde ein paar Spiele gespielt, die ich im Internet gefunden hatte, waren aber nicht so besonders. &lt;br /&gt;Fortsetzung folgt....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-8295724473434006799?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/8295724473434006799/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/02/die-beerdigung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8295724473434006799'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8295724473434006799'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/02/die-beerdigung.html' title='Die Beerdigung'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-3814506085494484824</id><published>2010-02-04T15:45:00.000+02:00</published><updated>2010-02-04T16:05:39.667+02:00</updated><title type='text'>Zurück in Lettland</title><content type='html'>So... Ich muss hier un wieder schreiben. In Deutschland hatte ich keine Zeit. Naja jetzt am Dienstag Abend um 22h bin ich wieder in Liepaja angekommen. Es war eine aufregende und anstrengende Woche. Unter Urlaub kann das leider nicht fallen, aber es war eine wunderschöne Zeit. Ich habe viel Menschen getroffen, es war auch eine Zeit der Reflexion. Es ist nämlich schon die Hälfte der Zeit hier in Lettland um. Das Gute daran ist, dass ich mich noch mal auf eine genauso lange, schöne Zeit freuen kann. &lt;br /&gt;Nachdem ich wieder aus Bremen mit Ryanair geflogen bin, habe ich noch ein paar Stunden in Riga verbracht und dabei eine Freundin getroffen. Riga ist doch immer wieder ein Besuch wert. Das Problem ist halt, dass ich fast 4 Stunden Bus fahren muss. &lt;br /&gt;Gestern war ich dann wieder einkaufen und bei der Bibelstunde und habe mich mit Freunden getroffen. Mal schauen, was die nächste Zeit so bringt. Ich persönlich freue mich schon sehr auf die Olympischen Spiele und die Fastenzeit. Näheres dazu aber später&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-3814506085494484824?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/3814506085494484824/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/02/zuruck-in-lettland.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/3814506085494484824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/3814506085494484824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/02/zuruck-in-lettland.html' title='Zurück in Lettland'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-1980535685113785213</id><published>2010-01-25T21:59:00.001+02:00</published><updated>2010-01-26T00:31:32.162+02:00</updated><title type='text'>Deutschland, ich komme</title><content type='html'>So, morgen geht es los. Ich kann echt nicht sagen wieso, aber dieses Wochenende war so anstrengend. Ich habe nichts Großartiges gemacht, vielleicht liegt es an der Kälte. Es ist nämlich noch kälter geworden. Nun gut...&lt;br /&gt;Freitag bei der Jugendgruppe war wieder ein neues Mädchen. Das ist echt schön, die Gruppe wird immer größer, so fällt es gar nicht auf, dass schon wieder einige krank sind. Wir haben Bingo gespielt. Auch wieder ein tolles Spiel, was ohne große Vorbereitung und ohne große Materialien super viel Spaß macht. &lt;br /&gt;Am Samstag hatte ich frei und ich bin wieder Floorball gucken gegangen. Das macht echt sehr viel Spaß. Im Anschluss konnte ich dann endlich mal Hesburger ausprobieren. Das wollte ich schon länger. Hat aber nie geklappt. Das ist eine Fastfood Kette aus Finnland. Bisher gibt es Hesburger fast nur in Finnland und dem Baltikum und seit 2 Monaten auch in Liepāja. Ich glaube, es gibt erst 4 Filialen in Deutschland. Letztendlich unterscheidet die sich jedoch nur kaum von amerikanischen Fastfood ketten. Danach war ich wieder im Kino. Dieses Mal habe ich den Film auch verstanden, war schön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag ist die Sonntagsschule ausgefallen. Ich kann gar nicht sagen wieso, aber ich wurde eine 3/4Stunde vorher angerufen, dass es nicht stattfindet. Vielleicht auch wegen der Kälte. Aber wie gesagt, das sind Spekulationen. Ich bin dann aber zum Gottesdienst. Der war diese Woche aber nicht in der eingefrorenen Kirche, sondern im kleinen Raum davor. Da trifft sich die Gemeinde nach dem Gottesdienst manchmal zum Kaffee. Diese Woche wurde er aber so umgebaut, dass eine kleine Kapelle daraus wurde. Den Raum kann man nämlich beheizen. Was nicht heißt, dass es warm war, aber es waren keine Minusgrade. Nach dem Gottesdienst bin ich dann endlich mal wieder zum Strand gegangen. Leider war mein Akku alle, deswegen konnte ich keine Bilder machen, aber die Ostsee ist ein bisschen zugefroren und das sah so gut aus, dazu der Sonnenuntergang. Das war schon echt schön. Naja, nachdem ich schon über die Ostsee geflogen bin, in der Ostsee geschwommen, darauf Schiff gefahren bin ich nun auch darauf gegangen und das alles in meinem halben Jahr hier. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute habe ich dann auch Bilder gemacht und es war noch mehr zugefroren. Da ich nicht glaube, dass es bis nächste Woche auftaut, habe ich mir vorgenommen, wieder da hin zu gehen. Vielleicht wird es ja noch mehr. &lt;a href="http://www.liepajniekiem.lv/lat/galerijas/lietotaju_galerijas/?gallery=1314"&gt;Hier&lt;/a&gt; sind auch hübsche Bilder vom Winter in Liepāja. Ich vermute, dass das die Bunker in Karosta sind. Meine Bilder schaffe ich heute nicht mehr hochzuladen. &lt;br /&gt;Der Deutschunterricht hat heute noch mehr Spaß gemacht als sonst, weil die sich viel mehr getraut haben. Der Unterricht läuft zurzeit komplett auf Werbeprospekten, die ich aus einem Supermarkt aus Deutschland mitgenommen hatte. Nächste Woche sind Ferien. ^^&lt;br /&gt;Nun gut.. nun muss ich meine Sachen noch zusammenpacken und dann geht’s morgen gegen 6.40h los. Ich werde vor meiner Haustür abgeholt. 12 Stunden später sollte ich dann angekommen sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-1980535685113785213?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/1980535685113785213/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/01/deutschland-ich-komme.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1980535685113785213'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1980535685113785213'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/01/deutschland-ich-komme.html' title='Deutschland, ich komme'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-281853492654504742</id><published>2010-01-22T13:05:00.001+02:00</published><updated>2010-01-22T13:24:19.821+02:00</updated><title type='text'>lettische Tierlaute</title><content type='html'>Es ist so kalt... Nachdem ich mich ja an die dauerhaften minus fünf gewöhnt hatte, ist es jetzt wieder schlimmer geworden. Ich schreibe zwar immer, dass es hier auch nur 2-3 Grad kälter als in meiner Heimat ist, aber zurzeit ist es echt zu kalt. Zu den zweistelligen Minusgraden kommt noch der kalte Wind und die feuchte Luft, es ist also gefühlt noch viel kälter. Ich fang schon an zu jammern, wie viele Letten, aber gut. Ich muss aber schon sagen, dass ich dadurch viel mehr Zeit zuhause verbringe und dann passiert natürlich wenig aufregendes. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Deutschunterricht waren diese Woche zwei neue Kinder aus der Sonntagsschule, so weit nichts Besonderes, jedoch spricht der eine von denen kein Lettisch und Deutsch auch nicht. Das war mal wieder etwas Neues, aber auch diese Herausforderung wurde, zwar nicht von mir, aber von Gruppe gemeistert. Ich würde mich freuen, wenn er bleibt, weil ich dann sehen könnte, wie viel die Menschen da wirklich lernen, weil die Anderen mit Vorkenntnissen kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Dienstag war ich wieder bei der Handarbeitsgruppe. Jetzt fang ich an, zu stricken. Das war jedoch beim ersten Mal weitaus schwerer als das Häkeln. Aber ich bleibe dabei, ich bin davon überzeugt, dass ich irgendwann nochmal davon profitieren werde, wenn ich das kann. Am Mittwoch treffe ich mich nun immer mit der Sekretärin. Sie ist so ein bisschen Mädchen für alles. Ich soll ihr ein paar Dinge am PC zeigen. Aber zunächst recht einfache Dinge, e-Mails bearbeiten, Anhänge ausdrucken und eigene Textdokumente gestalten. Da bin ich jedoch guter Hoffnung. Kopieren habe ich ihr schon beigebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag war ich endlich wieder in der Bücherei. Es gibt hier sogar eine eigene Kinderbücherei. Ich wurde schon komisch angeguckt, als ich da rein kam, als ich dann aber in die Kleinkinderabteilung gegangen bin, war alles zu spät. Das war mir jedoch egal. Ich habe nun Bücher, da würde ich über mich selbst lachen, wenn es nicht um die fremde Sprache ginge. Auf der linken Seite steht nun immer eine Frage, zum Beispiel: "Dieses Tier macht Ī-Ā, weißt du wie es heißt" und auf der rechten Seite ist dann ein Esel abgebildet und wenn man den Esel aufklappt, steht Esel auf lettisch "ēzelis". Das ist zwar sehr kindisch aber ich kann damit gut lernen. Diese Bücher habe ich nun mit Tieren, Gemüse und Alltagsgegenständen. Was ich noch interessant finde, ist zu sehen, wie man die Tierlaute schreibt. &lt;br /&gt;Ich denke nämlich, dass sich das von den Deutschen unterscheidet. &lt;br /&gt;Die Katze macht Ņau- ņau (ausgesprochen: njau, njau).&lt;br /&gt;Die Ganz macht  Pēk- pēk.&lt;br /&gt;Das Schaaf macht Bē- bē.&lt;br /&gt;Das Schwein macht Ruk- ruk.&lt;br /&gt;Der Hund ist ähnlich, da es aber kein W im lettisch gibt, wird es mit v geschrieben, aber gleich ausgesprochen: Vau- vau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss werde ich wieder ernster. Ich habe noch eine gute Nachricht. Zumindest für mich ist es gut, denn ich fahre am Dienstag eine Woche nach Hause. Ich fliege, bin aber trotzdem halben Tag unterwegs, aber ich freue mich schon sehr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-281853492654504742?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/281853492654504742/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/01/lettische-tierlaute.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/281853492654504742'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/281853492654504742'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/01/lettische-tierlaute.html' title='lettische Tierlaute'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-4949768224852141201</id><published>2010-01-17T18:52:00.001+02:00</published><updated>2010-01-17T19:02:25.108+02:00</updated><title type='text'>Floorball</title><content type='html'>Gestern war ich mal in der riesigen Olympiahalle und habe mir endlich mal ein Floorballspiel angeschaut. Das plane ich schon seit meiner Ankunft. Leider hat es nie geklappt, bis gestern. Da habe ich mich mit Janis getroffen. &lt;br /&gt;Floorball heißt in Deutschland übrigens Unihockey. Man kann sagen, es ist Eishockey in der Halle. Es ist ein super schnelles Spiel und sehr interessant. Zumal ist es ja nicht so kalt wie in einer Eishalle. Der Torwart liegt immer am Boden, kniet oder krabbelt von der einen Ecke in die Andere. Anfangs dachte ich, bei so kleinen Toren (normale Hockeytore) und so großen und schnellen Torhütern fallen keine bzw. kaum Tore, jedoch stand es am Ende 12:3. Leider für die Gegner, aber das hat der Stimmung nichts angetan. Es gab einen Zettel mit Liedern, die abwechselnd angestimmt wurden. Außerdem wurde ein Zettel verteilt, wo die Kader der Mannschaften (Name, Alter) und ein paar Statistiken drauf waren. Die Hälfte der Spieler war jünger als ich. Insgesamt wurde 3x 20 Minuten wie beim Eishockey gespielt. Außen war eine Bande von ca. 30 cm Höhe aufgebaut. Auch wenn ich diese Sportart gar nicht kannte, kann man die auch in Deutschland, sogar nur 5 km von meinem Heimatort entfernt, spielen.  &lt;br /&gt;Ich habe auch 2 Bilder gemacht, damit man sich das besser vorstellen kann und diese Bilder sowie viele andere Bilder habe ich endlich wieder hochgeladen. (DIASHOW anklicken, dann sieht man die Bilder größer).&lt;br /&gt;Außerdem wollte ich noch schreiben, wie man meine Berichte kommentiert und dabei seinen Namen hinterlässt. Einfach nur auf Kommentare klicken "Kommentar schreiben als" und da Name/URL auswählen. Da dann den Namen eintragen und URL kann man freilassen. Natürlich geht das auch über anonym, aber die Weihnachtskommentare kann ich leider noch nicht zuordnen. Wenn das natürlich gewollt ist, ist es auch in Ordnung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-4949768224852141201?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/4949768224852141201/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/01/floorball.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4949768224852141201'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4949768224852141201'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/01/floorball.html' title='Floorball'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-1522031443917815234</id><published>2010-01-15T15:21:00.000+02:00</published><updated>2010-01-15T15:34:00.782+02:00</updated><title type='text'>Kalte Grüße</title><content type='html'>Viele, kalte Grüße aus Lettland. Heute war es erschreckend kalt. Irgendjemand meinte minus 17. Das glaube ich nicht, in meinem Wetterbericht steht minus 9. Der tatsächliche Wert liegt wohl irgendwo dazwischen, aber das macht mir nichts aus. Zieh ich mich halt wärmer an. Aber gerade das Heizen ist schon anstrengend. Ich brauche täglich 4 Stunden am Stück, wo ich Feuer in meinem Ofen machen kann. Abends muss es schon relativ warm sein, damit es morgens weiterhin warm ist. Aber ich komme doch eigentlich gut damit klar. Wenn das Feuer erst mal brennt, was mittlerweile schon viel, viel schneller geht, hat so ein Feuer ja auch etwas schönes.&lt;br /&gt;Diese Woche ist nicht so viel Erwähnenswertes passiert. Beim Deutschunterricht waren wieder mehr „Schüler“ da,  jedoch noch wenig, wir vermuten auch wegen der Kälte und der Klausurenzeit bei den Studenten. Am Dienstag war ich mal wieder bei der Handarbeitsgruppe, aber einmal im Monat treffen sie sich, um gemeinsam zu essen, so haben wir lecker gegessen. Mittwoch war ich mal wieder bei der Bibelstunde in der Gemeinde. Wahrscheinlich erinnert ihr euch nicht, aber in meiner ersten Bibelstunde habe ich einen Jungen gefragt, ob er mich begleitet. Er war das erste Mal dort. Beim zweiten Mal haben wir uns dann dort getroffen, ohne uns verabredet zu haben. Irgendwann bin ich dann zur Studentenbibelstunde gewechselt, der Junge geht aber immer noch zu der Bibelstunde. Worauf ich hinaus möchte, ohne mich, glaube ich, würde er nicht kommen und diese Kleinigkeiten machen mich stolz.&lt;br /&gt;Neben der Arbeit habe ich diese Woche auch tolle Abende mit meinen Freunden hier verlebt. Gerade der gestrige Abend, wo ich alle zu mir eingeladen habe, war wunderschön. &lt;br /&gt;Heute Morgen habe ich mit dem Pastor sehr ausführlich gesprochen. Nicht nur über die letzte und kommende Woche, sondern auch darüber hinaus. Immerhin bin ich noch ein halbes Jahr hier und wir haben uns ein paar Projekte überlegt, die wir nun angehen wollen. Das war ein super produktives Gespräch und ich freue mich auf die kommende Zeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-1522031443917815234?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/1522031443917815234/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/01/kalte-grue.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1522031443917815234'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1522031443917815234'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/01/kalte-grue.html' title='Kalte Grüße'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-2491156225202040596</id><published>2010-01-11T16:21:00.004+02:00</published><updated>2010-01-17T19:04:03.103+02:00</updated><title type='text'>Der Alltag kehrt zurück</title><content type='html'>So... Jetzt habe ich schon etwas länger nicht geschrieben. Ich wollte zum Einen den Zwischenbericht, auf den ich schon ein bisschen stolz bin, ein wenig in den Mittelpunkt stellen. Leider kann ich mir nicht  immer so viel Zeit nehmen. Zum Anderen habe ich nach den aufregenden Wochen in Deutschland und mit meinem Besuch die letzten Tage auch wieder ruhiger angegangen. &lt;br /&gt;Am Montag war habe ich Beeke die ganze Stadt gezeigt, zumindest das Stadtzentrum. Die 3 riesigen Kirchen und als wir über den Markt gegangen sind, habe ich sogar noch eine Markthalle entdeckt, die ich vorher nie gesehen habe. Dadurch ist der ohnehin riesige Markt nochmal doppelt so groß. Natürlich nicht zu vergleichen mit dem Markt in Riga. Da stehen riesige Markthallen und dann gleich 5 nebeneinander. Ich war mit Beeke auch noch in dem „Museum“. Okay, das ist in keinster Weise ein Museum, eher ein Shoppingcenter, aber die Letten nennen es „das Museum“, weil dort kaum Menschen sind. Wenn man alle Verkäufer zusammenzählt, dann hat man ungefähr die Besucherzahl. Das Center wurde noch in Zeiten des Aufschwungs gebaut und nun in der Krise ist niemand da, der dort einkauft. Glücklicher Weise ist im Untergeschoß ein Lebensmittelladen, so sind immerhin ein paar Menschen dort.  Das war mir wichtig, dass Beeke auch diese Seite von Lettland mal sehen konnte.&lt;br /&gt;Am Dienstag ging es dann für Beeke wieder nach Hause. Wir sind mit einem Mikro-Bus (18 Sitzplätze, sehr verbreitet hier in Lettland) nach Riga gefahren. Wir wurden von zuhause abgeholt und direkt zum Flughafen gefahren und haben kaum mehr bezahlt, als wären wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren. Am Flughafen habe ich dann gewartet, bis sie durch die Sicherheitskontrollen gegangen war und dann bin ich nach Riga reingefahren. Dort habe ich mit einer Deutschen getroffen, die nun in Lettland lebt. Sie hatte ich damals bei der deutschen Freizeit kennengelernt. Das war ein schöner Tag. Ich habe viel gesehen und interessante Dinge erfahren.  So gibt es in Lettland zum Beispiel vom Staat ein üppiges Kindergeld von 5 Ls (7,5 €)pro Kind im Monat. An solchen Zahlen erkennt man erst, wie schlimm die Situation hier ist. Wenn ich demnächst die Zeit finde, werde ich noch weitere Zahlen in einem Post zusammenzustellen. &lt;br /&gt;Erwähnenswert in der letzten Woche ist noch der Donnerstag. Ich habe nämlich unter der Woche einen Aushang von einer christlichen  Jugendgruppe gefunden. Ich war ganz stolz auf mich, denn ich habe es selbst gefunden, mich angemeldet und bin alleine dort hingegangen. Ich war zwar einer der jüngeren, aber es war schön mal wieder neue Menschen kennenzulernen. Bei diesem Treffen wurde nicht so viel gemacht, es wurde das Jahr geplant, aber beim nächsten Treffen im Februar werden wir mehr machen und vielleicht kriege ich ja noch neue Ideen für meine Jugendgruppe. Leider ist das Treffen nur einmal im Monat, aber beim nächsten Mal bin ich wohl wieder dabei. &lt;br /&gt;Am Freitag hatte ich wieder das Wochengespräch mit dem Pastor. Ich hatte die Woche über eine SMS bekommen, die ich nicht verstanden habe. Er hat mir übersetzt, ich solle doch endlich meine Schulden bezahlen, sonst werden rechtliche Schritte gegen mich eingeleitet. Ich war ja froh, dass ich das vorher nicht verstanden hatte, wer weiß was ich mir für Sorgen gemacht hätte. Das alles hat sich aber ganz schnell aufgeklärt,  mein Pastor hat dort angerufen und der Kredit lief noch auf den Namen von dem Vorbesitzer meiner Handynummer. Regelmäßig werde ich noch angerufen und viele Menschen wollen mit Kaspars sprechen, obwohl ich meine Nummer ganz normal gekauft habe. Den Freitag habe ich dann damit verbracht, einen Tischfußball aufzubauen, den wir mit einem der Hilfstransporte bekommen haben. Am Abend war dann Jugendgruppe, wo wir dann den Kicker und den neuen Billardtisch ausprobiert haben. Der wird uns hier noch viel Spaß bringen. &lt;br /&gt;Das Wetter ist vielleicht noch erwähnenswert. Während meine Heimat in Norddeutschland im Schneesturm und Hochwasser versinkt, habe ich hier gutes Wetter. Es ist zwar kalt, dauerhaft zwischen -5 und -8, aber es hat schon 3- 4 Tage nicht mehr geschneit und mir geht es somit sehr gut hier.^^&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-2491156225202040596?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/2491156225202040596/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/01/der-alltag-kehrt-zuruck.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2491156225202040596'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2491156225202040596'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/01/der-alltag-kehrt-zuruck.html' title='Der Alltag kehrt zurück'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-444006556407758371</id><published>2010-01-07T20:27:00.002+02:00</published><updated>2010-01-10T01:08:55.672+02:00</updated><title type='text'>Mein Zwischenbericht</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ein Jahr in der Stadt, in der Wind erfunden wurde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Zwischenbericht für mein einjähriges Praktikum in Ev. Luth. Kreuzkirchengemeinde in Liepāja/Lettland für den Jahresbricht des GAW Nordelbien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor knapp drei Monaten bin ich in der Stadt, in der der Wind erfunden wurde (so heißt es in der Stadthymne von Liepāja), angekommen. Liepāja liegt direkt an der Ostseeküste und  ist die drittgrößte Stadt Lettlands. Lettland ist der mittlere Staat des Baltikums. Ich habe die Chance genutzt und bin mit dem Schiff angereist. In Liepāja wurde ich sofort freundlich empfangen.  Zunächst habe ich einen Monat in einem Studentenwohnheim gelebt, ehe ich nun meine eigene kleine Wohnung, nur ca. 200m vom Ostseestrand entfernt, bekommen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Gemeinde, in der ich helfe, gibt es „nur“ 92 Mitglieder, die aber fast alle in irgendeiner Weise aktiv sind. So entsteht trotz der klein erscheinenden Mitgliederzahl  ein sehr reges Gemeindeleben. Die Gemeinde ist sehr diakonisch ausgerichtet und daher mit der Diakonie vor einigen Jahren zusammengelegt worden. Lettland ist um einiges schlimmer  von der Wirtschaftskrise getroffen worden. Es herrscht hier eine Arbeitslosigkeit von über 20% und die Inflationsrate ist auch zweistellig. Gerade in dieser Zeit sind viele Menschen auf Hilfe angewiesen. Mit der Unterstützung von Hilfstransporten, die mehrmals im Jahr hier ankommen, wird hier eine Kleiderkammer betrieben, wo ich auch gelegentlich mithelfe. Dort können alle Menschen kommen und sich kostenlos Kleidung holen. Viele Menschen freuen sich, wenn ich mich mit ihnen unterhalte und sie freuen, dass mein lettisch auch immer besser wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Großes Fest in der Gemeinde war das Apfelfest, wo ich auch mithelfen durfte. Hierzu wurden viele Bauern auf dem Land angesprochen, ob sie nicht ein wenig von ihrer Ernte abgeben können. Viele Bauern haben sich beteiligt und das Obst und Gemüse wurde dann auf dem Apfelfest für sehr wenig Geld, eher einen symbolischen Geldbetrag, verkauft. Hier hat die gesamte Gemeinde mitgeholfen und es war erstaunlich, was die Menschen hier auf die Beine gestellt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten ist mein Aufgabenbereich in der Gemeinde sehr vielfältig. Was mir hier am meisten Spaß macht und was mich hier auch am glücklichsten macht, ist die Jugendgruppe. Als ich hier ankam, gab es keine Jugendgruppe. Es gab zwar fünf Jugendliche, die alle meinten, sie hätten gerne eine Gruppe, aber es gab Niemanden, der die Sache in die Hand genommen hat. Ich habe dann ziemlich bald ein Wochenende mit einer Übernachtung in der Kirche organisiert, um die Jugendlichen besser kennenzulernen. Zum Abschluss haben wir eine Feedbackrunde gemacht und jeder sollte seine Wünsche für die Zukunft sagen. Daraufhin haben wir eine Gruppe gegründet, die super läuft. Anfangs waren wir nur sechs Jugendliche, die gerne kommen wollten. Das war schade, gerade auch im Bezug darauf, wenn jemand krank ist. Mittlerweile sind wir zu einer zwölfköpfig Gruppe herangewachsen. Alle 2 Wochen machen wir eine Bibelstunde, ansonsten haben wir einen Spieleabend und einen Filmabend mit anschließender Diskussionsrunde. Ich bin sehr zufrieden und ich probiere nun die Gruppe immer selbstständiger laufen zu lassen, damit sie auch, wenn ich wieder in Deutschland bin, weiterläuft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einmal in der Woche gebe ich Deutschunterricht. Meine Schüler sind sehr unterschiedlich: Von Schülern, die gerade in der Schule Deutsch lernen über Studenten, die noch gar kein Deutsch können, bis hin zu Erwachsenen und Senioren, die früher in der Schule Deutsch gelernt haben und ihre Kenntnisse wieder auffrischen wollen. Es gibt es einen Kern von ca. zehn Schülern, die regelmäßig kommen, allerdings gibt es auch eine große Anzahl von Schülern, die sehr sporadisch vorbei kommen. Ich probiere deshalb immer kleine thematische Einheiten für drei bis vier Wochen zu machen, so dass jederzeit auch neue Menschen dazu stoßen können. Auch das unterschiedliche Niveau ist kein Problem, weil sich untereinander sehr gut geholfen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag helfe ich immer bei der Sonntagsschule mit. Das ist eine Art Kindergottesdienst, der in ganz Lettland und vor allem in meiner Gemeinde sehr wichtig ist.  Ich helfe meist bei der kleinen Gruppe von drei bis neunjährigen Kindern mit. Dort wird anfangs eine Geschichte aus der Bibel anschaulich dargestellt und danach wird gebastelt und gespielt. Ich probiere mich von Woche zu Woche mehr einzubringen, was bei den Kleinen allerdings noch ein wenig an der Sprache scheitert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem gibt es hier in der Gemeinde eine Gruppe Rollstuhlfahrer. Zum Einen trifft sich die Gruppe einmal im Monat, wo ich mir immer ein paar Spiele überlege. Es ist gar nicht so einfach sich Spiele für Menschen zu überlegen, die an einen Rollstuhl gebunden sind, zumal ich es sonst nur mit herumtollenden Kindern zu tun habe. Zum Anderen habe ich als Vorbereitung auf das Weihnachtskonzert tanzen gelernt. Ich habe zwar in Deutschland bereits Tanzkurse besucht, allerdings saß meine Tanzpartnerin dabei nicht im Rollstuhl. Bei dieser Tanzgruppe aber sitzt einer von beiden Tänzern im Rollstuhl. Man muss sich viel mehr auf die Tanzpartnerin einstellen, jedoch kann man auch sehen, was man in einem Rollstuhl noch alles machen kann. Wir sind sieben Paare und haben mit Hilfe eines Tanzlehrers Choreografien für Walzer, Tango und Rumba zweimal in der Woche einstudiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich ist das nur ein ganz kleiner Ausschnitt von den vielen Dingen, die hier mache. Bei weiterem Interesse empfehle ich meinen Blog, der ausführlicher von meiner Reise berichtet. www.benjaminroeder.blogspot.com&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit ganz herzlich beim Gustav Adolf Werk und allen Menschen, die mir diese Chance, hier in Liepāja ein Praktikum zu machen, gegeben haben, bedanken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-444006556407758371?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/444006556407758371/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/01/mein-zwischenbericht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/444006556407758371'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/444006556407758371'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/01/mein-zwischenbericht.html' title='Mein Zwischenbericht'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-4614697632300549120</id><published>2010-01-03T20:03:00.000+02:00</published><updated>2010-01-03T20:07:54.199+02:00</updated><title type='text'>Svetdiena (Sonntag)</title><content type='html'>Gestern waren wir im Kino, wir haben "Sherlock Holmes" geguckt. Das Gute ist: Der Film kommt erst Ende Januar in Deutschland raus und wir konnten ihn schon sehen. Das Schlechte ist: Wir hätten bis dahin warten sollen. Der Film war zwar auf Englisch, jedoch haben wir trotzdem nicht viel verstanden, dabei konnte uns auch der lettische/russische Untertitel nicht viel helfen. Das Englisch war zu schnell und zu unverständlich. Aber für den Preis (3 €) kann man schon mal in einen Film gehen, den man nicht komplett versteht.&lt;br /&gt;Nachdem wir heute im Schnee am Kanal entlang gewandert sind, waren wir in der Kirche. Mich hat es gefreut, dass Beeke im Gottesdienst alles mitgemacht hat, auch wenn sie nichts verstanden hat. Danach kam das Highlight für mich, denn die Sontagsschullehrerinnen hatten sich zu einem Treffen angemeldet. Ich sollte nur meine Wohnung zur Verfügung stellen und sie brachten traditionelles lettisches Essen mit. Es ist schwierig zu beschreiben, was es gab, aber es war sehr lecker und ebenso viel. Ich habe dabei auch deutsche Weihnachtsspezialitäten angeboten, die ich aus Deutschland mitgebracht habe. Es war eine lustige Runde, wenn auch, auf Grund der verschiedenen Sprachen, anstrengend. Glücklicherweise war Helga aus meiner Jugendgruppe dabei. Sie hat sich die ganze Zeit mit Beeke auf Deutsch unterhalten.&lt;br /&gt;Morgen habe ich mir eine riesige Stadtführung für Beeke überlegt. Außerdem kommt sie mit zum Deutschunterricht und danach findet eine kleine Abschiedsparty statt, denn sie fliegt übermorgen schon wieder nach Hause. :-(&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-4614697632300549120?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/4614697632300549120/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/01/svetdiena.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4614697632300549120'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4614697632300549120'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/01/svetdiena.html' title='Svetdiena (Sonntag)'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-57189950644910563</id><published>2010-01-02T17:32:00.000+02:00</published><updated>2010-01-02T17:33:08.813+02:00</updated><title type='text'>Laimigu Jauno Gadu :)</title><content type='html'>Heute schreibt Beeke mal den Blog.&lt;br /&gt;(Hey, cool, ich darf den ersten Blog2010 schreiben... :-)! )&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach langem herumSMSen und skypen und was es sonst noch gibt, haben wir endlich eine Möglichkeit gefunden, das Jahr 2009 zu verabschieden... Wir wurden nach Kuldīga eingeladen, wo ich auch schon im Sommer im „Workcamp“ war.&lt;br /&gt;Nach den Vorbereitungen (Knallbonbons ohne Knall basteln) sind wir am Silvesternachmittag mit dem Bus nach Kuldīga gefahren. Ich hab dann auf der Fahrt und auch schon vorher viel über Liepāja und die umliegenden Städte erfahren, zu fast allem konnte Benni mir etwas erzählen... Ich hab mich nur gefragt, wie er das alles behalten konnte... Ich würde sowas gleich wieder vergessen, wenn mir jemand das erzählt.&lt;br /&gt;Auf der Fahrt konnte man dann auch die verschieden Lebensstandards der Letten sehen... Also es gab Häuser, die in Deutschland undenkbar wären und man könnte meinen, dass da niemand drin leben kann... Sehr gegensätzlich waren da die Häuser außerhalb der Städte, die könnten auch gut in Deutschland stehen. &lt;br /&gt;Auf der Busfahrt hat es dann, zu meiner Freude, angefangen zu schneien... und das hat auch so schnell nicht wieder aufgehört. Für mich war es sehr aufregend das „Dorf“ in einer Schneedecke zu sehen, wo ich im Sommer noch mit kurzen Hosen langgelaufen bin.&lt;br /&gt;Nach der Ankunft sind wir zum breitesten Wasserfall Europas gegangen, im Winter sieht der noch beeindruckender aus, als er im Sommer sowieso schon war. Der Schnee hat dabei eine große Rolle gespielt... Das muss man einfach selbst erlebt haben, das kann man nicht beschreiben... :-) Nachdem wir bei Jurģis gegessen hatten (sehr lecker), sind wir mit Liene zu ihrem Freund gegangen, wo wir auch die Nächte geschlafen haben(die 2. Nacht war eine spontane Idee) . Um Mitternacht waren wir beim "Dorfplatz", wo die ganze Stadt hin gepilgert ist. Dort haben wir auch viele Jugendliche aus dem Camp getroffen, die haben sich sehr gefreut mich zu sehen... Ich war ja der Überraschungsgast...&lt;br /&gt;Um Mitternacht (muss es wohl gewesen sein, es gab kein Countdown, das Feuerwerk ging einfach los.) gab es ein Feuerwerk, nicht so ein großes, wie man es in Deutschland kennt, selbst auf der Travemünder Woche sind die größer, das ging höchstens 5 Minuten, aber wir haben dann noch unser eigenes Feuerwerk ausgepackt... Das waren zwar nur Kinderknaller, aber für die Letten schon etwas Besonderes, ich denke, die kannten sowas gar nicht.&lt;br /&gt;Anschließend haben wir bei Lienes Freund, Edgars, zu Hause gefeiert. Ich hab mich zuerst gefragt, wie wir denn auf einem Dachboden Silvester feiern wollen, denn als wir die Treppe hochgegangen sind, hat man die versteckte Tür zu dem kleinen Raum nicht gesehen... Und davor sah es schlimmer aus, als bei uns zu Hause aufm Dachboden. Alles total alt, überall Spinnweben und so... aber in dem Zimmer war es schön, zwar war die Decke bisschen niedrig, aber für mich ging’s :-)... Wir haben da denn auch noch geschmückt, was die Letten total überrascht hat, und mich noch mehr, die kennen keine Luftschlagen... Naja, jetzt schon und jetzt kennen sie auch "Dinner for one", was wir mit ihnen geguckt haben(Dank an YouTube)! Ein Silvester ohne "Dinner for one" war für uns undenkbar, also musste das sein!&lt;br /&gt;Später haben wir dann Bingo auf drei Sprachen, mit Edgars jüngeren Brüdern, gespielt. Die Zahlen wurden von Benni auf Lettisch für die Letten, auf Deutsch für mich und auf Englisch noch mal für alle angesagt. Beim „Monopoly" habe ich dann meine Lettischkenntnisse aufgebessert: Neben "Danke" und "Bitte" kann ich jetzt auch "Du bist dran!" und "Ich bin (nicht) müde!"&lt;br /&gt;Bei Benni sieht es allerdings anders aus mit den Kenntnissen, auch wenn er sagt, er spricht schlecht Lettisch, denke ich, dass er sehr gut spricht. Ich kann zumindest nichts verstehen, wenn er sich mit jemandem auf Lettisch unterhält. Auch Liene sagt, das ist schon sehr gut und sie kann das, denke ich, besser beurteilen als ich!&lt;br /&gt;Nach einem entspannten Neujahrsnachmittag und ausgiebigem Essen (die sind echt super gastfreundlich gewesen)sind wir mit Liene zum Treffen der lettischen Jugendlichen gegangen. Hier habe ich noch mehr der Jugendlichen aus dem Camp getroffen, wenn auch nicht alle. Auch sie waren überrascht mich zu treffen. Nach einer kurzen (für die Letten) Gebetseinheit, haben wir erst gemütlich Tee getrunken, bevor wir „bis in die Puppen" Spiele gespielt haben. Das war für mich sehr schön, da ich nicht alle kannte, mich aber mit allen super verstanden habe und ich mich auch sehr willkommen gefühlt habe. Dieser ganze Abend hat mir so gefallen, es war, als würden wir uns schon ewig kennen, dabei ging das Camp grade einmal zwei Wochen und danach hatte ich nur mit wenigen Kontakt. Insgesamt war es ein superschöner Abend, er hätte meinetwegen auch länger gehen können, aber nach und nach mussten alle nach Hause...&lt;br /&gt;Heute sind wir mit dem Bus zurück nach Liepāja gefahren. Wir haben uns das Olympiacenter angeguckt und werden gleich ins Kino gehen und „Sherlock Holmes" hoffentlich auf Englisch gucken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mal sehen, was ich in den nächsten drei Tagen noch so erleben darf...&lt;br /&gt;Viele Grüße aus dem verschneiten Liepāja!&lt;br /&gt;Beeke&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-57189950644910563?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/57189950644910563/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/01/laimigu-jauno-gadu.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/57189950644910563'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/57189950644910563'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2010/01/laimigu-jauno-gadu.html' title='Laimigu Jauno Gadu :)'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-5552027047265797192</id><published>2009-12-30T23:23:00.001+02:00</published><updated>2010-01-01T14:35:00.791+02:00</updated><title type='text'>Die Rückkehr</title><content type='html'>Das Weihnachtsfest in Deutschland habe ich viel mit der Familie verbracht. Es gab leckeres Essen und ich wurde richtig verwöhnt. Die alltäglichen Hausarbeiten musste ich nicht machen. Es war hier also mehr Urlaub in Deutschland als alles andere. Ich bin aber sehr froh, es gemacht zu haben. Weihnachten sollte man schon zuhause verbringen. In Lettland wird ja nochmal Weihnachten gefeiert, weil die Russen erst am 6/7. Januar feiern. Vielleicht kriege ich, wenn ich dann hier, davon noch etwas mit. Nun war aber wieder Zeit zum Aufbruch zurück und ich habe mich auch schon wieder gefreut hier her zu kommen. &lt;br /&gt;Gestern am Dienstag bin ich dann mit einer Freundin, die mich besucht, von Kiel aus nach Klaipėda gefahren. In Klaipėda sind wir heute nach 21 Stunden Fahrt angekommen. Von dort hatten wir dann 2 1/2 Stunden um ins 30 km entfernte Palanga zu kommen. Wir kamen pünktlich an und sind dann mit dem Taxi zur Bushaltestelle gefahren. Dort fährt ein Bus alle 15 Minuten und wir mussten gar nicht warten, das hat super funktioniert. Von Palanga aus, was auch noch in Litauen liegt, fuhr dann ein Bus direkt nach Liepāja. Das hat alles super geklappt, auch wenn wir in Palanga ein bisschen warten mussten, aber lieber zu früh als zu spät. In Liepāja, an der Endstation habe ich einfach den Busfahrer gefragt, ob er uns nicht noch ein wenig weiter fahren kann, weil wir so schwere Taschen haben und für ein kleines Trinkgeld hat er uns sogar direkt vor die Haustür gefahren. Das hat mich sehr gefreut. Das ist schon wieder so cool hier, es klappt einfach alles. Ich hatte schon ein bisschen Bammel, gerade auch, weil ich Besuch mit hatte, aber das ging alles sehr gut. &lt;br /&gt;Das war schon alles aufregend und ein echtes Abenteuer. Wie auch schon das Geld. In Litauen brauchten wir Lits. Es war beinahe unmöglich vor Weihnachten in Liepāja an Lits zu kommen. Das konnte ich aufgrund meiner Überraschung nicht im Blog schreiben, aber ich war in allen Banken und keiner hatte Lits. Erst in einer kleinen Wechselbude habe ich Lits bekommen. Meine Wohnung wurde übrigens durchgeheizt. Der Sohn von Karina hat mir gesagt, dass er regelmäßig Feuer machen wird, weil sonst die Wohnung in einer Woche ja total auskühlt. Darüber hinaus haben sie mir ein schönes Plakat gemalt mit Herzlich Willkommen. Das fand ich auch wieder total süß.&lt;br /&gt;Abends waren wir noch am Strand und es hat sogar geschneit. Das war schön. Silvester steht noch nicht, aber alleine werden wir nicht sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-5552027047265797192?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/5552027047265797192/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/die-ruckkehr.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5552027047265797192'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5552027047265797192'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/die-ruckkehr.html' title='Die Rückkehr'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-4705166351780069439</id><published>2009-12-25T00:02:00.002+02:00</published><updated>2009-12-25T19:59:57.049+02:00</updated><title type='text'>die große Überraschung</title><content type='html'>Hihi...&lt;br /&gt;Der 75. Post ist wieder ein ganz Besonderer. Leider muss ich einiges, was die letzten Tage hier stand, zurücknehmen. Ich bin nämlich heute als Überraschung einfach zuhause in Deutschland aufgetaucht. Aber der Reihe nach.&lt;br /&gt;Als ich anfang Dezember krank war, habe ich viel Zeit im Internet verbracht. Ich wollte für eine Freundin eine günstige Möglichkeit finden, mich besuchen zu kommen. Dadurch bin ich durch Zufall auf den Flug von Riga nach Bremen für nur 30Ls(45€)gestoßen am 24. Dezember. Ich habe relativ schnell in der Gemeinde abgeklärt und habe den Flug gebucht, jedoch habe ich bis auf sehr wenige Ausnahmen niemanden etwas davon erzählt. Besonders meine Familie: Meine Eltern, meine Schwester, meine Oma und meine Tante waren alle nicht eingeweiht. Da gerade auch meine Familie meinen Blog sehr verfolgen, musste ich nun mir etwas überlegen, was ich so machen würde, wenn ich in Liepaja wäre. Das Gute an dem Blog ist, ich kann etwas schreiben und dann einstellen, wann es online kommt. So konnte ich die Berichte für den 23. und 24. schon vorher verfassen. Deshalb stimmt es auch nicht, was dort steht. Stattdessen bin ich bereits gestern(23.12) nach Riga gefahren. Schon am Morgen, sodass ich trotz wiederholten Schneechaos gegen 14 h in Riga ankam. Ich wollte eine Nacht bei dem deutschen Pastor schlafen, da das Flugzeug relativ früh von Riga abhob und ich gut 4 Stunden nach Riga fahren muss. In Riga habe ich kurz etwas gegessen und dann habe ich mit den Töchtern von dem Pastor mir die Innenstadt von Riga angeschaut. Es hat den ganzen Tag durch geschneit und es war einfach eine super Stimmung. In Riga gab es einen richtigen Weihnachtsmarkt, sogar 2. Außerdem war er sehr ruhig. Schöne Musik und was das schönste war, es war einfach nicht so voll. Dieser Nachmittag hat mir sehr viel Spaß gemacht, weil ich diese Weihnachtsmarktatmosphäre wirklich ein bisschen vermisst habe und auch sonst Riga immer ein Besuch wert ist. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen ging es dann zum Flughafen von Riga und von dort aus bin ich nach Bremen geflogen. Das Gute an dem Bremer Flughafen ist, dass der nur ca. 10 Minuten von Der Innenstadt entfernt ist und ich konnte relativ schnell weiter in Richtung Hamburg und Lübeck fahren. Leider mit etwas Verspätung aber es hat gut geklappt. In Lübeck wurde ich von einer Freundin in Empfang genommen und wir sind zusammen in die Kirche gefahren, wo meine Familie in den Gottesdienst gegangen ist. Das hatte ich durch geschickte Fragen herausbekommen... Dort habe ich dann alle überrascht. Sie guckten sehr ungläubig und es war sehr schön, alle in die Arme zu schließen. Im Nachhinein auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Ich habe sehr guten Kontakt zu meiner Familie und die gehört Weihnachten einfach dazu. Natürlich war es auch schön, das Wiedertreffen in der Kirche zu machen, so konnte ich gleich viele Freunde auch wiedersehen. Ich denke, dieses Weihnachtsfest wird noch lange in meiner Erinnerung bleiben. Natürlich ausschließlich in guter Erinnerung. Nun geht es am 29. mit der Fähre nach Klaipeda Litauen/100km entfernt von Liepaja) zurück. Dann mit Besuch. Ich freue mich sehr auf die kommenden 2 Wochen und noch alles, was ich so erleben werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Priecīgus Ziemassvētkus&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-4705166351780069439?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/4705166351780069439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/die-groe-uberraschung.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4705166351780069439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4705166351780069439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/die-groe-uberraschung.html' title='die große Überraschung'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-7204483225900966887</id><published>2009-12-24T12:21:00.001+02:00</published><updated>2009-12-24T12:21:00.263+02:00</updated><title type='text'>Priecīgus Ziemassvētkus!</title><content type='html'>Wie schon in Der Überschrift wünsche ich allen FROHE WEIHNACHTEN.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern war ich bei Janis Großmutter auf dem Land. Das war schön, da möchte ich wieder hin. Das war ne coole Atmosphäre und natürlich sehr gastfreundlich. Gleich treffe ich mich mit Lelde. Mal schauen, was wir machen. Hier ist der Gottesdienst heute erst um 18 Uhr. Ich freue mich aber schon. Ich bin schon gespannt wie es wird. Hab auch gar nicht so viel Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinter dem letzten Türchen des Adventskalender steht das Gustav Adolf Werk Nordelbien. Ganz besonders Herr Haberland. Ich bin sehr zufrieden hier und einfach glücklich, dass sie mir die Chance gegeben haben. Ich werde mein Leben an diese tollen Erfahrungen zurückblicken können! Vielen Dank und fröhliche Weihnachten!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-7204483225900966887?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/7204483225900966887/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/priecigus-ziemassvetkus.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/7204483225900966887'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/7204483225900966887'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/priecigus-ziemassvetkus.html' title='Priecīgus Ziemassvētkus!'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-5641329826460700237</id><published>2009-12-23T09:32:00.002+02:00</published><updated>2009-12-23T09:32:00.343+02:00</updated><title type='text'>gebrannte Mandeln</title><content type='html'>So.. Morgen ist schon Weihnachten. Ich habe gestern ganz vergessen, es gab hier einen Weihnachtsmarkt. ja, okay... Er ist doch weit von unserem entfernt. Aber, da ich den Weihnachtsmarkt doch irgendwie vermisse, habe ich mich sehr gefreut. Ich habe sogar eine Tüte gebrannte Mandeln gefunden. Die haben zwar anders geschmeckt, was aber nicht unbedingt schlechter war. Anders halt. &lt;br /&gt;Heute fahre ich mit Janis irgendwo hin. Wenn ich ehrlich bin, hab ich nicht verstanden, wohin, aber das wird bestimmt cool. Irgendwo aufs Land. Ich freue mich noch ein bisschen mehr zu sehen. Aber das scheint länger zu dauern, weil wir ja auch so früh los fahren. In der Gemeinde ist zumindest zur Zeit nichts los. Die warten alle auf Weihnachten.&lt;br /&gt;In dem Adventskalender ist heute Liene. Liene war meine Lettischlehrerin in Deutschland. Aber wir haben nicht nur die Sprache gelernt, ich habe auch viel nebenbei erfahren was Lettland so betrifft und es war eine schöne Zeit. Auch jetzt, wo ich hier bin, schreiben wir ab und zu. Das freut mich, dass wir noch in Kontakt sind. DANKE!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-5641329826460700237?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/5641329826460700237/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/gebrannte-mandeln.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5641329826460700237'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5641329826460700237'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/gebrannte-mandeln.html' title='gebrannte Mandeln'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-8045732712633383736</id><published>2009-12-22T18:35:00.000+02:00</published><updated>2009-12-22T18:49:37.931+02:00</updated><title type='text'>der neue Friseur</title><content type='html'>Gestern beim Deutschunterricht habe ich meine ersten Geschenke bekommen. Das war total lieb. Zwar nur Kleinigkeiten, zum Beispiel ein Tannenzweig mit einem Bonbon. Aber es geht ja um die Geste. Nächste Woche wird kein Deutschunterricht sein, weil hier in der Gemeinde nichts los ist. &lt;br /&gt;Heute war ich bei einem neuen Friseur, weil meine letzte Frisur Karina nicht gefiel, bin ich heute mit ihr zu ihren gegangen. Schließlich muss ich Weihnachten gut aussehen. Ich habe dieses Mal echt ne Stunde beim Friseur gesessen, also nicht gewartet, sie hat schon so lange geschnitten, so sonderlich anders war es nun auch nicht, aber wenn Karina dadurch glücklicher ist. Ansonsten war heute ruhiger.&lt;br /&gt;In meinem Adventskalender ist heute Beeke. Beeke habe ich erst beim Lettlandaustausch kennengelernt, aber wir haben beide viel Freude an Lettland und das Schönste ist, dass sie mich noch dieses Jahr besuchen kommt und das war schwieriger als gedacht, da die Fähre zurzeit kaputt ist. Ich bin sehr glücklich und freue mich sehr, sie hier begrüßen zu dürfen. DANKE, dass du da bist, und dass du das trotz der vielen Schwierigkeiten durchziehst.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-8045732712633383736?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/8045732712633383736/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/der-neue-friseur.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8045732712633383736'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8045732712633383736'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/der-neue-friseur.html' title='der neue Friseur'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-140453068147207232</id><published>2009-12-21T15:45:00.001+02:00</published><updated>2009-12-21T19:41:35.961+02:00</updated><title type='text'>nur noch 4 Tage!</title><content type='html'>Heute schneit es wieder ohne Ende, aber es ist endlich nicht mehr so kalt. Auch in meiner Küche habe ich keinen Frost mehr. Bis dahin war der wärmste Punkte in meiner Küche immer im  Kühlschrank...^^&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Adventskalender neigt sich langsam dem Ende zu und heute ist Frau Frauböse. Sie ist die Frau meines ehemaligen Pastors und war früher auch mit dem GAW ein Jahr im Ausland, ich glaube in Slowenien. Sie hat mich weiterempfohlen und durch sie bin ich an das GAW gekommen und darüber bin ich sehr glücklich. Viele Dank dafür&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-140453068147207232?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/140453068147207232/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/nur-noch-4-tage.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/140453068147207232'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/140453068147207232'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/nur-noch-4-tage.html' title='nur noch 4 Tage!'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-5616840808478640501</id><published>2009-12-20T22:53:00.000+02:00</published><updated>2009-12-20T23:27:18.589+02:00</updated><title type='text'>die Kälte</title><content type='html'>Jetzt, wo sich die Kälte langsam wieder verzieht, so hoffe ich doch und vertraue dem Wetterbericht, möchte ich ein paar Auswirkungen beschreiben. Meine Küche mit dem Wintergarten ist komplett eingefroren. Ich habe neben meinem Herd immer Sonnenblumenöl stehen. Das ist eingefroren. Genauso wie mein Spülmittel... Der Ofen kommt gegen die Kälte kaum noch an und ich habe regelmäßig hier noch meine elektrische Heizung laufen. Noch schlimmer ist es zurzeit in der Kirche. In meiner Küche brauche ich mich ja nicht lange aufhalten, Wenn man aber 1 1/2 Stunden in der eiskalten Kirche sitzt, wird einem auch trotz Jacke kalt. Das Wasser in den Blumen eingefroren. Außerdem sind die Fensterscheiben wie beim Auto teilweise eingefroren... Aber gut, ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt.&lt;br /&gt;Im Adventskalender ist heute Roman. Roman ist Diakon und betreut den Kuldīga Austausch und hat auch großen Anteil an meinem Lettlandfieber. Nicht nur in den 2 Wochen, auch danach haben wir Kontakt und ich freue mich immer über die Anrufe. Vor allem auch die Tipps, die er gibt, machen das Leben hier noch einfacher. Vielen Dank, Roman, für alles!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-5616840808478640501?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/5616840808478640501/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/die-kalte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5616840808478640501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5616840808478640501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/die-kalte.html' title='die Kälte'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-6850770691267677742</id><published>2009-12-19T13:57:00.003+02:00</published><updated>2009-12-19T14:51:02.653+02:00</updated><title type='text'>Konzertsstimmung</title><content type='html'>Gestern war dann das zweite Konzert. War auch wieder schön. Diese Aufregung vor dem Auftritt, hinter der Bühne zu stehen und die Gruppe vor einem anzuschauen. Das war schon cool. Dann der Auftritt, die Musik erklingt und es geht los. Alles hat geklappt- der Applaus. 4 Minuten, wo die Arbeit von 4 Stunden in der Woche über 2 Monate drin stecken... Steht leider nicht ganz in Relation. &lt;br /&gt;Nun gut. Das Konzert war aber sehr schön. Es waren teilweise so kleine Kinder, die getanzt haben, aber die haben toll getanzt. Alle in ihren Kleidern und Anzügen, als wenn sie ihr ganzes Leben nie etwas anderes gemacht haben. Später kommen dann die größeren und die Tänze werden immer anspruchsvoller. Wir waren der letzte Beitrag, so konnte ich den Anfang im Saal angucken. Das hat mich absolut überzeugt. &lt;br /&gt;Danach bin ich dann fix zur Gemeinde, zu der Weihnachtsfeier der Jugendgruppe. Das war auch eine schöne Stimmung. Wir haben viel gelacht und Spaß gehabt. Wobei die ersten schon wieder krank sind. &lt;br /&gt;Aber bei dieser Kälte ist das auch kein Wunder. Heute ist die Spitze Höchsttemperaturen von -9. nachts natürlich noch viel weniger. Heilig Abend sind allerdings wieder 5 Grad plus angesagt, also wird die weiße Pracht das wohl nicht überleben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In meinem Adventskalender ist heute meine kleine Schwester. Ich finde es so schön, dass wir so guten Kontakt haben. Wie auch schon ihr Austausch festigt mein Auslandsjahr unser Verhältnis. Du bist eine der wichtigsten Menschen in meinem Leben und ich bin so froh, zu wissen, dass du immer für mich da bist. DANKE&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-6850770691267677742?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/6850770691267677742/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/konzertsstimmung.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6850770691267677742'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6850770691267677742'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/konzertsstimmung.html' title='Konzertsstimmung'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-6398969645600296052</id><published>2009-12-18T16:18:00.000+02:00</published><updated>2009-12-18T16:28:40.796+02:00</updated><title type='text'>Tanztag</title><content type='html'>Am Vormittag war wieder eine Gemeinderatsversammlung. Ich finde, den Ausdruck sehr süß, weil die Teilnehmer sowieso fast den ganzen Tag in der Gemeinde sind. Nun gut. Ich würde da "offiziell" nun von Karina zu Weihnachten eingeladen, was mich sehr freut, weil sie ja auch die Person ist, mit der ich von den Erwachsenen am meisten Kontakt habe, außerdem spricht ihr Mann auch sehr gut deutsch, sowas macht die Planung immer irgendwie einfacher...&lt;br /&gt;Gestern war ja dann das Konzert mit den Rollstuhlfahrern, wo auch Karina selbstverständlich zugeguckt hat. Ich sollte nur ein weißes Hemd und eine schwarze Hose anziehen und der Rest wurde mir gestellt, damit wir alle einheitlich aussehen. Ich fühlte mich total hübsch, ganz festlich gekleidet, aber alle waren hübsch. Die kleinsten Kinder, alle hatten einen Anzug an. Das war echt süß. Also, wenn die Letten eins können, dann ist es sich hübsch zu kleiden, zumindest wenn es darauf ankommt. Ich habe ein Video von dem Tanz machen lassen, leider ist die Qualität und der Ton nicht der beste, es soll auch nur dazu dienen, dass ihr einen kleinen Eindruck bekommt, wie das aussah. Ich persönlich bin mit dem Auftritt sehr zufrieden. Das war ein toller Abend. &lt;br /&gt;Aber ja noch nicht vorbei, denn am Abend war ja noch der Weihnachtsball der Universität. Da wurde ich auch eingeladen und es war doch schon sehr anders als in Deutschland. Jeder bringt etwas zu trinken und zu essen mit und dann sitzt man mit 12 Menschen an einem Tisch, der so mit essen übersät ist. Die einzigen freien Plätze werden mit natürlich hochprozentigem Alkohol besetzt. Es war so das Saufgelage. Ich glaube auf gleichwertigen deutschen Feiern würde viel mehr Bier getrunken werden. Hier habe ich kein Bier gesehen, nur unendlich viele Vodkaflaschen. Natürlich wurde auch viel getanzt und gerade durch die Live band war eine richtig tolle Stimmung, aber an jedem Tisch lagen mindestens 2 Menschen(auch Frauen). Die unterm Tisch lagen konnte ich ja nicht sehen. Aber auch da waren alle sehr hübsch gekleidet. Ich habe ja glücklicher Weise meinen Anzug mittlerweile auch hier und stand denen aber in nichts nach. Natürlich nur, was die Kleidung betrifft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach ca. 4 Stunden Schlaf ging’s dann wieder los zur Gemeinde. Wir haben die kommende &lt;br /&gt;Zeit geplant und ein bisschen lettisch gelernt. Um 12 h begann eine Weihnachtsfeier in der Kirche. Ich habe nicht so ganz verstanden, wer daran teilgenommen hat, aber es waren sehr, sehr viele. Mit einer kleinen Andacht, einem Chor und einer Tombola haben wir uns die Zeit vertrieben, oh ich habe das Essen vergessen. Das lief ja wie immer nebenbei. &lt;br /&gt;Zurück zuhause habe ich meine Weihnachtspakete bekommen. Das ist total lieb. DANKE! Aber noch wird nicht ausgepackt. Nun habe ich ein ganz bisschen Zeit um schnell diesen Blogeintrag zu schreiben und dann geht es auch schon wieder los. Gleich haben wir unser 2. Konzert. Im Anschluss muss ich zu der Jugendgruppe hetzen und dann ist endlich Schluss für heute. Aber, wenn ich so viel zu tun habe, merke ich die Müdigkeit nicht so. Morgen habe ich mehr oder weniger frei und ich werden endlich wieder die Bilder auf den neusten Stand bringen und probieren, das Tanzvideo euch zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;Natürlich öffnet sich aber heute auch eine Tür im Adventskalender Anika. Mit Anika habe ich jahrelang in der Kirche zusammengearbeitet. Ich dachte, jetzt wo ich weg bin, aus den Augen aus dem Sinn, aber nein. Wir haben noch Kontakt und darüber bin ich echt glücklich. Vielen Dank, Anika, dass es so ist, und dass es noch lange so bleibt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-6398969645600296052?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/6398969645600296052/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/tanztag.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6398969645600296052'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6398969645600296052'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/tanztag.html' title='Tanztag'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-3012281830733624184</id><published>2009-12-17T12:15:00.000+02:00</published><updated>2009-12-17T12:18:01.539+02:00</updated><title type='text'>Das Konzert</title><content type='html'>Ja, heute ist das Konzert und gestern habe ich erfahren, wer da noch kommt und zwar kommt Andris Ērglis. Das ist der Sänger aus Liepāja, der so aussehen soll wie ich. Naja, er ist hier schon ein bisschen ein Star und ich freue mich, ihn singen zu hören. Ansonsten treten auf dem Konzert nur behinderte Menschen auf. Von einer Gruppe, die ein kleines Theater spielt, über eine gehörlose  Gruppe, die tanzt, zu einem Chor und uns natürlich... Ich freue mich schon. Ich hoffe, ich kriege jemanden dazu, den Tanz aufzunehmen, dann könnt ihr mal sehen, was wir so gelernt haben.  &lt;br /&gt;Zum Wetter vielleicht noch. Jetzt soll es richtig kalt werden, fast zweistellige Minustemperaturen, aber der Wind wird endlich wieder schwächer und ich glaube, dann ist das auch gar nicht so schlimm. Aber ich habe gehört bei mir zuhause ist das Wetter auch nicht so anders.&lt;br /&gt;In meinem Adventskalender ist heute Julia. Mit Julia bin ich nun auch schon länger befreundet, nur sind wir meiste einige Kilometer getrennt. Auch wenn es "nur noch" 700km sind. Nein im Ernst, ich bin froh dich zu kennen und freue mich immer wieder, wenn ich etwas von dir höre: Vielen Dank, dass du immer schreibst, auch wenn ich manchmal ein bisschen länger brauche!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-3012281830733624184?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/3012281830733624184/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/das-konzert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/3012281830733624184'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/3012281830733624184'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/das-konzert.html' title='Das Konzert'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-4807376871920395821</id><published>2009-12-16T22:06:00.001+02:00</published><updated>2009-12-17T00:06:00.577+02:00</updated><title type='text'>Es schneit und schneit...</title><content type='html'>Heute hat es wieder den ganzen Tag durch geschneit. Das ist zwar auch schön, aber zurzeit ist hier schon wieder Wind. Ich würde fast Sturm sagen. Das macht es sooo kalt, aber vor allem Unangenehm. Ich kann nicht richtig sagen, wie viel Schnee gefallen ist, weil an manchen Stellen ist durch den Wind fast gar nichts, an anderen gibt ganz viel, da ist dann alles hin geweht. Es liegt auch kaum etwas auf den Dächern, da wird es immer wieder weggeweht. &lt;br /&gt;Nachdem ich gestern nach der Andacht direkt zum Tanzen gegangen bin, haben wir heute endlich die Generalprobe gehabt. Das war sehr anstrengend, weil ja nicht nur wir auftreten, sondern noch viele andere Gruppen und dann war ja nicht nur die Generalprobe für morgen, sondern auch für Freitag, wo ich wieder auftrete. 4 Stunden, die mehr nervig als alles andere waren. Das schlimmste war jedoch, dass ich dazwischen noch 2 Stunden Pause hatte. Das ist immer so schlimm. warte ich da, warte ich mich zu Tode. Ich bin dann nach Hause, habe mir schnell etwas zu essen gemacht und dann muss ich auch schon wieder los. Wegen des Schnees musste ich gehen. Jede Tour 2 km. Heute Abend bin ich doch ganz schön fertig. Ich war ja vor den Proben noch in der Gemeinde. Ich bin nun Computertrainer. Die Sekretärin fängt gerade an mit Word zu arbeiten. Das erkläre ich ihr. &lt;br /&gt;Was gestern noch wichtig war, ich habe nun endlich meine Aufenthaltsgenehmigung. Es ist zwar EU, aber bei mehr als 3 Monaten braucht man die. Und da sage nochmal jemand Deutschland ist sehr bürokratisch. Das mag wohl sein, ist aber nichts im Vergleich zu dem Akt, den ich hier hinter mir habe. Ich habe ein 14 seitiges Fragenformular ausfüllen müssen und das dreimal, weil ja immer irgendetwas nicht stimmte. Außerdem musste ich sämtliche Zettel unterschreiben. Nein, ich bin nicht straffällig und auch noch aus keinem Land ausgewiesen worden, ich möchte doch nur helfen... Nun gut, wahrscheinlich gehört das einfach dazu. &lt;br /&gt;Außerdem habe ich gestern noch Kekse gebacken. Liene hat anfangs ein bisschen mitgeholfen, aber als ich alleine war, habe ich die noch mit weißer Schokolade verziert.&lt;br /&gt;In dem Adventskalender ist heute André. Der Diakon in meiner Gemeinde in Deutschland. Ihm habe ich sehr viel zu verdanken, er hat mein Leben und meinen Glauben beeinflusst und wir haben auch hier in Lettland noch Kontakt. Ich bin sehr froh darüber und hoffe, dass das noch viele Jahre bleibt. DANKE André&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-4807376871920395821?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/4807376871920395821/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/es-schneit-und-schneit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4807376871920395821'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4807376871920395821'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/es-schneit-und-schneit.html' title='Es schneit und schneit...'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-179425961482286259</id><published>2009-12-15T22:54:00.000+02:00</published><updated>2009-12-15T22:54:14.863+02:00</updated><title type='text'>Schneegestöber</title><content type='html'>Heute hat es hier den ganzen Tag geschneit... Es ist auch ne ganze Menge liegen gebliehen- so 5-10 cm bestimmt. Eigentlich total schön, aber im Schneesturm, draußen herum laufen, war nicht so der Renner und ich bin heute viel umher gelaufen.&lt;br /&gt;Aber darüber berichte ich morgen. Heute muss ich ins Bett. Morgen stehen wieder 4 Stunden Tanztraining auf dem Programm.&lt;br /&gt;Heute ist in meinem Adventskalender Sarah. Mit Sarah bin ich schon ganz lange befreundet. Leider ist der Kontakt in der letzten Zeit weniger geworden, aber seit ich hier bin schreiben wir uns immer ganz liebe eMails und dafür möchte ich mich bei dir, Sarah, bedanken. Es ist immer schön zu lesen, wie das Leben in Deutschland weiter geht... Danke für die lieben Worte!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-179425961482286259?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/179425961482286259/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/schneegestober.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/179425961482286259'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/179425961482286259'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/schneegestober.html' title='Schneegestöber'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-1564249466152175755</id><published>2009-12-14T11:25:00.000+02:00</published><updated>2009-12-14T11:43:41.748+02:00</updated><title type='text'>Es schneit...</title><content type='html'>Zurzeit ist die Wetterlage hier richtig winterlich. Auch am Tag keine Plustemperaturen mehr. Für morgen sind in Lettland minus 18 Grad angesagt. Zum Glück wohne ich hier ja an der Küste und die Ostsee wärmt hier noch alles. Aber bis Freitag sind auch noch minus 10 angesagt. *bibber* . Nein, noch ist es in Ordnung... Zumindest gibt es nun ja auch endlich Schnee. Gleich geht´s los zum Tanzen, wie jeden Tag in dieser Woche...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Adventskalender ist heute Herbert. Ich benutze hier ja nie Vor- und Nachnamen und Herbert wird bei uns in der Gemeinde immer Herbert genannt. Herbert organisiert ca. zweimal im Jahr einen Hilfstransport. Wir hatten hier eine schöne Zeit in Lettland und sind nach wie vor in Email Kontakt. Dieses Jahr war sein 25. Besuch mit einem LKW. Ich kann da nur meinen Hut ziehen und Danke sagen für das ganze Engagement.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-1564249466152175755?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/1564249466152175755/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/es-schneit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1564249466152175755'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1564249466152175755'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/es-schneit.html' title='Es schneit...'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-8186607487297472026</id><published>2009-12-13T21:15:00.000+02:00</published><updated>2009-12-13T21:31:52.586+02:00</updated><title type='text'>Sonntagsschule</title><content type='html'>Heute am Sonntag war ich wieder bei der Sonntagsschule. Wir waren wieder eine schöne Gruppe. Ich war dieses Mal bei der großen Gruppe und irgendwann haben wir ein Krippenspiel gekriegt und alle sollten es leise für sich lesen... Es war echt ganz still, ich habe auch probiert etwas zu verstehen, aber das war nicht so erfolgreich. Mitten in der Stille ging der Fernseher an und eine Stimme sagte. Jezus ir tuvu. Was übersetzt heißt Jesus ist nah.  Wir waren alle geschockt, klärte sich aber ganz schnell auf. Nämlich, wenn man den DVD Player 20 Minuten nicht benutzt, schaltet der sich aus und der Fernseher geht wieder auf das Fernsehprogramm zurück. Dort lief gerade ein Gottesdienst... Aber es war schon ein kleiner Schock. Naja, wir haben dann den Fernseher ausgemacht und weiter gelesen. Mir haben sie auch eine Rolle angeboten, aber so richtig heiß bin ich nicht darauf. Nun gut... das wird sich zeigen. Danach haben wir noch alle zusammen wieder Piparkuka(Pfefferkuchen) gebacken. Da war noch lustig, dass ich durch Zufall Frischhaltefolie in die Hand bekommen hatte und die zwischen die Rolle zum Teig ausrollen und den Teig gelegt habe, damit es nicht so klebt. Das kannten die hier nicht. Für mich war das nichts Besonderes, hat ja meine Oma mir so beigebracht, aber für die hier eine kleine Sensation, bis dann endlich eine Mutter meinte:" Ja, das mache ich zuhause auch immer so..." Naja, im Anschluss war der Gottesdienst, heute aber ohne Musiker, also nur eine Orgelspielerin, aber ohne Auftritte, deshalb ging der schnell um. Heute habe ich mir vorgenommen auch nochmal meine Lieblingskekse aus Deutschland zu backen. Ich hoffe, das wird noch was vor Weihnachten.&lt;br /&gt;In meinem Adventskalender ist heute Sandra. Sie ist zurzeit die Person in Deutschland mit der ich am meisten Kontakt habe. Sie wollte mich sogar besuchen kommen, aber die Fähre ist zurzeit leider kaputt. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ich freue mich schon. Ich bin so glücklich, dass so guten Kontakt haben und ich möchte einfach danke sagen, dass du so lieb und immer für mich da bist!&lt;br /&gt;Danke für die schöne Zeit!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-8186607487297472026?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/8186607487297472026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/sonntagsschule.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8186607487297472026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8186607487297472026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/sonntagsschule.html' title='Sonntagsschule'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-1286792835787698572</id><published>2009-12-12T14:06:00.003+02:00</published><updated>2009-12-12T14:36:55.951+02:00</updated><title type='text'>Türchen Nr. 12</title><content type='html'>Der Adventskalender erreicht heute schon die Hälfte. Dafür habe ich mir etwas Besonderes überlegt. Heute ist nämlich nicht nur eine Person, sondern eine ganze Familie im Kalender- Familie Böttcher. Die Familie von der Schwester meines Vaters. Es ist so lieb, wie ihr euch um mich kümmert. Ich habe mich noch nie so über einen Bilderadventskalender gefreut. Ich freue mich, dass ihr mich so lieb unterstützt. Danke!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-1286792835787698572?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/1286792835787698572/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/turchen-nr-12.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1286792835787698572'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1286792835787698572'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/turchen-nr-12.html' title='Türchen Nr. 12'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-2074588025827925018</id><published>2009-12-11T21:59:00.003+02:00</published><updated>2009-12-12T14:38:07.371+02:00</updated><title type='text'>Die Konferenz</title><content type='html'>Heute war ein anstrengender, langer Tag. Deswegen schreibe ich auch erst jetzt. Heute Morgen war hier nämlich eine Konferenz. Es waren Vertreter aus allen sozialen Organisation von Liepāja in der Gemeinde. Alles wurde sehr professionell aufgezogen. Das hat mir richtig gut gefallen. Ziel des Treffens war ein Konzept zu erarbeiten um sich bei der Organisation Aktion Mensch zu bewerben, um Unterstützung zu erhalten. Das war natürlich für mich nicht so interessant, weil ich bei den einzelnen Diskussionen und Vorträgen sehr wenig verstanden habe. Gut war dann immer, wenn eine Präsentation vorgetragen wurde, wo ich nebenbei auch noch lesen konnte, dann konnte ich erahnen worum es gerade ging. Aber trotz allem war das sehr interessant. Einmal hatte ich einen toten Punkt (nach dem Essen), dann wurden wir jedoch in Gruppen eingeteilt und in der Kleingruppe konnte ich sogar ein wenig produktiv sein. Die gesamte Konferenz hat 6 Stunden gedauert, aber ich empfand das als sehr produktiv und ich denke, wir haben viel geschafft. Das muss nun übersetzt werden und dann geht das als Bewerbung raus.&lt;br /&gt;Bei der Jugendgruppe im Anschluss konnten wir noch das Essen aufessen, außerdem hatte ein Mädchen Geburtstag und wir hatten noch Torte. Nebenbei haben wir gespielt. Das war ein richtig schönes Treffen, wir waren wieder über 10 und meiner Meinung nach hatten alle viel Spaß. Nächste Woche wollen wir dann eine kleine Weihnachtsfeier machen.&lt;br /&gt;Im Adventskalender muss man wieder ganz weit ins Ausland blicken. Wir müssen von Rumänien aus fast 3000 km nach Irland fahren. Dort ist zurzeit Christina. Sie kenne ich aus der Schule. Trotz der 2 Stunden Zeitunterschied haben wir immer noch guten Kontakt und darüber bin ich sehr glücklich. Sie macht sich viel mehr Gedanken als ich um das nächste Jahr und treibt mich ein bisschen an, was ich aber super gut finde. Vielen Dank, Christina!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-2074588025827925018?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/2074588025827925018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/die-konferenz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2074588025827925018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2074588025827925018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/die-konferenz.html' title='Die Konferenz'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-8779420877779627929</id><published>2009-12-10T17:55:00.003+02:00</published><updated>2009-12-10T18:36:02.293+02:00</updated><title type='text'>Insektenreferat</title><content type='html'>Gestern war noch die Bibelstunde. Das ist mittlerweile ne richtig gute Gruppe und gestern hat das super Spaß gemacht. &lt;br /&gt;Heute war dann Gemeinderatsversammlung. Wir haben nur die kommende Zeit durchgesprochen. Wann die Räume wegen Weihnachtsfeiern belegt sind und sehr viel finanzielles, das war richtig gut. Da hat der Pastor zwar immer mal wieder ein bisschen übersetzt, aber ich habe auch schon viel selbst verstanden. Natürlich nicht jedes Wort, aber ein bisschen. Dann war ich noch auf einer Art Großmarkt und habe ein paar Dinge für die Kirche abgeholt(Kekse, Tee und Kaffee). In der Kirche zurück haben wir dann einen Raum für morgen vorbereitet. Da kommen 30 Menschen zu einer Konferenz.&lt;br /&gt;Außerdem wurde ein Referat über Insekten von der einen Krankenschwester gehalten. Durch die Bilder und Grafiken konnte ich da auch ganz gut folgen. Allerdings könnte das Ziel verfehlt worden sein. Alle gingen nach Hause und es hat überall gejuckt...^^&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Adventskalender hat sich heute das 10. Türchen geöffnet und dahinter ist heute Moni. Moni ist zurzeit auch ein Jahr im Ausland und zwar in Rumänien. Es ist super interessant mit ihr zu schreiben, weil sie sehr ähnliche Dinge erlebt und ich freue mich immer sehr auf die nächste Antwort. Vielen Dank, dass wir so guten Kontakt über halb Europa hinweg haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-8779420877779627929?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/8779420877779627929/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/insektenreferat.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8779420877779627929'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8779420877779627929'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/insektenreferat.html' title='Insektenreferat'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-1704060101692302388</id><published>2009-12-09T13:51:00.004+02:00</published><updated>2009-12-09T14:01:23.350+02:00</updated><title type='text'>das 9. Türchen</title><content type='html'>Heute hat sich das 9. Türchen geöffnet. Dahinter verbrigt sich meine Mutter. Sie verdient sich auch ein ganz großes Danke. Sie macht viel für die Familie, was meist nicht sichtbar ist. Gerade jetzt, wo ich das alles alleine machen muss, merke ich das doch. Nebenbei arbeitet sie noch Tag und Nacht und kümmert sich auch so lieb um mich. Ich bin sehr glücklich mit dir. DANKE Mama!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-1704060101692302388?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/1704060101692302388/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/das-9-turchen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1704060101692302388'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1704060101692302388'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/das-9-turchen.html' title='das 9. Türchen'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-7985846106470507243</id><published>2009-12-08T14:45:00.003+02:00</published><updated>2009-12-08T17:02:42.713+02:00</updated><title type='text'>8. Dezember</title><content type='html'>Gestern beim Deutschkurs haben wir Weihnachtslieder gesungen. War eine richtig schöne Stimmung, auch wenn es bei einigen Liedern doch schwer eine Übersetzung zu finden. Auch der Lettischunterricht hat gestern glaube ich auch was gebracht. Es kommen immer mehr Menschen, die ankommen und sagen: " Du wohnst hier 3 Monate und sprichst schon so gut lettisch, Russen leben hier mehrere Jahre und sprechen kein Wort." Naja gut, der Vergleich hinkt, aber ist doch ein schönes Kompliment, was ich gerne höre. Allerdings habe ich mir meine Sprache nach 3 Monaten viel besser vorgestellt. Nun gut, ich habe ja noch 7 Monate, um sie zu verbessern.&lt;br /&gt;Heute war Andacht und Tanztraining. Wir haben jetzt noch einen 2. Auftritt, da tanzen wir aber nur einen Tanz. Nächste Woche muss ich dann jeden Tag. Montag bis Freitag, aber danach ist es ja vorbei. Es macht schon Spaß, aber ich denke, ich werde auch glücklich sein, wenn es vorbei ist. Heute Abend wurde ich zu einem Film eingeladen mit der Studentengruppe.&lt;br /&gt;Hinter dem Türchen des Adventskalenders befindet sich heute Freddy. Freddy ist mein bester Freund und mittlerweile auch schon eine lange Zeit und ich bin sehr glücklich ihn zu kennen. Ich möchte mich mit dieser Gelegenheit einfach für die schöne lange Zeit bedanken und hoffe, dass das noch lange so weiter geht! Danke Freddy!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-7985846106470507243?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/7985846106470507243/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/8-dezember.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/7985846106470507243'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/7985846106470507243'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/8-dezember.html' title='8. Dezember'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-3861189451946656726</id><published>2009-12-07T15:05:00.002+02:00</published><updated>2009-12-07T15:21:48.418+02:00</updated><title type='text'>das gestrige Nikolausfest</title><content type='html'>Gestern war Nikolaus und ich muss mich vorweg noch einmal bei meiner Oma bedanken. Ich habe den Blog gestern schon geschrieben gehabt und ich wusste nicht, dass ich eine e-Mail bekommen habe, wo drin stand, dass der Nikolaus auch bei mir in Lettland war. Sie hat nämlich, als sie hier war, etwas in meinem Zimmer versteckt. Ich habe mich so gefreut, als ich gestern ein großes Geschenk gefunden habe. Das war echt eine super Idee, vielen Dank. &lt;br /&gt;Ich bin gestern dann total glücklich zur Kirche gegangen, wo bei der Sonntagsschule wieder mehr Kinder waren. Das war schön. Es wurde nochmal die Weihnachtsgeschichte durchgegangen und dann habe ich schon fast alles verstanden, weil ich ja wusste, wie es weiter geht. Das war ein schönes Gefühl. Direkt im Anschluss haben wir kleine Geschenke für die Gottesdienstbesucher gebastelt und wir haben unsere Lieder noch einige Mal geprobt. Im Gottesdienst haben wir dann nur ein Mal gesungen und zwar zum Abschluss, bzw. zum Start der Nikolausfeier. Auf der wir auch noch 3-Mal gesungen haben. Außerdem wurden 2 schöne Geschichten vorgelesen. Ich muss leider nur vermuten, dass sie schön waren, weil ich nichts verstanden habe... Nach der Feier, wo es als extra Überraschung dann den Pfefferkuchen vom Freitag gab, bin ich zur Dreifaltigkeitskirche, der deutschen Gemeinde gegangen. Da war ein Konzert und ich habe viele Menschen deutsch reden gehört, es gibt hier also doch mehr deutsche, als ich das erwartet habe. Bisher habe ich aber noch keinen Kontakt aufgenommen, aber das wird bestimmt noch... &lt;br /&gt;Heute war ich schon tanzen, letzte Woche, wo ich krank war, haben die schon wieder was ganz anderes gelernt. Der Tanzlehrer ist sich wohl selbst noch nicht sicher, was wir nun tanzen... Nun gut nächste Woche ist der Auftritt... ich freue mich schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinter dem Türchen des 7. Dezember befindet sich Lisle, wie ich sie gerne nenne. Ich habe sie bei einem Vorbereitungstreffen für eine andere Organisation kennengelernt und sie ist zurzeit in England für ein Jahr. Sie ist super nett und gibt mir immer wieder tolle Ratschläge. Ich bin sehr froh, dass der Kontakt nach wie vor so gut erhalten ist und vielen Dank für alles, was Du, Lisle, für mich machst!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-3861189451946656726?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/3861189451946656726/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/das-gestrige-nikolausfest.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/3861189451946656726'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/3861189451946656726'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/das-gestrige-nikolausfest.html' title='das gestrige Nikolausfest'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-6980454580807979853</id><published>2009-12-06T11:00:00.001+02:00</published><updated>2009-12-06T11:00:00.340+02:00</updated><title type='text'>Nikolaustag</title><content type='html'>Das wird ein recht anstrengender Tag... Jetzt ist noch die Ruhe vor dem Sturm. Gleich Sonntagsschule, Gottesdienst und Nikolausfeier und dann ist heute noch deutscher Gottesdienst... werd wohl erst nach 20 h nach Hause kommen, aber da berichte ich dann morgen...&lt;br /&gt;Heute am Nikolaustag ist meine Oma im Adventskalender. Es ist echt super lieb, zu sehen, wie sie sich Sorgen macht und sich um mich kümmert. Als sie mich besucht hat, hat sie mir super liebe Geschenke gebracht und ich habe echt das Gefühl, dass sie sich Gedanken um mich macht. Ich bin froh, dass es dich gibt. Eine dicke Umarmung, danke Oma!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-6980454580807979853?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/6980454580807979853/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/nikolaustag.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6980454580807979853'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6980454580807979853'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/nikolaustag.html' title='Nikolaustag'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-4648232190607260513</id><published>2009-12-05T14:40:00.002+02:00</published><updated>2009-12-05T15:00:41.485+02:00</updated><title type='text'>Piparkuka</title><content type='html'>Gestern am Freitag war es noch richtig cool. Es war wieder Jugendgruppenzeit. Wir haben uns schon um 17h(eine Stunde früher getroffen). Wir hatten viel vor. Am Sonntag, wo wir hier Nikolaustag feiern, werden wir nach dem Gottesdienst bei der Nikolausfeier alle singen und wir haben das geprobt. Außerdem haben wir Piparkuka gebacken- Pfefferkuchen. Im Grunde so, wie wir Plätzchen backen, also mit teig ausrollen und ausstechen, nur schmecken die nicht so süß, sondern eher pikant. Nicht so mein Ding, aber denen schmecken die sehr. Eigentlich haben wir die für Sonntag gebacken, aber so viele sind nicht übrig geblieben. Aber wir hatten viel Spaß. Außerdem waren noch 2 neue Mädchen da. Jetzt war das eine richtig schöne Gruppe. 9 "Kinder" und mit mir 3 Leiter. Das war richtig schön und selbst um viertel nach  9 wollten sie noch nicht nach Hause. Das ist immer ein schönes Zeichen. Zwischendurch gab es noch die Auslosung der Gruppen für die Fußballweltmeisterschafft und alle haben mit Deutschland gefeiert. Zwar denken die Serbien Australien und auch Ghana sind alles einfache Gegner, was ich nicht denke, aber wenn wir gewinnen wollen, müssen wir alle schlagen... Aber worauf ich hinaus wollte, ich freue mich schon sehr mit den allen die Weltmeisterschaft zu schauen. Bis einschließlich dem Achtelfinale bin ich ja noch hier. Heute mache ich nochmal wieder einen ruhigen Tag, nicht dass ich wieder einen Krankheitsrückfall kriege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Adventskalender ist heute Rebecca. Rebecca ist bisher jedes Jahr mit mir auf Sommerfreizeit gewesen. Die ersten beiden Jahre hatten wir nicht so viel Kontakt, aber dieses Jahr war das anders. Sie und ihre Freundinnen sind die einzigen zu denen ich noch Kontakt habe und dafür möchte ich danken. Es ist immer lieb, was du schönes schreibst. Vielen Dank, Rebecca, an dieser Stelle!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-4648232190607260513?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/4648232190607260513/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/piparkuka.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4648232190607260513'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4648232190607260513'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/piparkuka.html' title='Piparkuka'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-8125066561314575275</id><published>2009-12-04T10:27:00.006+02:00</published><updated>2009-12-04T11:49:33.022+02:00</updated><title type='text'>Mein Adventskalender</title><content type='html'>Gestern im Supermarkt ging so gar nicht. Da war einfach ein Informationsstand aufgebaut. Nichts war da los. Die Menschen, die stehen geblieben sind, kannten die Menschen hinter dem Tisch. Ich hatte absolut nichts zu tun. Obwohl doch nach ca. einer dreiviertel Stunde, da habe ich eine Rollstuhlfahrerin in den Bus gebracht, aber ansonsten gar nichts. Dafür war die Freude, als ich nach Hause kam umso größer. Meine Eltern hatten mir nämlich einen Adventskalender geschickt. Das war eine schöne Überraschung, weil ich damit einfach gar nicht gerechnet hatte. Das müssen meine Eltern schon vor langer Zeit gemacht haben, da Pakete mindestens 10 Tage brauchen. Das hat mich total gefreut, denn jetzt habe ich endlich meinen Adventskalender. Was nicht heißt, dass ich mit meinem Adventskalender hier im Blog aufhören möchte. Aber dazu später. Gestern bin ich eingeladen worden, zu einem Konzert im Rockcafe zu kommen. Es waren dort 3 jüngere Menschen, die überwiegend traurige, lettische Lieder gesungen haben. Es war nicht schlecht, teilweise sogar sehr gut, aber ich habe irgendwie etwas Anderes erwartet.  &lt;br /&gt;Jetzt gleich habe ich das Gespräch mit meinem Pastor, der hat zurzeit noch eine Besprechung, was ich diese Woche so machen werde. Es liegt zum Beispiel die Nikolausfeier an, die der Pastor hier nach Lettland gebracht hat, weil die das hier eigentlich nicht feiern.&lt;br /&gt;Hinter dem 4. Türchen ist heute Volker ganz klar zu erkennen. Volker hat mich vor fast 2 Jahren eingeladen, an einem Lettlandaustausch teilzunehmen. Dieser hat meine "Liebe" nach Lettland entfacht und ich bin ihm darüber sehr dankbar. Darüberhinaus meldet er sich immer noch regelmäßig und fragt nach meinem Befinden. Es gab auch schon Post. Vielen Dank, VOLKER, an dieser Stelle!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-8125066561314575275?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/8125066561314575275/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/mein-adventskalender.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8125066561314575275'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8125066561314575275'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/mein-adventskalender.html' title='Mein Adventskalender'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-6437737671179869239</id><published>2009-12-03T15:24:00.002+02:00</published><updated>2009-12-03T15:42:35.673+02:00</updated><title type='text'>wieder bei der Arbeit</title><content type='html'>Gestern war ich das erste Mal wieder draußen, ich bin ein bisschen gegangen um einzukaufen. War schön, endlich mal wieder rauszukommen. Ich konnte hier mal wieder ein bisschen aufräumen und langsam wieder das Leben beginnen. Abends wollte ich zur Bibelstunde, die leider nicht stattgefunden hat. Leider wurde mir nicht Bescheid gesagt, weil gedacht wurde, dass ich noch krank bin. Naja, war dann ein kleiner Abendspaziergang durch das Zentrum. Dort habe ich die teils schöne Weihnachtsbeleuchtung gesehen. Gerade im Rosengarten, wo im Sommer viele Rosen blühen, ist nun ein Adventskranz aufgebaut, gefällt mir richtig gut. Mein Spaziergang fand einen Abschluss in der neuen Wohnung von Liene. Dort gab es Pfannkuchen. Es tat richtig gut, wieder unter Menschen zu kommen.&lt;br /&gt;Heute war ich wieder auf der Arbeit, musste ein paar Tabellen entwerfen und kopieren und jedem sagen, dass ich wirklich wieder gesund bin... Ist aber süß, dass sie sich so Sorgen machen. Gleich geht es in den großen Supermarkt, weil heute Tag der Behinderten ist. Da ist eine ganz große Aktion, ich bin mal gespannt wie es läuft, ansonsten fängt das Normale Leben wieder an. Aber neben aufräumen, muss ich jetzt viel Kleidung waschen usw., aber es ist besser als im Bett zu liegen, also will ich mich auch gar nicht beschweren.&lt;br /&gt;Einen Adventskalender habe ich übrigens nicht mehr gekriegt. ich weiß nicht, ob ich zu spät bin, oder ob es keine gab. - Marktlücke. &lt;br /&gt;Hinter dem 3. Türchen hier im Blog befindet sich heute Anda. Anda ist zurzeit in Leipzig, die hatte ich ja hier kennen gelernt, auch wenn sie nicht mehr hier ist, haben wir immer noch schönen Kontakt und ich bin froh, dass sie da ist und mich immer auf den neusten Musikstand bringt^^. DANKE ANDA!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-6437737671179869239?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/6437737671179869239/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/wieder-bei-der-arbeit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6437737671179869239'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6437737671179869239'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/wieder-bei-der-arbeit.html' title='wieder bei der Arbeit'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-8735694692375043444</id><published>2009-12-02T12:36:00.002+02:00</published><updated>2009-12-02T12:46:27.772+02:00</updated><title type='text'>2. Dezember</title><content type='html'>Heute verbirgt sich Angela hinter dem Türchen. Angela ist meine Tante, die Schwester meiner Mutter und ich bin froh, dass es sie gibt. Sie schreibt mir regelmäßige schöne eMails und setzt sich mit meiner Oma zusammen und bringt Vorschläge, was wir hier in der Gemeinde noch machen können um Geld zu verdienen. Sie unterstüzt mich und ich bin froh, sie in meinem Rücken zu wissen. DANKE an dieser Stelle!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-8735694692375043444?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/8735694692375043444/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/2-dezember.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8735694692375043444'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8735694692375043444'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/2-dezember.html' title='2. Dezember'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-6709322344519393582</id><published>2009-12-01T17:40:00.001+02:00</published><updated>2009-12-01T20:55:19.928+02:00</updated><title type='text'>Der Adventskalender</title><content type='html'>Jetzt, wo ich hier lange krank in meinem Bettchen gelegen habe, habe ich mir überlegt, ich habe gar keinen Adventskalender. Der Adventskalender hatte in meiner Familie immer eine große Tradition. So habe ich überlegt, ich mache mir einen eigenen Adventskalender. Jeden Tag bis Weihnachten möchte ich jemanden danken. Zunächst wollte ich das per Mail machen, habe mich jetzt aber entschieden, das öffentlich zu machen, weil diese Menschen es verdient haben. Natürlich möchte ich weiterhin von hier berichten, aber ich merke einfach, es wird immer schwerer zu berichten, weil immer mehr der Alltag einkehrt.&lt;br /&gt;Hinter dem ersten Türchen befindet sich mein Vater. Ich bin einfach glücklich, dass es ihn gibt, auch wenn er manche meiner Ideen in Frage stellt, stellt sich im Nachhinein immer hinaus, dass es zu meinem Schutz ist Es unterstützt mich, wo er nur kann und gerade die räumliche Trennung hat unseren Kontakt noch verbessert. Ich möchte an dieser Stelle einfach "DANKE" sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin immer noch krank. Morgen geht es aber hoffentlich langsam mit Arbeit los. Am Freitag fühlte ich mich richtig schlecht und Samstag irgendwie noch schlimmer... Das war schon nicht mehr schön, aber es wurde sich wieder lieb um mich gekümmert. Karina kam fast jeden Tag. Einen Tag mal mit extra deutschen Kartoffelsalat. Das war schon richtig lieb. Aber ansonsten war ich meist zum Glück mit dem TV und dem Laptop alleine. Ab und zu habe ich ein bisschen was zu essen bekommen und die sind einkaufen gegangen. Das ist echt gut, dass mir das abgenommen wurde. Sonntag habe ich mal probiert eine Pizza zu bestellen. Hat auch geklappt. Sonntag sollen in der einen Sonntagsschulgruppe nur 2 Kinder gewesen sein. Es sind hier echt viele Menschen krank. (die Woche davor waren wir über 11) Montag haben wir dann auch den Deutschunterricht abgesagt. Das war schon besser. Heute war ich nochmal beim Einwohnermeldeamt, da hatten wir schon lange einen Termin und ich war mit dem Pastor noch einkaufen. War schon mal wieder schön, hier rauszukommen. Mir geht es zwar noch nicht wieder perfekt aber schon viel besser.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-6709322344519393582?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/6709322344519393582/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/der-adventskalender.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6709322344519393582'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6709322344519393582'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/12/der-adventskalender.html' title='Der Adventskalender'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-9160453958077188714</id><published>2009-11-29T16:30:00.000+02:00</published><updated>2009-11-29T16:36:24.396+02:00</updated><title type='text'>Liepāja</title><content type='html'>Heute ist der 50. Blogeintrag und seit Freitag bin ich 3 Monate hier. Daher habe ich mir überlegt ein wenig über meinen Ort hier zu schreiben. Ich möchte ein bisschen probieren, euch diese schöne Stadt näher zu bringen. &lt;br /&gt;Liepāja- Die Stadt, wo der Wind geboren wurde. So heißt es in der Hymne, die es für Liepāja gibt. Hier ist es wirklich meist windig. Liepāja, wo übrigens das "e" besonders ausgesprochen wird und nicht wie im deutschen zu einem langen "i" wird, ist die drittgrößte lettische Stadt und hat ca. 85000 Einwohner. Während in Riga 40% Russen leben, in Daugavpils(2. größte Stadt.) 55% Russen leben, gibt es in Liepāja nur 20%. Dadurch wird hier überwiegend lettische gesprochen. Man hört zwar immer mal russisch aber in den Geschäften, wird nur lettisch gesprochen. Liepāja zu Deutsch Libau hat einige Sehenswürdigkeiten und auf alle Fälle einen Besuch wert. Die Dreifaltigkeitskirche hatte bis 1912 die größte Orgel der Welt mit 131 Registern, vier Manualen und mehr als 7.000 Pfeifen. Mittlerweile gibt es größere. Trotzdem ist sie immer noch eine der größten in ganz Europa. In dieser Kirche findet auch einmal im Monat ein deutscher Gottesdienst statt. Außerdem gibt es hier eine riesige evangelische, eine auch riesige katholische Kirche im Centrum. In Karosta einem Stadtteil, der etwas außerhalb liegt, gibt es außerdem eine riesige orthodoxe Kathedrale. Karosta, was übersetzt Kriegshafen heißt, war in der Zeit der ehemaligen Sowjetunion ein abgesperrter Teil der Stadt. Die sogenannte Stadt in der Stadt. Wenn man nichts mit Militär zu tun hatte, kam man nicht in die Stadt hinein. Ein Wahrzeichen der Stadt ist auch der Strand. In Reiseführern habe ich gelesen, dass der Sand hier am Strand so fein ist, dass die Russen ihn früher benutzt haben, um Sanduhren zu füllen. Der Strand ist fest und man kann dort wunderbar Fahrrad fahren. Außerdem findet man hier sehr viele Bernsteine. Gerade nach einem Sturm ist die Chance Bernsteine zu finden, nochmals um einiges höher. und gesagt, Sturm gibt es hier oft. Ansonsten gibt es hier einige Shoppingcenter, die im Aufschwung gebaut wurden und jetzt in der Krise hier kaum besucht werden. Was nicht schön ist, wobei Liepāja bestimmt nicht zu so großem Ansehen gekommen wäre, sind die Metalurgs. Liepāja Metalurgs ist das größte Metallverarbeitende Unternehmen im ganzen Baltikum. Viele Menschen verdienen mit dem Unternehmen ihr Geld. Die Metalurgs sponsoren den Eishockeyverein und den Fußballverein, der gerade Meister geworden ist und nächstes Jahr mindestens in der Europa League in der Gruppenphase spielt. Es existiert ein kleines Stadion mit Platz für 5000 Zuschauer mit einer großen Überdachten Tribüne. Sportlisch hat die Stadt einiges zu bieten. Neben dem Stadion, der Eishalle, wo teilweise sogar der größte Eishockeyverein aus Riga spielt, gibt es ein Olympisches Zentrum. Das ist ein riesiges Gebäude mit einer atemberaubenden Basketballhalle und Trainingsmöglichkeiten für endlose viele andere Sportarten. &lt;br /&gt;In Liepāja gibt es eine Straßenbahn. Die Strecke führt einmal von dem einem Ende bis zu dem anderen Ende der Stadt. Bei YouTube ist die Fahrt aufgezeichnet, was ich allerdings nicht so interessant finde. Ein weitaus interessanteres Video habe ich &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=v_RqhBNUJcw"&gt;hier&lt;/a&gt; gefunden. Es ist über 7 Minuten lang, bietet aber die schönsten Orte in Liepāja. Natürlich gibt es hier auch Orte und Häuser, die nicht so schön sind. Diese Bilder sucht man in dem Video vergebens. Einige Häuser stehen bereits jahrelang leer und sehen aus, als würden sie jeden Moment zusammenfallen, auch diese Orte gehören zu dem Bild der Stadt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-9160453958077188714?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/9160453958077188714/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/liepaja.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/9160453958077188714'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/9160453958077188714'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/liepaja.html' title='Liepāja'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-4029664334123053015</id><published>2009-11-27T11:20:00.004+02:00</published><updated>2009-11-27T13:03:09.233+02:00</updated><title type='text'>ich bin schon wieder krank</title><content type='html'>Ja, wie sich das am Dienstag schon angedeutet hatte, hat es mich wieder erwischt. Am Dienstag habe ich viel geschlafen und das tat sehr gut. Am Mittwoch habe ich auch nichts getan. Ich dachte, es geht schon besser, bin aber viel im Bett geblieben. Mit Hilfe des Laptops geht das aber ganz gut. Wobei das schon ein anderes Gefühl ist, als wenn man zuhause ist. Gerade auch das Heizen ist an solchen Tagen nicht unbedingt hilfreich. Aber das muss auch sein. Am Donnerstag ging es mir schon wieder besser, ich hatte nur immer noch husten. Wenn ich nicht husten musste, dann war kein Problem, aber wenn doch tat es doch weh... Schwer so etwas zu beschreiben...^^ Nun gut, der Pastor hat mich abgeholt und wir sind kurz in die Gemeinde gefahren, wo ich ca. 20 Tipps gekriegt habe, was ich nun zu machen habe. Einerseits lieb, aber war auch anstrengend. Eigentlich wollten wir aber zusammen einkaufen, was wir dann auch gemacht haben. Den Tag über habe ich dann zwar zuhause aber nicht mehr im Bett verbracht. Abends bin ich zu der Ärztin in der Gemeinde gefahren. Die ist immer nur Donnerstag da und sollte sich das mal angucken. Der Pastor war auch da die ganze Zeit dabei. Da hilft das übersetzen doch sehr. Obwohl ich eigentlich dachte, dass das schlimmste hinter mir ist, muss ich jetzt Antibiotika nehmen. Außerdem habe ich ein Mund und Nasenspray gekriegt, was ich total eklig finde. Nun gut, aber ich muss sagen, seit dem Arztbesuch geht es mir wieder schlechter. Wahrscheinlich ist das mehr Einbildung als Wahrheit, aber seit gestern Abend läuft  nun auch meine Nase und ich habe sehr schlecht geschlafen. Heute bleibe ich auf jeden Fall nochmal zuhause und mal schauen, wie sich das entwickelt. &lt;br /&gt;Abwarten und Tee trinken...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-4029664334123053015?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/4029664334123053015/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/ich-bin-schon-wieder-krank.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4029664334123053015'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4029664334123053015'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/ich-bin-schon-wieder-krank.html' title='ich bin schon wieder krank'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-1395492726862500889</id><published>2009-11-24T18:45:00.000+02:00</published><updated>2009-11-24T18:48:03.022+02:00</updated><title type='text'>Der Orientierungslauf</title><content type='html'>Am Freitag war der Pastor wieder da und wir sind die 2 Wochen durchgegangen. Auch für diese Woche wurde mein Plan aufgestellt. Eigentlich wollte ich auch noch ein paar Sachen für die Weihnachtszeit planen, aber das haben wir erst mal auf Dienstag verschoben. Nach dem Gespräch bin ich noch ein bisschen da geblieben. War aber nichts erwähnenswerter mehr. Zuhause habe ich schnell gegessen und dann bin ich auch schon wieder weiter. Ich sollte meine erste Tuba-Stunde haben. Der Unterricht findet im Kino statt. Also nicht im Kino aber da drüber. Man muss durch das Kino rennen. Aber am verabredeten Warteplatz war niemand. Irgendwann kam dann Martins, einer aus der Jugendgruppe, der mit mir spielt. Da war ich zumindest glücklich, dass ich doch richtig war. Naja, der Lehrer hatte das Handy ausgeschaltet und ist nicht gekommen. Insgesamt habe ich 1 1/2 Stunden gewartet. Die Gruppe war mittlerweile viel größer geworden und wir sind dann zur Diakonie gegangen. Wir hatten noch ein bisschen über eine Stunde bis zur Jugendgruppe. Aber wir haben Karten gespielt und es war total lustig. Wie auch die Jugendgruppe. Das war nach dem eher anstrengenden und nervigen Tag richtig toll. Bei dem Gespräch kam heraus, dass hier schon die ersten Schulen wegen Schweinegrippe geschlossen haben, und dass einfach sehr viele krank sind. Wir haben nun auch was Neues überlegt, weil wir meistens keine Zeit haben. Wir machen jetzt nur noch 2-mal im Monat Bibelstunde und einen Freitag spielen wir Spiele und den 4. Freitag machen wir einen besonderen Abend, eine Art Mottoabend. Damit scheinen alle zufrieden. Da dieser Freitag der 4. Freitag im Monat ist wollen wir einen Film gucken. Wenn ich es schaffe, den Film zu besorgen, würde ich gerne Sister Act gucken, aber mal schauen.&lt;br /&gt;Am Samstag hat Lelde mich eingeladen an einem Orientierungslauf in Karosta, dem etwas außerhalb liegenden Stadtteil von Liepāja, teilzunehmen. Darauf habe ich mich sehr gefreut. Auf der Fahrt dahin, wurde noch versucht, mir die Geschichte des Treffens zu erklären. Die hat sich der Organisator selbst ausgedacht. Leider habe ich nicht alles verstanden, aber im groben ging es schon. Wir waren mit Lelde und ihrem Bruder Nauris eine 3er-Gruppe. Zunächst mussten wir ein Puzzel lösen und dann wurden wir in einem Bunker geschickt und hatten 10 Streichhölzer um eine Puppe in dem Stockdusteren Bunker zu finden.  Das war ausweglos. Da wir Hilfsmittel jedoch benutzen durften habe ich jede Ecke fotografiert. Es hat zwar auch gedauert, weil ich eine kleine Puppe gesucht hatte, aber wir haben es geschafft. Dann ging es weiter, an der nächsten Station war ein kleiner 3 m breiter Bach. Wir mussten auf die andere Seite kommen. Wir haben einen kleinen Staudamm gebaut. Okay, ein bisschen war schon vorher da, aber wir haben den stabiler gemacht. Nicht weit davon entfernt war wieder ein Bunker. Dort sollten wir eine "Bombe" finden und sie entschärfen. Irgendwann haben wir die Bombe gefunden, aber wie sollten wir die entschärfen... Auf einmal lässt der Typ, der an der Station war, einen Böller hochgehen. In dem Bunker war das so laut, aber gut. Weiter geht’s, aber ich habe bei der Explosion meine Beine "verloren". Ich dacht das wäre zunächst ein Joke, aber sie haben wir dann meine Wade an meinen Oberschenkel gebunden- beide Seiten. Nauris hat seine Arme verloren, und weiter ging´s. Wir waren ja die ganze Zeit im Wald, aber nicht an irgendwelchen Wegen, sondern mitten durch. Ich habe probiert auf den Knien zu gehen, hat aber nicht funktioniert. Ich bin also auf allen Vieren durch den Wald gekrabbelt. War aber ne coole Erfahrung. Ich habe schon oft selbst solche Spiele angeleitet, deshalb war für mich klar, aufgeben gibt’s nicht.  Es hieß ja auch nur bis zur nächsten Station. Irgendwann bin ich dann angekommen. Dort war eine Art Seilbahn. Schwer zu beschreiben, aber wir sind dann einen Abhang hinunter "gefahren". Danach hieß es dann, so Beine wieder zusammen binden, haben die anderen Gruppen auch. Bei den anderen Gruppen hatte sich aber die kleinste verletzt und die konnte getragen werden. Das hat bei uns nicht geklappt. Gütiger Weise haben sie mir die Beine nur zusammengebunden. Aber auch das Springen war auf Dauer so anstrengend. Ich war echt fertig, gerade bergauf war echt hart. Bei der letzten Station mussten wir dann Eier suchen, die auf einem bestimmten Gebiet versteckt worden sind. Danach war das echt nur noch Quälerei zum Ziel zu kommen. Irgendwann hatte ich die Idee, wir sind eine Gruppe und dann geben wir unsere Behinderungen weiter. Lelde ist dann die letzten 800 m gesprungen. Ich war echt fertig. Wir sind insgesamt 3. geworden.  &lt;br /&gt;Abends war ich echt froh wieder zuhause gewesen zu sein. Am Sonntag in der Sonntagsschule waren dann wieder sehr viele Kinder. Da war ich richtig beschäftigt, die Kinder ein wenig still zu kriegen. Ansonsten war am Sonntag nichts Besonderes. Im Gottesdienst waren sehr wenig. Irgendjemand meinte, dass wohl viele auf dem Friedhof auf Gottesdienst feiern, aber das weiß ich nicht.&lt;br /&gt;Gestern war ich tanzen. Da war schön, wir haben einen neuen Tanz gelernt. -Rumba. Das hat endlich wieder Spaß gemacht. Nach dem Tanzen hat es direkt mal nicht geregnet und ich bin trocken nach Hause gekommen, habe gegessen und dann musste ich auch schon zum Deutschunterricht los. Nächste Woche nach dem 1. Advent möchte ich deutsche Weihnachtslieder singen. Dieses Mal haben wir nochmal die Tiere wiederholt, wobei sehr wenig da waren. Lettischunterricht hat nicht stattgefunden, weil meine Lehrerin wie fast alle hier krank ist.&lt;br /&gt;Heute habe ich auf den Kalender geguckt und gesehen, dass der Name, der Namenstag hat, mir bekannt vor kam und als ich die Blume gekauft hatte, wusste ich auch wieder wer das war. Eine von den älteren Frauen in der Gemeinde, das war eine richtig gute Idee, die Blume zu kaufen. Es waren viele Menschen, die nach der Andacht ausgiebig gegessen haben. Salat, Brot und eine riesige Torte. Alle hatten Blumen dabei, so bin ich nicht negativ aufgefallen. Ich musste dann aber ziemlich bald zum Tanzen. Da ging es mir aber nicht so gut. Irgendwie war mir schlecht. Ich bin ein bisschen früher gegangen und habe mich zuhause hingelegt. Ich fühle mich schon wieder ein bisschen krank. Ich hoffe, das legt sich bis morgen. Heute habe ich zumindest erst mal im Bett verbracht. Wäre echt nicht schön schon wieder krank zu sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-1395492726862500889?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/1395492726862500889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/der-orientierungslauf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1395492726862500889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1395492726862500889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/der-orientierungslauf.html' title='Der Orientierungslauf'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-1899885223134528885</id><published>2009-11-19T21:32:00.001+02:00</published><updated>2009-11-19T21:33:02.184+02:00</updated><title type='text'>Lettland hat Geburtstag!</title><content type='html'>Am Dienstag war am Morgen die Andacht, da der Pastor noch in England ist, hat Karina die gemacht. Leider wurde nichts übersetzt, aber im Großen und Ganzen verstehe ich immer mal wieder ein paar Wörter und den Rest denke ich mir dann, ob das stimmt weiß ich dann nicht, aber ist ein schönes Gefühl. Nach der Andacht und einem kleinem Frühstück habe ich kurz mit Karina durchgesprochen, was diese Woche anliegt und dann musste ich auch schon zum Tanzen los. Es sind immer andere Menschen da. Auch andere Rollstuhlfahrer. Naja, letzte Woche war ich ja auch nicht da, aber eigentlich machen wir immer wieder das Gleiche. Am Dienstag war wenigstens tolle Musik. Danach ging’s dann nach Hause im Regen. Zuhause habe ich mich dann endlich wieder ein bisschen um meine Wohnung kümmern können, nachdem ich krank war und dann übers Wochenende weg war, musste ich mal wieder was machen, deswegen habe ich eher weniger erlebt. &lt;br /&gt;Am Mittwoch war dann der Geburtstag Lettlands. Ein großer Feiertag hier. Zwar haben die Geschäfte ja trotzdem auf, die haben ja immer auf, aber trotzdem haben ein paar Leute frei, die die auch sonntags nicht arbeiten. Im TV liefen viele Konzerte. Musik spielt hier in Lettland eine ganz große Rolle. Auf der Arbeit war nichts los, weil Feiertag ist. Ich hab dann zuhause was Neues zu kochen ausprobiert und am späten Nachmittag bin ich in die Stadt. Dort war eine Bühne aufgebaut. Nebenan eine kleine Leinwand. Außerdem wurden lettische Flaggen verteilt. Sowieso wurde die Woche über jede Menge Fahnen und Flaggen auf gehangen. Das Fest wurde mit der lettischen Nationalhymne begonnen. Wobei ich mich da gefragt habe, wann singt man in Deutschland eigentlich mal die Nationalhymne. Mir sind nur Sportveranstaltungen eingefallen. Nun gut... Auf dem Fest waren immer kleine Reden übrigens auch von einem der Älter als Lettland war. Lettland ist dieses Jahr nämlich 91 Jahre geworden. Außerdem viele bewegende Lieder. Dazu immer tolle Bilder. Die Protestmärsche oder einfach die Menschenkette, die 1990 durch das gesamte Baltikum veranstaltet wurde. Das sind tolle Bilder gewesen. Selbst für mich, der mit der Unterdrückung ja nichts zu tun hatte, waren es bewegende Bilder. Zwischendurch immer die Freiheitsstatue mitten in Riga. Alles wurde von der Liepāja Hymne abgeschlossen. Das war auch schön. So schön, dass es sogar gleich zweimal gesungen wurde. Dann ging es ganz schnell weiter. Wir sind in so eine Holzhütte gegangen. Da gab es lettische Lieder und Tee. Viele kannten fast alle Lieder auswendig, ich hatte ein Textbuch. War ein schöner Abend. Ach ja, was noch wichtig ist. Immer am 18. November um 21.00 singen alle Letten, egal wo sie auf der Welt gerade sind die lettische Nationalhymne. Haben wir da natürlich auch gemacht. &lt;br /&gt;Heute bin ich dann wieder zur Gemeinde. Ich wollte nur ein bisschen kopieren, da war die Patrone leer, dann war ich also kurz einkaufen. Ansonsten habe ich Karina geholfen. Da gestern in der Gemeinde nichts los war, haben wir halt heute nochmal gefeiert. ^^ Naja Lettland hat nur einmal im Jahr Geburtstag. War interessantes Gespräch, was sich danach entwickelte. Von Nationalstolz und über die Russen. Ich habe, nachdem ich letztes Wochenende ein paar Russen kennengelernt habe, meine Meinung ein bisschen geändert. Aber die Brisanz ist nach wie vor da. Nach der ausgiebigen Feier bin ich zum Friseur. Ich bin zwar nicht ganz so zufrieden wie letztes Mal, aber das ist schon in Ordnung. Dann hab ich einen kleinen Großeinkauf gemacht und bin nach Hause. Seitdem der Supermarkt nicht mehr nebenan ist und ich weniger Fahrrad fahre, muss ich mehr den Einkauf planen. Nun gut.. der Rest des Tages war ruhig. Morgen ist der Pastor wieder da...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-1899885223134528885?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/1899885223134528885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/lettland-hat-geburtstag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1899885223134528885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1899885223134528885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/lettland-hat-geburtstag.html' title='Lettland hat Geburtstag!'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-3985213086060024229</id><published>2009-11-16T20:40:00.001+02:00</published><updated>2009-11-16T23:05:07.909+02:00</updated><title type='text'>Deutsche Jugendfreizeit in Dobele</title><content type='html'>Am Freitag ging’s mir wieder super. Ich habe mich morgens in Ruhe fertig gemacht. Mit dem Bus ging es dann zunächst 3 1/2 Stunden nach Rīga. Ich weiß nicht wieso, aber ich war so begeistert von Rīga. Das war alles so riesig. Ich habe gefühlt schon am Bahnhof mehr Menschen gesehen, als ich in ganz Liepāja wohnen. Da war so ein Trubel. Aber da habe ich beschlossen, hier in Rīga muss ich noch viel Zeit verbringen. Also nicht am Freitag, sondern im Rest des Jahres. Im Vergleich zu Rīga wohne ich echt in einem Dorf hier in der drittgrößten Stadt Lettlands. Aber kein Wunder es leben weit mehr als 1/3 der Letten in Rīga. In Rīga angekommen, war ich alleine und ich musste die Wohnung des Pastors finden. Ich hatte mir das im Internet angeguckt und dachte, wird schon kein Problem sein, aber es war da so viele Menschen. Wahrscheinlich sind in Hamburg noch viel mehr, aber ich hatte damit einfach nicht gerechnet. Ich habe zwar einen kleinen Umweg genommen, bin aber ohne Fragen bei der Wohnung angekommen. Beim Pastor wurde ich freundlich empfangen. Er, seine Frau und sein jüngster Sohn leben rund 6 Jahre in Rīga. Er ist für alle Deutschen in Lettland zuständig. So macht er in Rīga einen wöchentlichen Gottesdienst. Außerdem kommt er auch einmal im Monat für einen deutschen Gottesdienst nach Liepāja und Daugavpils. Nach einem kleinen Kennenlernen im Haus ging es mit seinem Auto auch schon nach Dobele. An diesem Wochenende war eine Jugendfreizeit für seine Gemeinden. Leider haben viele krankheitsbedingt abgesagt und wir waren nur eine kleine Gruppe. Die genaue Zahl kann man nicht sagen, da immer wieder jemand ging und neue kamen(ca.11). Das war aber super schön. In Dobele war ich zunächst mit dem Pastor einkaufen und dann haben wir uns die Schule angeguckt, wo wir geschlafen haben. Die war auf dem neusten Stand. Viele Beamer und andere Medien in fast jedem Klassenzimmer. Das ist aber auch eine besondere, ich glaube, eine christliche Schule. Nun gut. Wir haben mit ein paar Mädchen, die aus Dobele kamen und eine deutsche Oma haben das Essen vorbereitet. Mit dem Bus aus Rīga kamen dann noch 2 deutsche, die in Rīga wohnen und 3 Mädchen aus Rīga, die deutsch russische Eltern haben. Das war recht lustig, weil ich auf dem Treffen mal nicht der mit den wenigsten lettisch-Kenntnissen war, weil außer den Mädels aus Dobele niemand lettisch als Muttersprache hat. Wie auch immer. Für mich war es an dem Abend äußerst interessant über meine Erfahrungen hier in Lettland zu reden, weil die anderen beiden ähnliche aber auch teilweise andere Erfahrungen gemacht haben. Das war total cool. Währenddessen ich gesagt habe, dass es in Liepāja kein Fastfood Restaurant gibt, gibt es in Rīga genauso viele wie in deutschen Städten. Ansonsten haben wir viel gesungen(deutsche Lieder) und Kennlernspiele gespielt. Es gab zwar ab und zu ein paar Sprachprobleme, aber das bin ich hier ja auch gewohnt. Das war ein schöner Abend. Am Samstag sind wir ein wenig durch Dobele gegangen und haben uns alles angeguckt. Die ganzen Fabrikgebäude, die einfach mitten in die Stadt gebaut wurden, weil man stolz darauf war. Wir waren in einer Burgruine und bei der Kirche. Am Nachmittag haben wir getöpfert. Sowas ist ja nicht so mein Ding, aber ich habe eifrig probiert auch etwas hinzugekommen. Die Bilder, die ich noch online stelle, sind dann aber wohl besser von coolen Dingen, die die anderen geschaffen haben. Aber in der Gesellschaft hat das auch Spaß gemacht. Am Abend haben wir noch zusammen ein paar coole und für mich auch neue Spiele gespielt. Als der Abend vorbei war, wollten wir gar nicht aufhören und jeder, der noch ne Idee hatte, hat sie eingebracht. War eine coole Gruppe. &lt;br /&gt;Am Sonntag haben wir draußen noch ein cooles Spiel gespielt und nach dem Essen ging es dann auch ziemlich bald nach Hause. Diesmal nicht mit dem Umweg über Rīga, sondern direkt nach Hause. Das war ein schönes Wochenende. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt und hatte viel Spaß, außerdem habe ich jetzt einige Stadtführer und freue mich schon sehr diese großartige Stadt näher kennenzulernen. Das ist dann ein ganz anderes Lettland als hier in Liepāja.&lt;br /&gt;Heute war dann wieder das normale Leben. Ich hatte Tanztraining. 2 Stunden ist eine ganz schön lange Zeit. Heute war das nicht so schön, weil wir nichts Neues gelernt haben. Immer wieder das Gleiche aber halt probieren noch besser. Aber Training macht halt nicht immer Spaß. Heute hat es meist geregnet, nicht viel, aber ich habe auf mein Fahrrad verzichtet und bin viel gegangen. Auch zum Deutschunterricht, wo wir weitere Tiere gelernt haben. Außerdem die viele Lieder wiederholt. Danach habe ich noch lettisch gelernt und ich finde, auch wenn es nicht so viel ist, das hilft total. Ich traue mich immer mehr und wenn ich einfach drauf los rede, dann klappt das schon. Ich bin guter Dinge.&lt;br /&gt;Was so in nächster Zeit anliegt kann ich noch gar nicht sagen, lasst euch Überaschen. Morgen ist erst mal Andacht und wieder Tanzstunde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-3985213086060024229?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/3985213086060024229/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/deutsche-jugendfreizeit-in-dobele.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/3985213086060024229'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/3985213086060024229'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/deutsche-jugendfreizeit-in-dobele.html' title='Deutsche Jugendfreizeit in Dobele'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-1937884824833159740</id><published>2009-11-12T15:30:00.000+02:00</published><updated>2009-11-12T15:39:39.974+02:00</updated><title type='text'>ich war krank :(</title><content type='html'>Ja, am Montag war noch alles in Ordnung. Da war ich vormittags tanzen. Einerseits macht das schon Spaß, aber der Lehrer ist viel mehr auf Körperhaltung aus. Naja, wir treten auch auf. Aber das ist nicht mehr das Tanzen, was Spaß macht, weil man wie ich finde etwas vorspielt. Auf eine Weise ist es aber doch toll. Man muss immer konzentriert sein, damit der Partnerin nichts passiert, aber wenn mal etwas klappt, ist es toll. &lt;br /&gt;Zurück zuhause habe ich gegessen und noch ein bisschen für den Deutschunterricht vorbereitet. Wir haben diese Woche ganz viel gesungen. "Die Jahresuhr", "Es war eine Mutter". Damit haben wir die Monate und die Jahreszeiten gelernt und nun fangen wir an Tiere zu lernen. Dafür haben wir die deutsche Version von Old McDonald´s Farm gesungen. War eine schöne Stunde. Danach die Lettisch Stunde war auch gut. Besser als die Erste. Langsam kommen auch Fortschritte. Ich traue mich immer mehr zu reden. Das Verstehen ist zwar noch nicht so ausgereift, aber das kommt bestimmt auch noch. Ich bin ja noch ein bisschen hier. &lt;br /&gt;Naja, wie gesagt am Montag konnte man noch nichts merken, aber in der Nacht zu Dienstag habe ich mich dann übergeben und konnte auch nicht richtig schlafen. Ich habe dann morgens eine SMS geschrieben, dass ich zuhause bleibe, mir ging es echt nicht gut. Auf einmal habe ich dann von der Frau, die mir auch lettisch Unterricht gibt Besuch bekommen. Sie und ihr Mann wollten nach mir sehen und der Mann hat dann Feuer für mich gemacht und sie sind ein bisschen hier geblieben. Das war lieb. Liene kam auch ganz kurz vorbei. Ansonsten habe ich aber nichts gemacht. Ich lag die meiste Zeit im Bett und konnte mich nicht mal für den Laptop richtig begeistern. Abends habe ich dann auch wieder ein bisschen gegessen. Hat zwar gedauert und ich habe nicht viel gegessen, aber danach ging’s mir besser.&lt;br /&gt;Am Mittwoch ging es mir zwar besser, aber nicht so richtig gut. Ich bin dann irgendwann duschen gegangen und das tat mir sehr gut. Danach ging es mir viel besser. Nachmittags kam Karina nochmal vorbei, diesmal aber nur kurz. Ich war noch kurz etwas einkaufen und das ging auch ohne Probleme. Ansonsten bin ich hier zuhause geblieben und hab mich etwas geschont. &lt;br /&gt;Heute ging es mir nochmal besser. Zwar bin ich insgesamt ein bisschen schlapp. Meine Knochen tun mir weh, als hätt ich gestern Sport betrieben, aber sonst geht es mir super. Ich war kurz in der Gemeinde, musste mich kurz blicken lassen, weil die sich Sorgen gemacht haben. Da wurde ich aber wie ein schwerstkranker behandelt. War auch nichts wirklich zu tun. Deshalb sitze ich nun schon wieder zuhause. Kann mich noch ein bisschen schonen. Morgen geht´s nämlich wieder richtig los. Ein Wochenende in Dobele. Da treffen sich viele Jugendliche von den Deutschbalten. Früher war das hier ja mal deutsch und die sind wohl hier wohnen geblieben. Ich lass mich da mal ein bisschen überaschen, was so passiert. Dafür fahr ich morgen erst mal nach Riga. Da treffe ich mich mit dem Pastor, der das organisiert. Habe heute kurz mit ihm telefoniert, spricht auch perfekt deutsch. Wird also alles ohne Probleme. Ich melde mich dann Sonntagabend bzw. Montagnachmittag erst wieder.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-1937884824833159740?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/1937884824833159740/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/ich-war-krank.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1937884824833159740'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1937884824833159740'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/ich-war-krank.html' title='ich war krank :('/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-151926325190727555</id><published>2009-11-08T22:48:00.001+02:00</published><updated>2009-11-08T23:02:02.072+02:00</updated><title type='text'>der erste Schnee</title><content type='html'>Am Donnerstag hat es auch hier kurz geschneit, war aber auch schnell wieder weg. Außerdem war wieder eine Gemeinderatsversammlung. Die werden hier immer spontan angesetzt. Ging aber ganz fix dieses Mal. Es ging zum Beispiel um das Tauschtreffen, was Donnerstag beginnt. Das beschreibe ich dann aber besser. Danach bin ich mit dem Pastor wieder ins Heim für behinderte Menschen gefahren. Dieses Mal wurde auch ich schon von einigen erfreut begrüßt. Alle geben einem lieb die Hand. Das war echt schön. Während des Gottesdienstes war die Freude aber auch schnell wieder weg. Eine Seite neben mir war einer, der die ganze Zeit mit Körper vor und zurück geht. Ich konnte mich aber nicht von ihm lösen, weil andere Seite einer war, der die ganze Zeit so sehr gehustet hat. Ich fühlte mich bei jedem Husten neu angesteckt. Das war ein schreckliches Gefühl. Wenn ich dann aber durch die Menge geguckt habe, wie die Menschen in dem Moment doch glücklich aussehen und wenn sich unsere Blicke trafen, haben sie immer wieder gelächelt. Aber gut... Letzte Woche hatte der Pastor gefragt, was wir machen können, ich solle mir doch mal was Besonderes überlegen. Am besten wäre es, wenn es mit dem Reformationstag zu tun hätte. Ziemlich bald hatte ich die einfache Idee. Wir lassen die aufschreiben, was denen nicht gefällt und das hängen wir auch an die Tür. Das ist total gut angekommen. Jeder durfte etwas sagen und der Pastor hat er auf einen Zettel geschrieben. Eine hat zum Beispiel gesagt, dass es ihr nicht gefällt, dass sie sich ihre Augenoperation nicht leisten kann. Daraufhin probiert der Pastor jetzt das Geld zusammen zu bekommen. Also kann das auch wirklich etwas bewirkt haben. War auf jeden Fall ein schöner Nachmittag. &lt;br /&gt;Abends kam Liene noch vorbei. Nachdem wir zusammen gegessen haben, wollte ich eigentlich nur einkaufen, da war ich auf einmal in ihrer neuen Wohnung. Also besser Zimmer. Gleich hier um die Ecke. Sie hat in ihre Wohnung bisher in Karosta ohne Heizung und das ist jetzt eine riesige Steigerung für sie. Aber es ist dort halt billig. Am Donnerstag war sie zum ersten Mal da und hat das gleich fest gemacht, dass sie da wohnen wird. &lt;br /&gt;Am Freitag hatte ich das Gespräch mit dem Pastor, besser gesagt, er hatte vorher noch ein Gespräch und ich habe eine Stunde gewartet. Aber nicht nur, ich habe den Plan für die Sonntagsschule geschrieben. Ich konnte eine Tabelle bei Word einfügen. Das ist nun nicht so das Große, aber es scheint, ich habe Karina damit geholfen. Das ist immer schön, wenn man jemand so schnell helfen kann. Das Gespräch war dann wie immer... Dann habe ich mich wieder mit Nauris getroffen. Er hat für mich kochen wollen. das hat nun nicht sooo gut geklappt, aber ich habe ihm ein bisschen geholfen und geschmeckt hat es gut. Diese Woche habe ich nur Montag alleine gegessen. Viele meinten ja, dass es hier alleine in der Wohnung langweilig werden könnte, aber dem ist nicht so. Teilweise bin ich mal ganz glücklich für mich zu sein. &lt;br /&gt;Am Freitag bin ich dann zum Trompetenunterricht. Ja, ich war am Anfang auch ein bisschen überrascht, aber ich bin zum Trompetenunterricht eingeladen worden. Nicht zum Zuhören, sondern zum Mitspielen. Natürlich wollte ich mir das auch angucken. Ich habe dort sämtliche Mundstücke ausprobiert und nun spiele ich nicht Trompete, sondern Tuba. Nächste Woche geht’s los, weil er diese Woche nur die Mundstücke da hatte und nicht alle Instrumente. Ich habe der Gruppe dann zugehört und bin wieder kurz nach Hause, was sich aber nicht so sehr gelohnt hatte, weil ich schon wieder zur Jugendgruppe los musste. Diese Woche hatten wir die Martin Luther DVD. Aber der DVD Spieler hat sie nicht abgespielt. Okay sie war gebrannt. Wir sind also wieder zu mir nach Hause und haben wieder auf Englisch geguckt. Das ging dieses Mal aber besser, keine Ahnung, aber auch ich habe alles verstanden. Nach dem Film haben wir noch gespielt. Wir haben so viel gelacht. Das war so schön. Alle hatten ihren Spaß. &lt;br /&gt;Am Samstag habe ich dann gar nichts gemacht. Ich habe mir einen ganz faulen Tag gemacht. Das war mal richtig angenehm. Es ist immer etwas los. Ich lerne immer noch fast alle 2 Tage neue Menschen kennen.&lt;br /&gt;Heute bin ich dann vollgetankt wieder in die Kirche zur Sonntagsschule. Lief alles ohne etwas Besonderes. Wir gehen weiter das Vater Unser durch. Nach der Sonntagsschule wurde wieder ein Namenstag von den Lehrern gefeiert. Hier feiert man immer gerne. Wir planen nun einen Deutschen Abend, wo wir feiern können. Wenn noch jemand Ideen hat, gerade für typisch deutsches Essen, bin ich sehr dankbar. Auch der Gottesdienst lief ganz normal ab. Nächste Woche ist der Pastor nicht da, da läuft der Gottesdienst vielleicht ein bisschen anders. Das Wochenende war nun sehr kurz, aber da war nicht viel los. Morgen geht es mit meinem Tanztraining weiter. Ich habe das Video im unterem Post nochmal geändert, weil das erste nicht lief. Außerdem sind die letzten Oktoberbilder online. Die kommen demnächst auch hier in die Diashow.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-151926325190727555?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/151926325190727555/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/der-erste-schnee.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/151926325190727555'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/151926325190727555'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/der-erste-schnee.html' title='der erste Schnee'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-6417319348735146552</id><published>2009-11-04T22:23:00.002+02:00</published><updated>2009-11-05T22:15:05.078+02:00</updated><title type='text'>Die Tanzstunde</title><content type='html'>Am Montag kamen wieder neue Menschen zum Deutschunterricht. Die Gruppe ist von der Liste her sehr groß. Viele kommen aber nur alle 3 Wochen oder mal alle 2 Wochen. Das ist aber relativ angenehm, weil es selten zu viele sind. Da ich das ja mehr oder weniger alles zum Spaß mache und keinen Leistungsdruck habe, ist das kein Problem. Wiederholen ist immer wichtig. Im Anschluss habe ich wie gesagt ein bisschen lettisch gelernt. Aber mir wurde klar. Das ist auch wieder nur eine kleine Unterstützung. Den Großteil muss ich alleine lernen. Aber ich nehme jede Hilfe an.&lt;br /&gt;Am Montagabend habe ich über das lettische Freundeportal "draugiem"(sowas wie facebook, MeinVZ etc.) eine Einladung von einer Frau aus der Behindertengruppe bekommen am Dienstag, denen doch beim Tanzen zuzugucken. Eigentlich war zu der Zeit die Handarbeitsgruppe, aber ich fand es schön, dass ich eingeladen wurde, deshalb bin ich da hin. Natürlich war vorher die Andacht und das Frühstück, aber nichts Erwähnenswertes. Als ich in dem großen Saal ankam, wo das Training stattfindet, wurde ich auch freundlich begrüßt und ich habe mich hingesetzt. Alle Rollstuhlfahrer machten sich bereit und auf einmal kam der Tanzlehrer, ich soll doch mittanzen. Ich konnte mir da nichts so richtig vorstellen und wollte das auch ausprobieren. Jetzt war ich mittendrin und wir haben richtiges Paartanzen gemacht. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=qvtFdmOkYfE"&gt;Hier&lt;/a&gt; machen das Profis. Auf dem Niveau bin ich noch nicht ganz. Hatte ja erst eine Stunde. Aber das ist echt was ganz anderes. Du musst dich sooo auf die Partnerin einstellen, aber es war toll. Ich war richtig begeistert. Die trainieren jetzt 2-mal die Woche und dann sind wir bis Weihnachten bühnenreif. Ich denke, da bleibe ich dran. &lt;br /&gt;Am Dienstagabend bin ich bei Lelde zum Essen eingeladen worden. Das war schön bis auf die Fahrradfahrt denn seit Dienstag ist es hier richtig kalt. Die ersten Minusgrade. Frost - Kalt. Aber ich hab gerade gehört in Deutschland schneit es auch, also geht es euch nicht viel anders. Heute am Mittwoch fing ich ruhiger an. Auf der Arbeit musste ich heute nur kopieren. Aber auch das mache ich gerne, es kommt immer irgendjemand vorbei und erzählt noch wieder was. Weihnachtsmärkte sind typisch deutsch!? Aber selbst wenn es nicht stimmt, hier in Lettland gibt es die wohl nicht. Das wusste ich zwar nicht, aber das wäre typisch. Als Deutscher, finde ich, nimmt man alles wie selbstverständlich hin, dabei gibt es so viele besondere Sachen. Naja, wie auch immer, nach der Arbeit war ich einkaufen, denn Nauris der kleine Bruder von Lelde wollte mich besuchen. Er wohnt zwar weit von mir entfernt ca. 4 Km, aber seine Schule ist direkt bei mir um die Ecke. Die läuft er jeden Tag zu Fuß. Kein Bus, kein Fahrrad. Ich bin dann mit ihm zusammen zur Bibelstunde gegangen, er dann weiter nach Hause. Bei der Bibelstunde habe ich heute gar nichts verstanden, aber gut. war ein schöner Tag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-6417319348735146552?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/6417319348735146552/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/die-tanzstunde.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6417319348735146552'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6417319348735146552'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/die-tanzstunde.html' title='Die Tanzstunde'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-6987940012697621731</id><published>2009-11-02T15:11:00.000+02:00</published><updated>2009-11-02T15:46:58.678+02:00</updated><title type='text'>Der "Ball" in Kuldīga</title><content type='html'>Am Samstag ging es dann also nach Kuldīga. ich war sehr spät dran. Hat sich alles in die Länge gezogen. Ich musste noch etwas einkaufen. Aber ich habe den Bus noch gekriegt. Auf der Fahrt habe ich endlich mal wieder die tolle Natur hier genießen können. Ich scheite gerade den Sonnenstand zu beschreiben. Die stand ein bisschen hinter dem Bus. Sie hat also nicht geblendet und die Bäume, die es hier viele gibt angestrahlt. Okay.. das kann ich jetzt nicht besser beschreiben, aber ich war auch gerade aufgrund der Blätterfarbe sehr begeistert. Aber gut...&lt;br /&gt;Am Bus wurde ich schon freundlich von Jurgis und 2 anderen Chormitgliedern empfangen. Wir sind dann zum Auftritt geeilt, weil wir nur 15 Minuten Zeit hatten. Ich habe kurz Afons gesehen und habe mich dann in den Saal gesetzt. da war Aiga, das heißt auch da war ich nicht alleine, was ich bei solchen Konzerten gar nicht mag. Ich muss aber dazu sagen, das war kein richtiges Konzert. Es waren 5 Chöre da, die alle zwischen 16 und 22 waren und es waren vielleicht 30 Zuschauer da. Das war eher für die Chöre, die teilweise auch zusammen gesungen haben. Die letzten waren dann die Gastgeber. Sie sind nur 13, aber das hat mich super überzeugt. Nach dem Auftritt wurden die Stühle weggeräumt und alle haben sich umgezogen. Dann begann der Ball. Jeder Chor hat etwas vorbereitet. der Kuldīga Chor hat sooo toll getanzt. Die Frauen hatten Müllsäcke als Röcke. Das sah so geil aus. Afons als deren Anführer. Ich war echt begeistert. Naja, nachdem jeder etwas vorgeführt hat, wurde getanzt. Ball trifft es nicht ganz. Eher Disco, aber es wurde viel nur zu zweit getanzt. Aber das war richtig toll.  Die Letten tanzen viel mehr. Von Anfang an war so gute Stimmung. Natürlich war viel Alkohol im Spiel. Es war ca. jeder besoffen. Dann natürlich nicht mit Bier, sondern nur mit Wodka und ähnlichen hochprozentigen. Aber ich hatte viel Spaß. Selbst als die ersten Chöre weg waren, war immer noch super Stimmung. wir haben, glaube ich, 6 Stunden durchgetanzt. &lt;br /&gt;Dann ging es zu Jurgis nach Hause. Wir haben noch ein paar nach Hause gebracht. &lt;br /&gt;Am nächsten Tag ging es gleich mit dem ersten Bus zurück nach Liepāja. pünktlich um 12 Uhr war ich für die Sonntagsschule wieder da. Bei der Sonntagsschul waren anfangs nur 3 Kinder in der kleinen Gruppe da. Naja, am Ende waren es 6. Die kleinen haben zu lange gebastelt, deswegen habe ich mit denen nicht gespielt. Aber war schön. Basteln hat denen auch sehr Spaß gemacht. Im Anschluss wurde Geburtstag von einer Sonntagslehrerin gefeiert. Dann war Gottesdienst. Der Probst war zu Besuch. Deswegen gab es im Anschluss auch Kaffee und Tee. Um kurz vor 18 h ging es dann endlich nach Hause, das war schon ein langer Tag, gerade auch durch die endlos erscheinende Busfahrt. Aber wer feiern kann, der kann auch arbeiten. Nach Hause bin ich nicht alleine gegangen. Carina, die in der Kirche alles macht und ihr Mann wollten sich meine Wohnung mal angucken. War nun ein bisschen blöd, weil ich ja über einen Tag nicht mehr da war. Sie wollten gucken, ob es hier warm ist und ich mit Feuer umgehen kann. Eigentlich sinnvoll, aber mittlerweile wohne ich hier schon ein Monat. Aber um deren Gewissen zu beruhigen, habe ich ein Feuer gemacht und dann sind sie relativ schnell wieder los. Harter Tag, aber ich würde das nochmal genauso machen. &lt;br /&gt;Heute ist ja wieder ruhig. Meine Beine tun mir vom Tanzen immer noch weh.  Gleich Deutschunterricht und dann werde ich auch eine Stunde Lettischunterricht bekommen. Ich hab mir vorgenommen da etwas mit meiner Sprache zu ändern. ich probiere heute mal mit Carina. Mal sehen wie das funktioniert. Ich denke mir so, wenn ich dieses Jahr die Sprache nicht lerne, dann nie.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-6987940012697621731?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/6987940012697621731/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/der-ball-in-kuldiga.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6987940012697621731'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6987940012697621731'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/11/der-ball-in-kuldiga.html' title='Der &quot;Ball&quot; in Kuldīga'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-2972103371379935359</id><published>2009-10-31T12:06:00.000+02:00</published><updated>2009-10-31T13:21:49.123+02:00</updated><title type='text'>ein völlig verrückter Donnerstag</title><content type='html'>Ich  weiß gar nicht, ob ich es geschrieben habe, aber am Dienstag und am Mittwochnachmittag ging’s mir nicht so gut. Ich kann nicht richtig sagen, wieso, aber irgendetwas fehlte zum glücklich sein. Ich bin Mittwochabend noch bei der Studentenbibelstunde gewesen, aber das tat auch nicht so richtig gut. Danach habe ich noch jemanden im Kojas(meine alte Unterkunft) besucht, bin dann aber relativ schnell nach Hause und ins Bettchen. &lt;br /&gt;Am Donnerstag stand wieder die Rollstuhlfahrergruppe auf dem Plan. Ich hatte keine Lust. Muss ich ja ehrlich zugeben. Aber es kam alles anders. Ich war zunächst um 9 h da und habe ne halbe Stunde auf nix gewartet. Ich hatte echt nichts zu tun. Aber ich musste ja unbedingt um 9 h da sein. Um 9.30 kamen dann die ersten Rollstuhlfahrer, aber es hat sich nichts geändert. Ich habe irgendwann angefangen Fotos zu zeigen. Der eigentliche Start der Gruppe war dann um 10. Da kam auch der Pastor um eine kleine Andacht zu halten. Die Stimmung dabei war schrecklich. Der Pastor hat auch nicht übersetzt, weil er sich sehr konzentrieren musste. Da war ein Mann zum ersten Mal da. Er hat nie mit irgendwem den Blick gesucht. Bei der Andacht hat er dann, so wie ich das mitbekommen habe,  alles nieder gemacht. Ich dachte mir schon, das wird schwer heute wieder mit denen etwas zu spielen. Naja, aber es wurde besser. Der Mann saß dann irgendwann nur noch da und meinte: "ich will nach Hause." Eigentlich schade, aber er hat gar nicht probiert Kontakt aufzunehmen. Nach dem Essen war dann eine Frau da und die hat Kurzgeschichten vorgelesen. Da war dann wieder eine harmonische Stimmung. Da habe ich erfahren, dass selbst in der Gruppe einige gar kein lettisch sprechen. Ich dachte wieder die Spiele werden wieder nichts, aber diesmal haben sie die viel besser angenommen. Sie wollten spielen. Deshalb hat das gut geklappt. Das war richtig schön. Vor allem das 2. Spiel, wo sie improvisieren sollten, ist super angekommen. Auf der Basis werde ich die nächsten Male auch weiter machen. Direkt nach den Spielen bekam der Tag eine ganz neue Wendung. Ich bekam einen Anruf von Jurgis. Er und Davis haben ja zurzeit Ferien und sind heute Morgen nach Liepāja gefahren und wollten nun mit mir bowlen gehen. Sie sind getrampt und haben nur 45 Minuten gebraucht. Der Bus fährt gewöhnlicher Weise fast 2 Stunden. Sie haben sich dann alleine beschäftigt bis ich von der Rollstuhlfahrergruppe wegkonnte. Danach haben wir uns getroffen und sind zum Bowling gegangen. Beim Bowling war aber alles voll. Sie hatten ja nicht vorbestellt. Es gibt zurzeit wieder Coupons, die in der Schule verteilt wurden, dass man frei Bowlen kann. Man muss nur die Schuhe bezahlen. Naja, wir sind dann zu mir nach Hause. Ich habe ein bisschen Essen gemacht. Das hatte ich schon vorbereitet, weil ich dachte, dass ich nur ganz wenig Zeit habe, weil ich 2 Stunden nach der Rollstuhlfahrergruppe mit den Sonntagsschulschülern beim Bowlen verabredet war. Naja, nach dem Essen haben sie sich dann auch wieder auf den Weg nach Hause gemacht. Sie wollten wieder trampen und das muss man im Hellen machen, sonst hält keiner an. Okay, ich bin dann zum Bowlen mit der anderen Gruppe. War schön. Wir hatten alle viel Spaß. Danach sind die dann auch mit zu mir nach Hause, weil sie noch nicht hier waren. Als wir dann gerade wieder zuhause waren, riefen Jurgis und Davis wieder an. "Kannst du mal im Internet gucken, wann der letzte Bus fährt." Sie hatten nämlich immer noch kein Auto bekommen und wollten nun mit dem letzten Bus nach Hause fahren. Der sollte auch in 20 Minuten fahren und ich war glücklich, dass noch einer fährt. Lelde meinte aber, dass die Busse an kleinen Haltestellen gerne mal vorbei fahren. Das habe ich aber nicht ernst genommen. Ich bin dann weiter zu einem Film Abend, wo ich eingeladen war. Bei mir waren aber immer noch 4 aus der Sonntagsschule und aus Höflichkeit habe ich sie gefragt, ob sie mitkommen wollten. Deutsche würden jetzt nein sagen... Die Letten sind also mitgekommen. Ich hatte dann die Veranstalterin gefragt, denn das war ein öffentlicher Abend. Sie hatte kein Problem, aber ich fühlte mich nicht richtig wohl. Aber es schienen alle zufrieden. Dann bekam ich einen Anruf. " Benni, der Bus ist gerade an uns vorbei gefahren. Ich habe sie natürlich sofort zu mir nach Hause eingeladen Immerhin waren sie noch knapp 85 km von ihren Haus entfernt. Naja, ich habe dann noch 1 1/2 Filme geguckt, weil sie ja noch am Ausgang der Stadt waren. Hier zu Hause habe ich dann noch etwas zu essen improvisiert, weil ich ja meist nur für eine Person einkauf... Hat aber alles geklappt und wir hatten viel Spaß an dem Abend. Ich meinte zu denen, wenn sie am Mittwochabend gefragt hätten, ob ich am nächsten Tag ein bisschen Zeit für die hätte, hätte ich wohl "Nein" gesagt. Aber so war es noch besser.&lt;br /&gt;Am Freitagmorgen haben wir dann auch noch ein Frühstück zusammen gekriegt... Ich bin dann kurz in die Gemeinde, habe mit dem Pastor gesprochen und bin wieder nach Hause. Die beiden haben sich mit youtube-videos unterhalten und für mich abgewaschen. ^^ Natürlich haben sie das dann freiwillig gemacht. Wir sind dann um 12 zusammen nochmal zum Bowling gegangen. Die Bahn macht um 12 auf und wir haben tatsächlich eine Bahn bekommen. Ein schöner Abschluss. Die beiden haben dann beschlossen zurück mit dem Bus zu fahren. Alles ist aus einer spontanen Idee entstanden und das fand ich total toll. Naja, nachdem die weg waren, bin ich zu Lelde gefahren. Sie hatte mich das erste Mal zu ihr nach Hause eingeladen. Sie schämt sich ein wenig für ihre Wohnung, aber das war da auch total schön. zwar klein, aber es ist ja alles da. Wir wollten gemeinsam die Jugendgruppe planen. Wieder spontan bekam ich die Idee, bald ist der Reformationstag und der Pastor meinte, er hat den Lutherfilm, den wollten wir dann gucken. Der Pastor wollte den auch zur Gemeinde bringen. Einziges Problem, er hat ihn nur auf Deutsch. Für mich war das ja kein Problem, aber der Großteil versteht deutsch leider nicht. Ich habe dann überlegt, so viel wie möglich zu übersetzen und ein Film kann man manchmal auch ohne Ton folgen. Naja, wir haben uns dann noch ein bisschen im Internet über den Film und die Geschichte informiert. Auf dem Weg zur Gemeinde ruft der Pastor wieder an, er findet den Film nicht. Wir waren ein bisschen ratlos. Ohne den Film, wir hatten ja nichts anderes vorbereitet. Wir hatten den Film bei YouTube gefunden, aber wir haben in der Kirche Internet nur in einem ganz kleinen Raum. Nach langen hin und her habe ich die Idee gehabt, wir verlegen die Jugendgruppe einfach zu mir nach Hause. Da ist relativ groß, da ist Internet, das machen wir. Wir haben uns dann kurz in der Gemeinde getroffen und sind dann zu mir nach Hause gegangen. Das Gute war ja nun, dass der Film auf Englisch war. Leider ist er schwer zu verstehen und wir haben regelmäßig drüber gesprochen, wer was verstanden hat. Das war aber auch gut, so haben wir gleich drüber geredet. So hat das sogar etwas Lehrreiches. Wir haben erst mal nur die Hälfte geguckt, war aber geplant. Davor haben wir geredet und danach noch ein Spiel, was wieder ein Kind vorbereitet hatte. Das ist richtig toll. 2 ereignisreiche Tage. Das tat richtig gut. &lt;br /&gt;und jetzt... jetzt habe ich noch ca. 1 Stunde, um ein bisschen zu essen und dann geht’s nach Kuldīga. Jurgis Chor hat ein Auftritt. Da wurde ich schon vor 2 Wochen eingeladen. Anfangs hieß es, danach ist ein Ball. Aber daran glaube ich zurzeit nicht mehr. Aber wir werden sehen. Morgen am Sonntag bin ich dann pünktlich zur Sonntagsschule wieder da. Danach ist auch wieder viel geplant, aber das kommt dann wahrscheinlich erst Montag hierhin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-2972103371379935359?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/2972103371379935359/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/ein-vollig-verruckter-donnerstag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2972103371379935359'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2972103371379935359'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/ein-vollig-verruckter-donnerstag.html' title='ein völlig verrückter Donnerstag'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-9101361400761844030</id><published>2009-10-28T13:20:00.003+02:00</published><updated>2009-10-28T16:58:32.907+02:00</updated><title type='text'>Die Sowjetparty</title><content type='html'>Wahrscheinlich kommt man sich jetzt wirklich von den ganzen Posts heute erschlagen vor. Aber zum Glück ist das Lesen ja keine Pflicht, sondern ein Angebot. Wer alles chronologisch lesen möchte, fängt bitte bei "Ich lebe noch" an. Den Donnerstag und Freitag baue ich auch chronologisch hierein. Wer interessiert ist, einfach mal zwischendurch runter scrollen, ob die Berichte da sind.&lt;br /&gt;So.. Ach ja noch etwas Organisatorisches. Ich habe Bilder von der Woche hochgeladen und die werde ich ziemlich bald hier in die Diashow einbauen. &lt;br /&gt;Labi. Jetzt fange ich an mit dem Sonntag. Am Sonntag war der Abreisetag meines Besuchs. Das Schiff ist um 5 Uhr abgelegt und man soll 3 Stunden vorher da sein. Leider war diesen Sonntag die Zeitumstellung. Normalerweise kann man sich über eine Stunde mehr Schlaf freuen, worüber ich mich gerade nach der Party am Freitagabend doch sehr gefreut hätte. Stattdessen wussten wir aber noch eine Stunde länger auf die Abfahrt des Schiffes warten. Der Termin der Zeitumstellung war also äußerst ungünstig gewählt. Aber gut. Hier stellt man die Zeit übrigens von 4 auf 3 zurück und nicht von 3 auf 2. Fand ich ganz lustig. Um 3 Uhr haben meine Eltern, meine Schwester und meine Oma meine Wohnung verlassen und ich habe mich schlafen gelegt. Am Sonntag war ja wieder die Sonntagsschule. Dort habe ich wieder bei den kleinen mitgemacht und ich fand das wieder toll. Das Niveau ist hier sehr hoch. Zumindest so wie ich das verstehe, aber die Kinder kennen es ja nicht anders und machen gut mit und wollen auch etwas lernen. In der Gruppe werde ich noch viel Spaß haben. Am Ende der Gruppe habe ich wieder ein Spiel gespielt. Die kleinen Mädchen, wo die Mütter noch dabei sind, schämen sich immer zu spielen, aber die anderen haben gut mitgemacht und hatten auch Spaß. Danach bin ich in die große Gruppe und wir haben auch gespielt. Das ist meist ein Selbstgänger. Die Spiele kommen überwiegend gut an.&lt;br /&gt;Nach der Sonntagsschule hatte ich ein bisschen mehr als eine Stunde Zeit. Ich bin nach Hause gefahren und wollte mich eigentlich hinlegen, habe mich dann aber doch dafür entschieden, etwas zum Essen zu machen. Um 15 Uhr war ich dann im Gottesdienst. Ich habe mich danach umgezogen, denn es ging auf die Mottoparty, wo ich mich anziehen sollte, wie in der Sowjetzeit. Da habe ich ja schon am Samstag eine Lederjacke bekommen und sollte dazu meine Trainingshose kriegen. Außerdem habe ich von einer Dame aus der Kirche noch Orden bekommen, weil die in der Zeit doch sehr wichtig gewesen zu sein scheinen. Zuhause hatte ich noch eine leere Wodkaflasche von meiner Vormieterin gefunden und die natürlich auch mitgenommen. Bilder folgen noch, habe ich aber gemacht. &lt;br /&gt;Beim Treffen wurde dann auch russisch gegessen. Zum Beispiel haben sie Fisch in Zeitungspapier eingewickelt und das dann in den Ofen gepackt. Sieht echt gewöhungsbedürftig aus, aber ich habe das auch probiert und es war gar nicht so schlimm, wie es aussah. Wir hatten viel Spaß an dem Abend und ich musste alles probieren. Eigentlich sollte der Abend eine Vorbereitung sein, aber davon habe ich gar nichts mitbekommen. Ich war aber auch nicht motiviert noch großartig nachzufragen. Abends war ich froh wieder zuhause gewesen zu sein.&lt;br /&gt;Am Montag hatte ich wieder ein bisschen Zeit für mich. Das war auch gut so. Die Woche war sehr anstrengend. Ich habe gekocht und gegessen und mich um die über 800 Bilder nur aus dieser Woche gekümmert. Abends war Deutschunterricht. Als ich da ankam war ich geschockt um den Eingang, den ich für mein Fahrrad benutze saßen ca. 15 Jugendliche. Ich wusste nicht so richtig wie ich mit denen umgehen sollte. Das war das erste Mal, dass ich die da sitzen gesehen habe. Sie haben wir aber sofort Platz gemacht und von daher war das nicht so schlimm. Ich bin einfach rein. Später hieß es, solange die nichts kaputt machen und randalieren ist es okay wenn die da sitzen. Im Nachhinein kann ich das auch nachvollziehen. ich war nur im ersten Moment geschockt. Okay zurück zum Deutschunterricht. Diese Woche habe ich mit den "Schülern" "So ein schöner Tag" von "Tim Toupet" durchgesprochen. Okay. Das ist nun nicht unbedingt deutsche Liedkultur, aber der Text ist einfach und das Lied kam sehr gut an. Diese Woche war aber nicht so viel los. Vielleicht, weil diese Woche Ferien hier in Lettland sind. Aber nur eine Woche..&lt;br /&gt;Weil Ferien sind, waren diese Woche auch 4 Jugendliche bei der Andacht, die jeden Dienstagmorgen ist. Im Anschluss haben wir wieder kurz gefrühstückt. Ich habe erfahren, dass Donnerstag wieder die Rollstuhlfahrergruppe kommt und ich mir doch bitte wieder Spiele überlegen soll. Das ist echt schwer. Wer da doch Anregungen und Ideen hat, bin ich immer für offen. Mittlerweile habe ich etwas für morgen, aber die treffen sich jeden Monat. Ich hatte das wöchentliche Gespräch mit dem Pastor, weil Freitag ja meine Eltern dabei waren. Außerdem war die Handarbeitsgruppe. Diese Woche war aber wieder das gemeinsame Essen an der Reihe. Es war sehr lecker. Die Frau, die meinen Schal immer mitbringt, hat den fertig gemacht. Sie war ja letzte Woche krank und hatte viel Zeit. Einerseits natürlich schön, dass er fertig ist, aber andererseits habe ich ja nur einen kleinen Teil daran mitgeholfen, aber man kann nicht sehen, wo mein Anfang ist. Ich habe also gute Arbeit geleistet. &lt;br /&gt;Danach bin ich nach Hause. Ich musste noch etwas mit der Post klären, weil meine Vormieterin ein Paket kriegt, was ich aber nicht bekommen habe, weil ich ja nicht sie bin. Alles sehr kompliziert und anstrengend zu regeln, wenn man nur Brocken lettisch kann und die Postangestellte nur wenig englisch versteht, aber ich habe auch das geregelt gekriegt. Zuhause war ich irgendwie down. Ich hatte zu nichts so richtig Lust und deshalb ist auch der Bericht nicht weiter gekommen. Heute sieht es aber schon wieder anders aus. Mein kleines Tief ist überwunden. Am gestrigen Abend war noch Sonntagsschulvorbereitung. Das ist immer einmal im Monat und ich war geschockt, dass schon wieder so viel Zeit um ist. Eigentlich war das Treffen schön. wir haben viel geschafft, hatten aber auch Spaß. Irgendwann sind wir dann aber in eine Diskussion geraten. Das war nicht so schön. Natürlich war das auch interessant, aber es prallten da 2 Meinungen aufeinander, die wir nicht so richtig schlichten konnten. Das Treffen hat fast 2 1/2 Stunden gedauert. &lt;br /&gt;Heute habe ich hier auf der Arbeit nicht so viel zutun. Ich habe hier einen Stapel Zettel, die ich nebenbei kopiere. Morgen mit den Behinderten wird wieder mehr los sein. Danach geht’s zum Bowlen mit den großen Sonntagsschülern. Abends bin ich auf einen Film und Spieleabend eingeladen. Da bin ich auch mal gespannt. &lt;br /&gt;So weit so gut.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-9101361400761844030?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/9101361400761844030/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/die-sowjetparty.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/9101361400761844030'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/9101361400761844030'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/die-sowjetparty.html' title='Die Sowjetparty'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-7232641546957176657</id><published>2009-10-28T12:14:00.002+02:00</published><updated>2009-10-28T16:31:57.260+02:00</updated><title type='text'>Der letzte Tag</title><content type='html'>24.10.09&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgens sind wir zur Wohnung von Benjamin gegangen. Ich - die Oma - habe das teilweise renovierte Bad gesäubert und eingeräumt. Benjamin hat seine Freunde von der Jugendbegegnung (Sommer 2009) zum Bus gebracht, denn die kamen aus Kuldīga. Diese freuten sich, auch Annabelle wieder zu sehen. Nach einem kleinen Imbiss sind wir mit dem Auto auf Besichtigungstour gefahren. Als erstes haben wir die Brücke besichtigt, wo Benjamin am 29.08.09 war (Bericht im Blog).&lt;br /&gt;Nun ging es weiter nach Karosta, da war eine schöne Orthodoxe Kathedrale zu sehen. Weiter zeigte Benjamin uns das alte Militärgefängnis, in dem man Urlaub hinter Gittern machen kann. Bei vielen Gebäuden konnte man nur die Schönheit von früher erahnen. Ich fand diesen Ort ein bisschen bedrückend. Dann sind wir zur Mole gefahren. Auf beiden Seiten waren große Betonblöcke als Küstenschutz. Die Befestigungsanlage besteht aus riesigen Ruinen und Unterständen an einem langen Küstenstreifen. (gut bei den Bildern zu sehen)Nun ging es langsam zurück nach Liepāja zum Abendessen und zur Vorbereitung unserer Heimreise.&lt;br /&gt;Ich freue mich, dass es meinen Enkel in Lettland gut geht, und dass er sich in dem fremden Land wohlfühlt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Dieses waren meine Eindrücke&lt;br /&gt;Deine Oma Marga aus Lübeck&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-7232641546957176657?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/7232641546957176657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/der-letzte-tag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/7232641546957176657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/7232641546957176657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/der-letzte-tag.html' title='Der letzte Tag'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-8537945249143694960</id><published>2009-10-28T12:12:00.002+02:00</published><updated>2009-10-28T17:00:14.339+02:00</updated><title type='text'>Der 2. Tag</title><content type='html'>Nach einer erholsamen Nacht und einem leckeren Frühstück sind wir wieder in die Wohnung gefahren. &lt;br /&gt;Das Badezimmer musste gestrichen werden. Natürlich hatten wir für Benjamin grüne Farbe gekauft. In der Zeit, wo die Farbe trocknete, waren wir essen und wir haben uns auf den Weg zum Strand gemacht. Der ist ganz in der Nähe von der Wohnung. Am Strand haben wir Bernstein gesammelt und sogar welche gefunden(siehe Bilder). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mir auch sehr gefallen hat, ist, dass es dort so viele Katzen zu sehen gab. Die Katzen leben hier wild und werden immer von irgendwelchen Leuten gefüttert. Am späten Nachmittag wurde Benjamin und Annabelle von Liene besucht. Sie begrüßte uns mit einem netten "Guten Tag" und wir sind dann ins Hotel gefahren. Am Abend haben wir noch die Bernsteinuhr aufgesucht, von der wir in der Touristenbroschüre gelesen hatten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war eine tolle und aufregende Woche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Grüße deine Mama!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-8537945249143694960?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/8537945249143694960/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/der-2-tag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8537945249143694960'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8537945249143694960'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/der-2-tag.html' title='Der 2. Tag'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-5174638601658359366</id><published>2009-10-28T12:11:00.000+02:00</published><updated>2009-10-28T12:53:42.002+02:00</updated><title type='text'>Wer eine Reise tut der kann was erzählen</title><content type='html'>Ankunft in Lettland&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück war die Fähre auf der Hinfahrt nicht voll. Man kann sogar sagen sie war leer. Es waren ca. 30 Fahrzeuge auf der Fähre. Dadurch kamen wir gleich runter von der Fähre. Die ersten Meter im fremden Land sind immer aufregend. Erst die Suche nach dem Ausgang und dann kamen die Letten ins Spiel, Polizei und Zoll, da war ich ordentlich bedient. Aber staune, wir wurden durch gewunken, und so kam dann gleich der Ausgang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ausgang wurden wir erwartet. Die Begrüßung war sehr herzlich. Unser Fremdenführer stieg zu uns ins Auto und wir fuhren los. Während die Straßen einen nicht so guten Eindruck machten, war ich vom Bahnübergang doch überrascht! Der Bahnübergang war technisch einwandfrei und auch in einem eher sehr guten Zustand. Später stellte sich heraus, dass auch die Ampeln alle in einem sehr guten Zustand waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fuhren auf direktem Wege zur Wohnung, die wir durch die Bilder sofort erkannten. Von innen war die Wohnung dann doch etwas anders als auf den Bildern zu erkennen war. Manches Detail war auf den Fotos nicht zu sehen. Aber Benjamin ist zufrieden und wegen des Bades sind wir ja hingefahren, um es zu renovieren. Der Ofen ist bombastisch, das kommt auf den Fotos nicht so rüber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer kurzen Besprechung sind wir dann ins Hotel gefahren. Es war ja Ortszeit 1:00 Uhr in der früh. Das Hotel war gut, es entsprach westlichen Standard.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem ausgedehnten Frühstück im Hotel sind wir wieder in die Wohnung gefahren. Dort wurde ausgiebig  Kriegsrat gehalten, wie wir nun vorgehen. Dabei haben wir auch die Sachen ermittelt, die wir noch in Liepāja besorgen mussten. Darüber wurde es Mittag. Beim Mittagessen hat man nun ganz deutlich gemerkt, das wir in einem anderen (neuen) Land waren. Die Speisen waren doch etwas anders. Aber es hat alles gut geschmeckt. Das allerbeste aber war der Preis. Das Essen ist doch sehr günstig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei dem anschließenden Einkaufsbummel hatte ich nicht den Eindruck in einem armen Land zu sein. Die Läden waren alle voll Ware, teilweise die gleiche Ware wie bei uns. Nur an den Fleisch- und Käse- und Kuchentresen gab es Unterschiede im Aufbau, aber alle Tresen waren voll. Auch der Baumarkt, den wir aufsuchen mussten, war voller Ware.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An die Straßenverhältnisse habe ich mich sehr schnell gewöhnt. Die wichtigen Straßen und Kreuzungen waren breit und sehr übersichtlich. Es war kein Problem in Lettland Auto zu fahren. Im Ganzen war der erste Tag sehr aufregend, durch die vielen neuen Eindrücke. Abends sind wir rechtzeitig ins Bett, damit wir von dem nächsten Tag auch viel hatten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tag 1 in Liepāja &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;D.R.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-5174638601658359366?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/5174638601658359366/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/wer-eine-reise-tut-der-kann-was.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5174638601658359366'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5174638601658359366'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/wer-eine-reise-tut-der-kann-was.html' title='Wer eine Reise tut der kann was erzählen'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-8706289169156060657</id><published>2009-10-28T12:10:00.003+02:00</published><updated>2009-10-28T16:24:45.303+02:00</updated><title type='text'>Ich lebe noch</title><content type='html'>Hey... ich komme zurzeit nicht so richtig dazu weiterzuschreiben, aber ich bin guter Dinge, dass sich das demnächst wieder ändert. &lt;br /&gt;Mein Besuch ist wieder zuhause angekommen und es war sehr schön, aber auch anstrengend. Wir haben viel gemacht. Ich habe allen angeboten, auch etwas über ihren Besuch zu schreiben. Vielleicht kommt ja ein kleiner Bericht. Ich glaube, das kann ganz interessant sein, wenn man den Lettlandaufenthalt auch mal aus einer anderen Sicht hören kann. Wir haben die 4 Tage, die sie hier waren, aufgeteilt und die ersten Berichte sind schon da.&lt;br /&gt;Aber gut, ich fange die Woche nochmal am Montag vor dem Besuch an. Da war im Deutschunterricht eine komische Stimmung. Ich kann nicht sagen wieso. Wir haben Kleidung durchgenommen. Alle sind auch gut mitgekommen bis auf eine. Die hing immer ein Wort hinterher. Auch, wenn ich mir extra für sie Zeit genommen hab, hat sie das nächste Wort wieder verpasst. Als ich dann auch noch das Wort Unterhose an die Tafel geschrieben hab, fingen alle an zu lachen. Mh.. War ein bisschen schwer damit umzugehen. Aber gut. Ansonsten war Montag eher ruhiger. Die Ruhe vor dem Sturm. &lt;br /&gt;Der Dienstag begann um 9 Uhr mit der Andacht. Einer der Frauen hatte ihren 80. Geburtstag. Aber dazu später mehr. Das Thema der Andacht war, dass man nicht klauen und stehlen soll. Ich will jetzt gar nicht sagen, dass ich nie etwas geklaut oder gestohlen habe, aber ich kann mich nicht richtig daran erinnern. Die anderen aber haben alle aus der Sowjetzeit erzählt. Dort wurde alles und immer geklaut. Nach dem Motto. "Alles ist unser." Das ist für die, wie sie meinten, schwer das komplett umzuändern. Das ist teilweise echt schlimm. Regelmäßig werden so Sachen wie Kerzenständer aus dem Wartezimmer des Arztes bei uns in der Gemeinde geklaut. Auch sonst erzählt immer wieder irgendjemand, dass er wieder beklaut wurde. Meist sind das ganz kleine Dinge, die fast wertlos sind, aber das schockiert doch. Naja, wahrscheinlich übertreibe ich gerade wieder ein wenig, aber in Deutschland wurde ich mit dem Klauen nicht so richtig konfrontiert. Nach der Andacht gibt es meist ein 2. Frühstück. Kleinigkeiten werden gegessen und es gibt Tee. Im Anschluss daran habe ich so eine Art Dankesschreiben, an viele Bauern und Menschen, die beim Apfelfest geholfen haben, gedruckt und kopiert. Ansonsten sind es immer Kleinigkeiten, die ich mache. Zum Beispiel habe ich mir eine Jacke in der Kleiderkammer für die Mottoparty am Sonntag ausgesucht. Um 12 h war wieder die Handarbeitsgruppe. Leider war die Frau, die meinen Schal immer mitbringt krank und ich habe wieder etwas Neues angefangen. Einen Untersetzter. Im Grunde ist es aber immer das Gleiche. Nach der Handarbeitsgruppe, bin ich dann in die Stadt und habe ein paar Blumen für die Frau zum Geburtstag gekauft, weil sie mich zu ihrer kleinen Feier eingeladen hat. Dass ich die Blumen geholt habe, war eine richtig gute Entscheidung, denn wir sind alle in einer Reihe reingegangen und jeder hatte ein paar Blumen mit und hat etwas Liebes gesagt. Eine Frau hatte sogar ein Gedicht vorbereitet. Da konnte ich mich nahtlos in die Reihe der Letten eingliedern. Nachdem jeder einmal gratuliert hat, haben wir uns hingesetzt und ein deutsches und ein lettisches Geburtstagslied gesungen und dann haben wir gegessen. Sehr ausgiebig und dann gab’s noch Torte. Nach dem Essen fingen dann alle an zu singen. Das war richtig schön. Die Menschen sahen sehr glücklich aus. Singen ist doch etwas, was alle können auch wenn die Krise und alles um sie herum noch so schlimm aussieht. Im gemeinschaftlichen Singen stärken sie sich gegenseitig. Das war schön. Ich habe auch mit einer Frau getanzt. Das war eine richtig gute Stimmung und alle waren glücklich.&lt;br /&gt;Am Nachmittag habe ich mich kurz hingelegt und dann noch ein wenig aufgeräumt. Der Schock  des Besuchs sollte nicht zu groß sein. Man gewöhnt sich irgendwann an die Umstände hier. Ich war aber schon irgendwie aufgeregt. Ich wurde dann um halb 12 vom Pastor abgeholt. Er hat mich die 4 km zum Fähranleger gefahren. Das war sehr lieb. Dort habe ich dann am Eingang gewartet. Das Schiff war schon da, aber die Luke war noch nicht auf. Das habe ich mir dann angeschaut und gewartet.&lt;br /&gt;Hier  im Anschluss passt jetzt gut der erste Bericht von meinem Vater.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-8706289169156060657?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/8706289169156060657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/hey.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8706289169156060657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8706289169156060657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/hey.html' title='Ich lebe noch'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-1400601832637801642</id><published>2009-10-21T19:21:00.004+03:00</published><updated>2009-10-22T22:53:03.924+03:00</updated><title type='text'>Der erste Besuch</title><content type='html'>Hey...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier melde ich mich kurz, ich möchte nur sagen, warum ich zurzeit nicht zum Schreiben komme. Gestern Nacht um 24.00 ist das Schiff mit meinem ersten Besuch angekommen. Meine kleine Schwester, mein Vater, meine Mutter und sogar meine Oma sind nun hier. Heute Nacht haben wir nur kurz die Taschen abgeladen und sind dann sofort weiter zum Hotel gefahren, wo meine Eltern und meine Oma schläft. Meine Schwester ist hier in meinem Zimmer. Wir machen viel zusammen, und da ich heute Nacht nicht so viel geschlafen habe, bin ich jetzt, wo ich mit meiner Schwetser wieder alleine bin sehr müde und muss noch ein bisschen aufräumen. Ich schreibe sobald ich ein bisschen mehr Zeit habe wieder ausführlicher. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke fürs Verständnis&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-1400601832637801642?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/1400601832637801642/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/der-erste-besuch.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1400601832637801642'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/1400601832637801642'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/der-erste-besuch.html' title='Der erste Besuch'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-4894103241781891411</id><published>2009-10-18T17:55:00.003+03:00</published><updated>2009-10-19T16:07:03.815+03:00</updated><title type='text'>Mein Wochenende</title><content type='html'>Am Freitage habe ich mich morgens mit dem Pastor getroffen. Wir haben zwar die Woche besprochen, aber diese Woche war insgesamt nicht so viel los, deshalb ging das Gespräch auch relativ schnell um. Danach haben wir dann meine kommende Woche geplant. Nächste Woche, um genau zu sein Dienstagnacht kommen meine Schwester, meine Eltern und sogar meine Oma mich besuchen. Deshalb ging auch die Wochenplanung schnell um, ich brauche diese Woche nicht so viel arbeiten. Das liegt daran, dass ich Mittwoch und Donnerstag und Samstag sowieso ruhigere Tage sind. Nur Freitag muss ich "arbeiten". Dadurch, dass ich ja am Montag und Dienstag alleine bin, kann ich da alles nötige vorbereiten und Sonntag, wo ich dann wieder in der Sonntagsschule helfen muss, habe ich ja auch wieder Zeit, weil sie am Sonntag schon wieder los fahren. Passt alles sehr gut und ich freue mich natürlich. &lt;br /&gt;Nach dem Gespräch mit dem Pastor bin ich mit ihm zu einer Eröffnung gefahren. Das ist ein Hilfszentrum gewesen. Also, schwer zu beschreiben. Aber hier sollen Menschen hinkommen können und kriege Hilfe. Wobei die eigentliche Idee dahinter ist, dass die Menschen sich untereinander selbst helfen können. Man geht da also zum Beispiel hin und sagt, ich brauche jemanden der meine Heizung repariert und bietet dafür dem anderen an, ihm Kartoffeln dafür zu geben. Das ist schwer zu beschreiben. Ich hoffe, man kann’s einigermaßen verstehen. Wenn das läuft, möchte man solche Zentren in allen Stadtteilen einrichten. Auf der Eröffnungsfeier waren wir eingeladen, weil die eng mit der Kirche zusammenarbeiten. So engagieren sich viele nicht staatliche Organisationen zusammen, um sich gegen den Staat "aufzulehnen", weil man hier einfach keine Hilfe mehr erwarten kann. &lt;br /&gt;Nach der Eröffnung bin ich nach Hause, weiter geputzt und Essen gemacht, nichts Besonderes. Am späten Nachmittag bin ich dann zur Kirche wegen der Jugendgruppe. Aber diese Woche war nicht gut. Die Stimmung war komisch, die waren alle total neben sich. Wir haben Äpfel gebacken. War ganz cool, weil niemand so richtig wusste, wie es funktioniert, aber zusammen haben wir das geschafft. Auch die Bibelstunde war nicht so gut und diese Woche haben wir doch ziemlich pünktlich Schluss gemacht und ich war ehrlich gesagt froh, dass es vorbei war. &lt;br /&gt;Danach bin ich dann zum Olympic-center. Dort war Jurgis und Afons aus Kuldīga mit ihrem Chor. Leider konnte ich den Auftritt von denen nicht sehen, weil der zeitgleich mit der Jugendgruppe war. Aber es gab eine Aftershowparty, wo ich die dann treffen konnte. Das war ein richtig schöner Abend. Es gab eine Art Disco, weil da waren überwiegend nur 12-jährige, so dass wir meist unten in der Umkleidekabine waren. Aber die Gruppe war cool. Es waren nicht so viele vielleicht 8-9. Ab und zu sind wie alle zusammen nach oben zum Tanzen und dann wieder runter, irgendjemand hatte ich die Gitarre in der Hand und es wurde viel gesungen und das können die echt super. &lt;br /&gt;Am Samstag hatte ich dann meinen ersten freien Tag seit dem Kuldīga Wochenende. Ich arbeite selten sehr viel an einem Tag, nur in Ausnahmefällen, aber ich habe halt jeden Tag etwas zu tun. Nur Samstag nicht und ich habe mich mit Lelde verabredet. Ich wollte nicht viel machen, aber ich wollte auch nicht alleine hier sitzen. So war das ein schöner Tag. Wir haben zusammen gekocht und natürlich gegessen. Auch das Einkaufen dafür war ein Highlight. Als sie mit dem 2. Fahrrad, was ich habe, mit mir gefahren ist, meinte sie irgendwann. "I don´t know the rules." und wollte mir damit sagen, dass sie die Verkehrsregeln nicht kennt. Im Supermarkt meinte sie, dass sie noch nie etwas an der Fleischtheke bestellt hat. Alleine der Einkauf war schon toll...&lt;br /&gt;Heute am Sonntag hat Carina Geburtstag. Sie macht hier alles in der Gemeinde. Ich habe dann auch Blumen gekauft und eine Kleinigkeit zu Naschen. ich war ein bisschen überfordert, weil das der erste Geburtstag hier ist und ich nicht so richtig wusste, was man schenkt. Aber das war ganz gut. &lt;br /&gt;Bei der Sonntagsschule habe ich heute in der kleinen Gruppe mitgemacht. Das war noch besser. Das hat mir echt gefallen. Ich habe schon mehr verstanden, weil sehr langsam und deutlich geredet wurde. Ich habe mit beiden Gruppen dann ein Spiel gespielt. Das war heute richtig gut und es waren auch sehr viele... 14 Kinder bei den Kleinen. Schön anzusehen, weil die teilweise noch ganz jung sind. Die ersten sind auch nicht mehr so schüchtern und kennen schon meinen Namen. Auch, wenn bei vielen nur Ben rauskommt. Nach der Sonntagsschule haben sich alle Lehrer zusammengesetzt und wir haben den Geburtstag von Carina gefeiert. Aus dem Kuldīga-camp wusste ich noch, dass man den Geburtstag immer feiert, in dem man die Person, die Geburtstag hat auf einen Stuhl setzt und den so oft hoch hebt, wie alt die Person wird. Ich habe das nur als Spaß gesagt, dass ich das kenne und dann wollten alle, bis auf Carina das sehen. Wir haben das dann 10-mal gemacht und alle waren zufrieden. War recht lustig, weil sie nicht sagen wollte, wie alt sie geworden ist. ^^&lt;br /&gt;Wir haben bald wieder ein Treffen für das Kinderheim, das wird eine Mottoparty. Das Motto ist, wir sollen uns verkleiden, wie in der Sowjetzeit. Ich hab noch keine Ideen. Aber da hoffe ich mal auf euch. Wer ne tolle Idee für mich hat, kann sie gerne als Kommentar hinterlassen. Immerhin habe ich den gesamten Oktober keine Kommentare mehr bekommen ;)&lt;br /&gt;Im Gottesdienst ist nichts Besonderes passiert und auch danach beim Kaffee trinken war alles wie immer. Nur waren diesen Sonntag sehr wenig da. Keine Ahnung woran es liegt. Ach doch. Es ist was Besonderes passiert. Wir haben eine Runde gemacht. "was ist diese Woche TOLLES passiert?" Da fingen wieder viele Menschen an, zu jammern, dass sie keine Heizung haben. Eine Frau hat erzählt, dass viele in ihrem Haus die Heizung nicht bezahlt haben und 10000 Ls nicht bezahlt wurden und deshalb wird einfach mal die Heizung für das ganze Haus abgestellt, auch für die Menschen, die alles ordentlich bezahlt haben, weil man die Leitungen nicht trennen kann und bevor alle Heizung haben, hat gar keiner. Das schockiert mich immer wieder, weil es hier wirklich kalt ist. Ich bin da immer wieder glücklich, dass ich mir so viel Feuer machen kann, wie ich das benötige.&lt;br /&gt;Heute Abend ist nichts Aufregendes mehr passiert. Ich sitze hier gemütlich vor dem Laptop neben mir brennt ein Feuer. Essen hatte ich noch von gestern, ich brauchte also nicht groß kochen und ich freue mich auf die nächste Woche.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-4894103241781891411?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/4894103241781891411/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/mein-wochenende.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4894103241781891411'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/4894103241781891411'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/mein-wochenende.html' title='Mein Wochenende'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-8303814733213389292</id><published>2009-10-15T21:55:00.000+03:00</published><updated>2009-10-15T21:56:14.722+03:00</updated><title type='text'>Der schweizer Prediger</title><content type='html'>Am gestrigen Mittwoch habe ich auf der Arbeit dann alle Bilder auf den PC geladen. zumindest alle "Arbeitsbilder", die privaten natürlich nicht. Dabei hat sich schnell eine Traube um den PC gebildet und es hieß immer nur, das möchte ich, das möchte ich... Aber das war schön, die Menschen waren über die Bilder alle sehr glücklich. Ich habe dann alles aufgeschrieben, wer welche Bilder haben möchte und dann bin ich die entwickeln gegangen. Ansonsten war nichts Erwähnenswertes auf der Arbeit. &lt;br /&gt;Nachdem ich zuhause gegessen hatte, bin ich am Nachmittag in meine alte Unterkunft und habe mich dort getroffen. Wir haben ein bisschen deutsch gelernt. Das war schön. Natürlich haben wir uns getroffen um deutsch zu lernen, aber wir haben auch Spaß gehabt. Danach gab es lecker Kuchen. &lt;br /&gt;Um 18 h ist ja eigentlich das Bibelgespräch. Diese Woche war aber nicht nur unsere Gruppe, diese Woche war der ganze Studentenbund da. Denn diese Woche war ein Mann aus der Schweiz da. Ganz genau weiß ich nicht, was seine Aufgabe war, aber er hat in der Gruppe gepredigt. Er meinte dann spaßeshalber, ob er seine Predigt auf französisch, deutsch oder doch auf englisch halten sollte. Irgendjemand meinte dann, dass ich deutsch verstehe und dann fragt er mich ganz langsam, wieso lernen sie Deutsch. Darauf habe ich ganz langsam geantwortet. Ich komme aus Deutschland. War ne ganz coole Situation. Naja, er hat dann letztendlich auf Englisch gepredigt und es wurde auf lettisch übersetzt, aber ich war glücklich, weil ich ja das Englische verstanden habe und dann ist das lettische ja viel einfacher.  War cool. Ich bin immer sehr von diesen Männern begeistert, die ankommen und einfach los reden und auch interessant, das überzeugt mich und auch dieses Mal hat er sehr schöne Sachen gesagt und auch mal tolle Beispiele gegeben. Ich glaube er reist immer durch Baltikum und hat da so seine Städte, wo er den Studentenbund unterstützt. Scheint recht interessant zu sein. Bei dem Treffen war auch Liene aus Kuldīga. Wir sind dann zusammen noch richtig Bus bzw. Wohnung gegangen und haben uns für heute morgen verabredet.&lt;br /&gt;Wir haben dann heute hier gemeinsam gegessen und viel geredet. Eine schöne Zeit. Ich habe Brot und Salz geschenkt bekommen, weil sie zum ersten Mal in meine Wohnung kam. Ich kenne das in Deutschland nur, wenn das Haus neu gebaut wird, aber da kann ich mich auch irren. &lt;br /&gt;Nach dem ausgiebigen Essen sind wir dann zusammen Richtung Stadt gegangen, sie musste weiter studieren und ich habe die bestellten Fotos abgeholt und in der Gemeinde verteilt. Danach war eine Gemeinderatsversammlung, wo ich aber nicht so viel mitbekommen habe. Das war meist, dass der Pastor etwas erzählt hat und die anderen haben zugehört, also eher informatives... Danach bin ich auch ziemlich bald wieder nach Hause gefahren. Hier habe ich nichts Großes gemacht, ein bisschen telefoniert und aufgeräumt, gekocht und mein Feuer brennt auch wieder. Die Letten heizen aber teilweise noch nicht. Mir ist schon fast kalt, wenn ich mal einen Tag nicht heize und die heizen noch gar nicht. Die haben teilweise 10-11 Grad in ihrer Wohnung. Das ist echt hart. Liene meinte auch, dass es bei mir ja total angenehm warm ist, bei ihr gibt es nicht mal heißes Wasser. &lt;br /&gt;Nun gut...&lt;br /&gt;Liebe Grüße&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-8303814733213389292?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/8303814733213389292/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/der-schweizer-prediger.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8303814733213389292'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/8303814733213389292'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/der-schweizer-prediger.html' title='Der schweizer Prediger'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-7060289745672843391</id><published>2009-10-13T18:56:00.001+03:00</published><updated>2009-10-13T18:57:30.766+03:00</updated><title type='text'>Der interaktive Deutschunterricht</title><content type='html'>Der Deutschunterricht am Montag hat wieder total viel Spaß gemacht. Es waren schon wieder 6 neue da. Ein Mann, den niemand in der Gemeinde kannte kam, das finde ich total schön. Ich habe es diese Woche endlich mal geschafft, den Unterricht ein wenig aktiver zu machen. Das wird mir bestimmt nicht immer gelingen, aber gestern haben wir die Körperteile gelernt. Dann habe ich gleich mal ein Lied einbauen können "Kopf und Schulter, Knie und Fuß..." Das war eine coole Idee. Haben alle gut mitgemacht. Außerdem lehre ich gerade ein paar Adjektive und deren Gegenteil. Ich habe dann jedem ein Adjektiv gegeben und sie sollten sich gegenseitig suchen, also ihr Gegenteil. Das hat auch gut geklappt und so wurden auch einige Wörter behalten. Ganz nebenbei lerne ich auch viele Adjektive auf lettisch. Heute habe ich auch viel positives Feedback bekommen. &lt;br /&gt;Ich wollte nochmal was zum Wetter schreiben. Hier war am Montag zwar mal wieder die Sonne zu sehen, aber es wird einfach  nicht mehr warm. Wir haben hier nur noch einstellige Temperaturen und der Unterschied zwischen Tag und Nacht beträgt nur 3-4 Grad. Das ist echt kein schönes Wetter. Wobei solange hier kein Regen und kein Sturm ist, ist es ja gut auszuhalten. Aber vor dem Deutschunterricht hatte ich ein Gespräch mitbekommen, dass manche Menschen hier noch nicht heizen. Die haben teilweise nur 11 -13 Grad zuhause und heizen nicht. Da bin ich doch recht glücklich, dass ich  hier meine eigene Heizung habe und so viel heizen kann, wie ich das für nötig halte. Ich kann zwar meine Küche nicht heizen aber im Rest der Wohnung habe ich es warm. &lt;br /&gt;Heute begann der Dienstag mit einer Andacht um 9 h. Ich schlafe hier immer noch 9 Stunden pro Nacht und deshalb ist der Dienstag immer ein bisschen früh für mich. Aber gut, nach der Andacht wurde mir der PC gezeigt, der wurde nun auf Linux umgestellt. Habe ich noch nie mitgearbeitet, aber scheint jetzt nicht so die große Umstellung zu sein. Des restlichen Vormittag habe ich immer, wo ich helfen konnte geholfen. Ich habe Zettel auf gehangen, Äpfel gewaschen und geschnitten. Ich war kurz in der Kleiderkammer, es gab immer irgendetwas zu tun. Um 12 Uhr war wieder die Handarbeitsgruppe. Heute war das wieder richtig gut. Die reden einfach immer auf mich ein, meist auf lettisch, bis ich das endlich verstanden habe. Das gefällt mir aber, weil ich das so wenigstens ein bisschen lerne. Mein Schal ist zwar mittlerweile grün, ich habe einen neuen angefangen, aber der nimmt langsam Form an. Natürlich helfen die Frauen auch immer noch ein bisschen, aber eigentlich mache ich das schon ganz gut alleine. Auch vom Tempo komme ich immer besser klar.&lt;br /&gt;Nach der Gruppe fand dann ein Treffen mit verschiedenen sozialen Organisationen in der Kirche statt. Eigentlich hatte ich keine Lust darauf, weil der Pastor das Gespräch leitet und sehr wenig Zeit zum Übersetzen findet, aber es hat vieles an die Tafel geschrieben und wenn man es hört und lesen kann und ungefähr den Zusammenhang weiß, dann komme ich schon mit und so war das Treffen gar nicht so uninteressant, wie ich das gedacht hatte. Wir haben überlegt wie wir armen Menschen Zugang zu medizinischen Dingen gewährleisten können, weil das Gesundheitssystem hier in Lettland am Ende ist und nur die Reichen können sich die Medizin bzw. die Behandlungen leisten und das ist ja kein Zustand. Da kamen ein paar ganz gute Vorschläge zusammen, aber das muss nun auch umgesetzt werden. Man plant zum Beispiel einen Krankentransport ins Krankenhaus zu organisieren, weil der Krankenwagen sehr teuer ist. Aber wie gesagt, das muss nun umgesetzt werden.&lt;br /&gt;Danach war ich einkaufen und kochen. Heute habe ich nichts mehr vor. Es läuft soweit alles seinen Gang und heute in einer Woche kriege ich dann meinen ersten Besuch. Darauf freue ich mich schon.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-7060289745672843391?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/7060289745672843391/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/der-interaktive-deutschunterricht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/7060289745672843391'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/7060289745672843391'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/der-interaktive-deutschunterricht.html' title='Der interaktive Deutschunterricht'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-6710075520195846402</id><published>2009-10-12T15:42:00.001+03:00</published><updated>2009-10-12T19:36:05.432+03:00</updated><title type='text'>Beginn der Sonntagsschule</title><content type='html'>Am Sonntag ging’s für mich um 11.30 los. Neben mir haben 3 Mütter das Treffen geleitet. Zunächst haben wir aber noch ein bisschen vorbereitet. Danach sind wir alle zusammen in einen Nebenraum beten gegangen, eine Frau hat für uns gebetet und wir schlossen mit einem Vater Unser ab. Um 12 Uhr ging es los. Es gibt 2 Gruppen eine von 3-8 Jahren und eine für die Älteren bis 15. An diesem Sonntag haben sich beide Gruppen gleichzeitig getroffen und wir haben mit einem Gebet und einem Vater Unser angefangen. Ich bin dann in die große Gruppe gegangen. Dort wurde ein kleines Rollenspiel gespielt, ok, es hat nur eine Frau gespielt und die Kinder waren die anderen. Aber die Kinder wussten nichts davon. Also sie sollten so reagieren, wie sie es im normalen Leben machen würden. Wie auch immer. Es ging um eine bettelnde Frau. Aber ich habe an diesem Sonntag noch nicht mitgeholfen, ich wollte mir das zunächst erst mal angucken. Nach dem Theater ging’s an einen Tisch und da wurde erst mal aus der Bibel gelesen. Danach wurde darüber diskutiert. Da habe ich dann gar nichts mehr mitgekriegt. Aber das Gespräch schien auch gut zu laufen. Nach dem Gespräch, wo es auch um das Vater Unser gegangen sein soll, das Thema, was die nächsten Wochen bei der Sonntagsschule bestimmen wird. Nach einem kleinen Cornflakessnack ging es in der Großgruppe(beide Gruppen zusammen) weiter. Wir haben von vielen, der vom Apfelfest übriggebliebenen, Äpfel Apfelmus gemacht. Die Großen haben die Äpfel geschält und die Kleinen haben sie geschnitten. Da konnte ich mich dann gut einbringen und ich habe mit den Kleinen Äpfel geschnitten. Zum Abschluss wurde noch ein Vater Unser gebetet. Nach einer Stunde Pause begann dann der Gottesdienst. In diesem Gottesdienst waren die Konfirmationen. Aber der Gottesdienst lief genauso wie immer ab. Nur mittendrin wurde die Taufe und direkt im Anschluss die Konfirmation mit Vater Unser eingefügt. Es wurde danach aber wieder normal weiter gemacht. So wurde aus dem normalerweise 1-stündigen Gottesdienst ein Gottesdienst, der länger als 1 1/2 Stunden dauerte. Aber gut. Mittlerweile weiß ich schon, wann man aufstehen- und wann man sich hinknien muss, was man hier bestimmt 3 mal im Gottesdienst macht. Natürlich kam zum Abnedmahl nochmal das Vater Unser. Ich weiß nicht genau, aber ich glaube, ich habe an dem Tag 5 Mal das Vater Unser gebetet. &lt;br /&gt;Nach dem Gottesdienst bekamen die Konfirmierten Blumen. Ich habe auch ein Bild von 3 von den 6 gemacht. Kommt demnächst. Zum Thema Bilder... Ich habe ein paar Bilder von meiner alten Unterkunft reingestellt. Wer es sich antun möchte, auf die Diashow und dann dort auf meinen Namen klicken. der neue Ordner...&lt;br /&gt;Nach dem Gottesdienst war ich irgendwie glücklich. Das war ein schöner Tag. Ein schönes Wochenende. Heute am Montag ist es wieder ruhiger, nur gleich der Deutschunterricht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-6710075520195846402?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/6710075520195846402/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/beginn-der-sonntagsschule.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6710075520195846402'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6710075520195846402'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/beginn-der-sonntagsschule.html' title='Beginn der Sonntagsschule'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-303663495783050684</id><published>2009-10-11T21:35:00.002+03:00</published><updated>2009-10-11T22:03:17.891+03:00</updated><title type='text'>Die Fußballparty</title><content type='html'>Am Samstagvormittag war ich auf einem Treffen für die Sonntagsschule. Dieses Mal waren da Frauen, ja es waren nur Frauen und ein Pastor da, aus 6 oder sogar 7 verschiedenen Gemeinden da. Jeder hat wieder etwas zu essen mitgebracht, für Pause. Ich glaube, so etwas sagt man schon gar nicht mehr an, das ist einfach ein ungeschriebenes Gesetz, dass man immer irgendetwas mitbringt. Nun gut. Zunächst gab es eine Art Gottesdienst. Also das war eher eine Andacht. Aber Gottesdienst ähnlich. Habe ich nicht so mitgekriegt, aber der Pastor war lustig. &lt;br /&gt;Nach einer kleinen Vorstellrunde, hat die Mutter von Janis eine Bastelidee vorgemacht. Dabei habe ich eine Rose gebastelt. Die werde ich demnächst online stellen. Ganz einfach und schnell gemacht. Danach wurden dann immer wieder von verschiedenen Seiten etwas angesprochen. Ich glaube, das waren Ideen und Erfahrungen. Dann gab es die Pause, auch, wenn sich das hier nicht so anhört, hat das doch gut 2 Stunden gedauert. Bei dem Treffen habe ich aber keinen Kontakt zu anderen Menschen aufgebaut. Die waren auch alle viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Helga war mit, weil sie beim Basteln ein bisschen helfen sollte. So habe ich mich mit Helga unterhalten. Sie war müde und auch ein wenig gelangweilt. Nach der Pause wurde dann ein paar Dinge, die bestellt waren, wie zum Beispiel eine CD ein Liederbuch für unsere Gemeinde verteilt. Dann habe ich den 2. Teil der Sitzung die Lieder versucht zu übersetzen. Helga hat als 1. Fremdsprache Deutsch gewählt und für sie war es auch ein gutes Training, die Lieder zu übersetzen. Es war dann immer schön, wenn ich das Lied kannte, gerade bei den Weihnachtsliedern in dem Buch. Ich glaube, das Übersetzen hat sich richtig gelohnt, auch  und gerade für mich. Nun gut, wir sind dann nach Hause gegangen, ich habe weiter Hausmann gespielt, damit ich das wenigstens eine Woche durchgehalten habe...&lt;br /&gt;Am Nachmittag habe ich dann Deutschland gegen Russland geguckt. Das konnte ich allerdings nur, weil ich hier Kabel TV habe und damit neben ein paar deutschen Sendern auch ein paar Russische empfangen kann. Da Deutschland ja gegen Russland gespielt hat, habe ich das dort gucken können. Russisch ist aber noch anstrengender als lettisch und dann habe ich mir 90elf dazu angemacht und den russischen Kommentar ausgemacht. Dann war das richtig gut... Natürlich wohl mehr das Ergebnis, aber ich war glücklich. Nach dem Spiel hatte ich nicht lange Zeit zum Feiern, ich musste noch ein bisschen Knapperzeug für die Fußballparty besorgen. Dann ging’s zur Gemeinde. Ich habe dann das Feiern nachgeholt und die Letten konnten auch mitfeiern, weil es Russland ja nicht geschafft hatte. Mes  braucam uz DienvidĀfriku.. Wir fahren nach Südafrika. okay okay.. aber die Kids hatten super viel Spaß und es war wirklich alle aus der Jugendgruppe da. Das war einfach nur cool. Wir haben dann noch ein Spiel gespielt, bevor es dann los ging. Kurz vor Anpfiff wurden dann die Fahnen ausgepackt und die lettische Flagge wurde auf die Gesichter gemalt. Das Spiel ging los und alle waren glücklich. Als ich das erste Mal Gekas, ein griechischer Stürmer, gesehen haben, meinte ich, wenn die sogar Amanatidis auf der Bank lassen, dann sind die Griechen selbst Schuld, weil Gekas hat ja schon ewig nicht getroffen. Ich hätte es besser nicht sagen sollen. Keine 4 Minuten und Gekas traf zum 1:0 für Griechenland. Ich war zunächst geschockt. Aber die Jugendlichen stimmten wieder ein Vacija brauc uz... (Deutschland fährt nach ...) Das Tor hat der Stimmung echt nichts angetan. Und dann kurz danach, ich glaube noch in den ersten 10 Minuten gleicht Lettland dann auch noch durch einen Fallrückzieher &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Qwo4wDYISiM&amp;feature=related"&gt;Link zum Spiel auf YouTube&lt;/a&gt; aus. Da waren wir am Feiern. Weitere 10 Minuten gingen die Letten sogar in Führung. Das war echt super, ich hab selbst nicht dran geglaubt. Aber wen die Letten hier gewinnen haben sie reelle Chancen in die Playoffs zu kommen. Die Halbzeitpause wurde durchgefeiert... Wir haben wieder gespielt. Das Spiel hätte da zu Ende sein müssen. Denn, was nun kam, ging gar nicht. Keine 2 Minuten nach Wiederanpfiff gab’s Elfmeter. 2:2 . und dann ging es Schlag auf Schlag, der von mir so schlecht gemachte GEKAS traf an dem Abend 4 Mal. Am Ende hieß es 5:2 für Griechenland. Naja, vielleicht wäre es zu viel verlangt gewesen, dass Lettland das Spiel gewinnt, aber 5 Dinger waren eindeutig zu viel. Am Ende waren wir alle doch nicht mehr so gut drauf, es war auch schon spät. Wir haben alle aufgeräumt und dann ging’s ein wenig traurig nach Hause. &lt;br /&gt;Alles in Allem war das aber ein schöner Abend. Alle hatten Spaß und mich hat dieses kurzfristige, spontane so begeistert. Es waren sogar mehr als bei der Jugendgruppe da, weil der eine am Freitag noch krank war. Das ist hier schon ne coole Truppe.&lt;br /&gt;Vom Sonntag berichte ich morgen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-303663495783050684?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/303663495783050684/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/die-fuballparty.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/303663495783050684'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/303663495783050684'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/die-fuballparty.html' title='Die Fußballparty'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-7294023836658281844</id><published>2009-10-09T16:27:00.003+03:00</published><updated>2009-10-09T22:47:33.204+03:00</updated><title type='text'>Die Jugendgruppe</title><content type='html'>Am Mittwochabend war ich bei der Bibelgruppe von den Studenten. Das war total cool. Die findet immer in meiner alten Unterkunft statt. War ein ganz cooles Gefühl da wieder rein zu gehen. Die Gruppe ist auch cool. Da sind viele verschiedene Menschen, aber alle jung und das macht noch viel mehr Spaß über die Bibel zu reden. Die Gruppe wird auch von Lelde geleitet. Sie leitet jetzt also beide Gruppen, die Jugendgruppe und die Studentengruppe und ich bin auch bei beiden dabei. Das hilft meinem Verständnis auch sehr weiter, weil es ungefähr die gleichen Fragen sind. Es wird aber nicht langweilig, weil die andere Altersgruppe ganz anders denkt. Es macht echt Spaß wie man einen Bibeltext so komplett anders auslegen kann. Oder langfristig auch mal zu sehen, wo die Menschen gleich denken. &lt;br /&gt;Nach der Bibelstunde habe ich noch jemanden im Kojas besucht und dann war ich einkaufen. Diesmal war ich ohne Fahrrad unterwegs und es ist doch ganz schön weit gewesen, aber wenn der Wetter sich weiter so entwickelt wie es zurzeit ist, dann werd ich wohl noch einige Male gehen. &lt;br /&gt;Am Donnerstag habe ich einen Teil meiner Fotos öffentlich auf dem Computer in der Gemeinde gemacht. Also zum Beispiel die vom Apfelfest oder die von Deutschunterricht, was auf dem PC doch sehr lange gedauert hat. Eigentlich wollte ich mich dann mit dem Pastor treffen, um in das Heim für geistig Behinderte zu fahren, aber er hat kurzfristig abgesagt. Am Abend hat er mir erzählt wieso wir nicht gefahren sind. Das fand ich sehr süß. Die Einwohner haben an dem Donnerstag nämlich Taschengeld bekommen und wenn die Einwohner Taschengeld bekommen, dann gehen sie immer shoppen. Natürlich kriegen sie keine Mengen. Vielleicht ein, zwei Lats aber das ist für die immer ein Highlight dann loszuziehen. Kann ich auch irgendwie verstehen. Naja, dann wäre ja aber keiner zum Gottesdienst gekommen, also wurde der Gottesdienst verschoben. Ich hatte also wieder einen freien Nachmittag. Fast schon zu viel Freizeit in dieser Woche, aber ich werd am Wochenende noch wieder viel arbeiten müssen. Ich habe dann wieder gekocht und weiter aufgeräumt. Mein Kochen nimmt immer sehr viel Zeit in Anspruch. Um 18 Uhr war dann das letzte Mal Konfirmandenunterricht. Die werden an diesem Sonntag konfirmiert. Der Unterricht dauerte hier auch nicht so lange. Vielleicht 10 Wochen. Also es sind echt unterschiede da. Die sind alle sehr aufgeregt, weil sie noch nie eine Konfirmation gesehen haben. Das war für mich auch besonders, weil ich ne Zeit lang jedes Jahr irgendwo auf einer Konfirmation war. Ich bin sehr gespannt wie es wird und die Konfirmanden auch sehr. &lt;br /&gt;Heute am Freitag bin ich in die Kirche zum Wochengespräch, was diese Woche nicht sooo gut war, weil wir ja kaum was zu besprechen hatten. Aber es war schon gut, dass wir nun wieder im richtigen Rhythmus sind. Oh.. doch. Eine gute Sache hatte das Gespräch. Ich habe erzählt, dass ich trotz Bemühen niemanden gefunden habe, der morgen mit mir Fußball guckt. Dann meinte er Pastor, dann guck doch mit der Jugendgruppe hier in der Gemeinde. Als ich das dann eben bei der Jugendgruppe vorgeschlagen habe, waren alle sehr begeister und jetzt machen wir morgen eine Fußball-Fan-Party. Die Partytrilogie. Erst Feuerparty, dann Putzparty und morgen eine Fußballparty. Mal gucken vielleicht geht es ja so weiter. Naja zurück zu dem Gespräch. Bzw. danach... Ich bin dann in die Stadt gegangen, habe einen neuen Schäler gesucht und mir noch einen Haartrockner, ne sogar einen Föhn(ist nämlich von Philips) gekauft. &lt;br /&gt;Am Abend war Jugendgruppe. Helga hat heute Namenstag und der wird hier doch sehr gefeiert. Ihre Mutter hat für sie und uns einen Kuchen gebacken. Sie hat noch ein paar Chips mitgebracht. War eben eine richtig schöne Zeit. Zunächst hat jeder ein wenig berichtet, was er in der letzten Woche so erlebt hat. Das Gespräch war richtig gut und hat knapp 45 Minuten gedauert. Dann haben wir mit dem Bibelstudium weiter gemacht und heute haben die noch viel besser mitgemacht. Sie waren offener und fühlten sich wohl. Das merkt man, obwohl ich nicht alles verstanden habe. War ein schönes Gespräch. Danach haben wir ausgiebig gebetet und jeder hat etwas gesagt. Teilweise sind die erst 11 Jahre, aber die beten einfach von Herzen weg. Das begeistert mich doch immer wieder. Ich selbst habe immer noch Probleme dabei, wobei es viel besser wird. Eigentlich war die Zeit schon um, aber die wollten trotzdem noch ein paar von den Spielen, die ich vorbereitet hatte. Den Rest haben wir dann in unsere Fußballparty morgen Abend verschoben. &lt;br /&gt;So... ich glaube so viel ist zurzeit gar nicht zu berichten. Das Wochenende wird wieder ereignisreicher. Bleibt euch nur zu sagen, dass ihr, nachdem ihr Deutschland unterstützt habt, morgen auch Lettland die Daumen drücken müsst. Die Letten sind ja auch für Deutschland, weil die Russland nicht mögen. Aber, wenn Lettland morgen gegen König Otto wirklich gewinnt, dann können sie in der Relegation auf Deutschland oder eben auf Russland treffen, weil sie das schlechtgesetzteste Team in den Play off wären. MH.. ich hoffe, das könnt ihr ein bisschen nachvollziehen. Wie auch immer, vielleicht fährt Lettland ja wirklich nach Südafrika.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-7294023836658281844?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/7294023836658281844/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/die-jugendgruppe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/7294023836658281844'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/7294023836658281844'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/die-jugendgruppe.html' title='Die Jugendgruppe'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-7812665969533885648</id><published>2009-10-07T13:46:00.001+03:00</published><updated>2009-10-07T16:42:00.109+03:00</updated><title type='text'>Meine neue Adresse</title><content type='html'>Labdien!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute möchte ich euch zunächst meine neue Adresse geben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Benjamin Roeder&lt;br /&gt;Uliha iela 30-3,&lt;br /&gt;Liepāja,LV-3401&lt;br /&gt;Latvija&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe jetzt bei der Googlekarte bei "A" meine Wohnung und bei "B" ist meine Kirche. Da kann man jetzt sehen, die Ostsee ist näher als der Arbeitsplatz. Außerdem könnt ihr jetzt das Wetter verfolgen. Sogar die Windgeschwindigkeiten sind angegeben. Zurzeit ist aber im Vergleich zum letzten Wochenende nichts mehr davon zu spüren. In der Diashow lass ich erst mal noch die Bilder vom September, wenn ich ein wenig mehr habe, kommen da die Oktoberbilder rein. Die kann man sich aber schon angucken, wenn ihr die Diashow anklickt, aber das habe ich ja schon erklärt. Wenn ihr noch Verbesserungsvorschlage zu der Seite habt, nur zu. &lt;br /&gt;Jetzt aber zurück zu meiner Arbeit und meinen Erlebnissen. &lt;br /&gt;Am Montag hatte ich mal ein bisschen Ruhe. Ich hab mich zum Beispiel um die ganzen Fotos gekümmert. Habe in meiner Wohnung ein bisschen aufgeräumt. Beim Deutschunterricht sind wir jetzt mir der Vorstellung durch. Jeder hat einen kleinen Text über sich geschrieben und kann sich und seine Familie vorstellen. Ich habe jetzt von jedem ein Foto gemacht und bald können wir die Texte irgendwo aufhängen. Jetzt fangen wir an, Farben und Kleidung zu lernen. Das macht Spaß. Diese Woche waren direkt mal die gleichen da wie letzte Woche. Vielleicht entwickelt sich ja doch mal eine konstante Gruppe. Wir waren 13 und das ist eine super Anzahl, wie ich finde. &lt;br /&gt;Danach habe ich ganz lange für mich gekocht, das hält noch ganz schön auf. Aber es macht mich doch immer wieder stolz, wenn es schmeckt. ;)&lt;br /&gt;Am Dienstag war um 9 Uhr wieder Andacht. Im Anschluss daran war dann das Gespräch mit dem Pastor, was wir normalerweise immer am Freitag führen. Am Freitag hatten wir aber keine Zeit. Also haben wir das nachgeholt. Das ist immer gut. Ein kleiner Rückblick von den letzten Tagen, egal ob gut oder schlecht, hilft es nochmal darüber zu reden. Außerdem haben wir einen Plan gemacht. Aber diese Woche ist allgemein ein bisschen ruhiger. Das Apfelfest hat auch bei den Anderen viel Kraft gekostet. Aber wir fahren diese Woche zum Beispiel wieder in das Heim für geistig Behinderte und Sonntag geht zum Beispiel die Sonntagsschule nun richtig los. Da bin ich schon gespannt. Wobei ich mir das am Anfang mehr angucke, bevor ich selbst eigenständig etwas leite. Aber wir werden  sehen.&lt;br /&gt;Nach dem Gespräch begann die Handarbeitsgruppe. Nachdem ich letzte Woche etwas ganz anderes Muster gelernt habe, habe ich diese Woche wieder das alte Muster gehäkelt, aber eine neue Farbe. Das klappt aber schon immer besser, auch, wenn ich das laut der Damen immer noch falsch halte. Naja, ich geb mein Bestes.  Es geht dabei auch eher darum, das Gespräch zu suchen und probieren etwas Lettisches zu lernen.&lt;br /&gt;Am Nachmittag habe ich mich dann auf die Suche nach einer neuen Jacke gemacht. Mein Reißverschluss ist nämlich kaputt gegangen. Ich bin etwa 2 km in ein Shoppingcenter gefahren. Das ist allemal auf europäischen Standard noch sehr neu, aber ein großer Unterschied. Es ist hier sooo leer. Das habe ich noch nie gesehen. In dem großen Center waren mehr Verkäufer als Kunden. Ich war fast immer der einzige Kunde in riesigen Shops. Leider war die eine Jacke, die mir sofort ins Auge gesprungen ist, nicht in meiner Größe da. Ansonsten waren das überwiegend noch Herbstjacken, aber bei dem Wetter hier brauche ich eine Winterjacke. Ich werde die nächsten Tage nochmal woanders gucken. &lt;br /&gt;Abends habe ich ein wenig Hausmann gespielt. Ich habe gekocht, gewaschen, geputzt, Feuer gemacht. Im Nachhinein ein tolles Gefühl so viel geschafft zu haben. Alles in Allem ein schöner Tag. &lt;br /&gt;Heute ist noch nicht so viel Erwähnenswertes passiert. Der Alltag hier auf der Arbeit. Außerdem habe ich ein paar Bilder auf den PC hier geladen und an ein paar Adressen geschickt, die ich bekommen habe.&lt;br /&gt;Bis Bald&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-7812665969533885648?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/7812665969533885648/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/meine-neue-adresse.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/7812665969533885648'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/7812665969533885648'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/meine-neue-adresse.html' title='Meine neue Adresse'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-629712694135482942</id><published>2009-10-05T12:57:00.003+03:00</published><updated>2009-10-05T19:17:05.061+03:00</updated><title type='text'>Die Putzparty</title><content type='html'>Nachdem das Apfelfest (Abolsvetki) vorbei war, war ich aber schon echt fertig. Ich hatte einen geschwollenen Finger (Wespe), war beim Spielen umgeknickt und hatte auch einen geschwollenen Knöchel, war durch das Schleppen der 20kg Säcke auch körperlich fertig. (Die nicht verkaufte Ware musste ja wieder in die Kirche geschafft werden) und ich war müde. Ich merke, ich jammer auch schon wie die Letten hier. Ah... ich hab noch vergessen, der Sturm kam auf. Okay, nachdem ich dann meine Sachen nach Hause geschleppt habe, bin ich noch einkaufen gewesen, habe Feuerholz hochgeschleppt und dann habe ich mich erst mal 2 Stunden hingelegt. Das tat richtig gut. Am Abend war ich dann mit dem Mädchen verabredet, die letztens einfach bei mir im Zimmer stand (Rita), weil sie am Wochenende alleine im Kojas (meiner alten Unterkunft)ist. Wir haben zusammen gegessen und dann haben wir eine Putzparty gehabt... Ich weiß gar nicht, wie wir darauf gekommen sind, aber sie wollte mir helfen aufzuräumen, meine Sachen einzuräumen usw. Als wir angefangen hatten, merkten wir, dass es doch nötiger war, als ich das bisher gedacht hatte. Wir haben uns dann entschieden, alles gründlich zu machen und dadurch nicht so schnell voranzukommen. Aber das war sehr cool. Mir hat das Putzen sogar Spaß gemacht und ich glaube ihr auch. Wir haben zwischendurch immer Pausen gemacht, wo wir meine Äpfel, Wurzeln usw. gegessen haben. Wenn ich ehrlich bin, haben wir nur den Flur geschafft, aber der sieht nun top aus. Als nächstes kommt die Toilette. Gestern habe ich während des Kochens mir auch die Küche ein wenig vorgenommen. Bis meine ersten Gäste kommen, wird es hier schön sein. Dieser Abend tat richtig gut. Danach ging es mir wieder viel besser. Ich kann nicht sagen, was mir gefehlt hat, aber seitdem bin ich wieder besser drauf. Eigentlich sollte ich dann am Sonntagmorgen wieder mit dem Pastor in seine 2. Gemeinde fahren, aber ich habe ihm am Samstag schon abgesagt, weil es mir echt nicht so gut ging. Mein Pastor hat das sofort verstanden und wie ich im Nachhinein erfahren habe, ist er selbst auch nicht gefahren. Da war mein kleines, schlechtes Gewissen wieder weg. &lt;br /&gt;Ich habe den Sonntag dann genutzt um auszuschlafen. Ich habe noch ein wenig aufgeräumt und bin dann wieder zur Kirche. Wir haben uns getroffen um etwas für den Gottesdienst einzustudieren. An diesem Sonntag beginnt nämlich die Sonntagsschule. Diese Woche noch im Gottesdienst, aber nächste Woche treffen die sich dann um 12 und lernen 2 Stunden etwas über Gott, die Bibel und was man so über die Kirche wissen muss. Wir werden auch gemeinsam essen, aber wie gesagt, diese Woche war nur ein Anfangsgottesdienst. Wir haben dann zusammen ein Lied gesungen. Außerdem habe ich ein Gebet auf lettisch gesprochen. Ich bekam wie alle Sonntagsschullehrer ein kleines Buch geschenkt. Das war ein schöner Gottesdienst. Außerdem war auch noch Erntedank-Fest. Deswegen auch am Samstag das Apfelfest. Ein sehr voller Gottesdienst, der auch über 1 1/2 Stunden gedauert hat. Dann bin ich nach Hause. Da habe ich meine Sachen abgestellt, und mein Fahrrad habe ich geholt. Zum Gottesdienst bin ich zu Fuß gegangen, weil es sehr stark geregnet hat. Naja, dann bin ich zum Hypermarkt gefahren. Das war schon ein Highlight in dem Sturm zu fahren. Ich habe dann eingekauft. In dem großen Markt kann man echt Stunden zubringen. Dann ging es zurück. Ich bin bei so einem Wind noch nie Fahrrad gefahren. Ich wäre fast hingefallen, bin dann mit voller Kraft mit 10 km/h nach Hause getuckert. Das war richtig geil. Auf dem Rückweg bin ich nämlich gegen den Wind gefahren. Zuhause habe ich dann für mich gekocht. Das hat alles gedauert und mit spülen und allem habe ich 3 Stunden damit verbracht und ich habe nix großes gekocht. Naja, aber das frisst alles Zeit. Abends habe ich auch kaum was gemacht. Ich habe meinen Blog geschrieben und dann bin ich auch ins Bett. Auch, wenn ich eigentlich nichts zu tun habe, habe ich immer etwas zu tun. Heute probiere ich mal wieder die Flut der Fotos unter Kontrolle zu kriegen. Ich muss heute nur Deutschunterricht geben und dann geht es weiter mit dem Aufräumen. Gut, jetzt bin ich wieder auf dem aktuellen Stand.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-629712694135482942?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/629712694135482942/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/die-putzparty.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/629712694135482942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/629712694135482942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/die-putzparty.html' title='Die Putzparty'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-6279554647395371711</id><published>2009-10-04T23:35:00.004+03:00</published><updated>2009-10-05T19:16:52.340+03:00</updated><title type='text'>Abolsvētki</title><content type='html'>Labvakar...&lt;br /&gt;"Lange" habe ich nichts geschrieben, aber die letzten tage waren echt stressig und es ging mir nicht so gut. Ich hatte ein kleines Tief. Aber der Reihe nach. Ich bin am Donnerstag, nachdem ich meine ganzen Sachen gepackt habe. Okay.. es hat lange nicht  mehr in die Taschen gepasst, aber es musste dieses Mal ja auch nicht. Der Pastor, ist nämlich mit seinem Auto gekommen und hat alle meine Sachen in die neue Wohnung gefahren. In der neuen Wohnung habe ich alle Sachen erstmal abgestellt. Dann habe ich noch mein Fahrrad geholt, was ich jetzt immer im Schuppen abstellen kann, wo auch mein Holz drin ist. In der neuen Wohnung habe Internet ausprobiert, was hier bisher ohne Probleme funktioniert. Jetzt habe ich warmes Wasser in der Dusche, habe keien Nachbarn, die unter 2 Jahren sind. Keine lauten Nachbarn. Ich kann kommen und gehen, wann ich will und ich kann duschen, wann ich will und muss mich nicht an Duschzeiten halten. Ich glaube, ich könnte noch weiter Vorteile aufzählen. Am Donnerstag hatte ich in der Wohnung aber kaum mehr Zeit, dann ging es wieder zur Arbeit. Wir hatten das letzte Vorbereitungstreffen für das Apfelfest am Samstag. Es wurde ein wenig Panik verbreitet, wie viele Menschen da wohl kommen könnten. Aber die Planungen waren recht fortgeschritten und das Gespräch war doch sehr gut. Danach bin ich kurz nochmal in die alte Unterkunft und habe einen Zettel abgegeben und dann war Konfirmandenunterricht. Diesmal haben wir den Ablauf eines Gottesdienstes besprochen.  Um 20h war das zu Ende und ich wollte nach Hause. Dann kam aber gerade der Transport an, der den ganzen Tag über die Dörfer gefahren ist, um Spenden für das Apfelfest entgegenzunehmen. Ich habe noch nie so viel Obst und Gemüse auf einem Fleck gesehen. Das musste nun alles in die Kirche gebracht werden. Apfelsäcke, die ich kaum tragen konnte. Danach war ich echt fertig, auch und vor allem körperlich. naja, dann bin ich wieder in meine Wohnung. Der Tag war schon echt anstrengend, weil dieser Umzug auch echt anstrengend war, ich weiß auch nicht wieso. Wahrscheinlich war da doch irgendwie eine Ungewissheit, wie es wird. Obwohl ich müde war, habe ich dann noch Besuch bekommen. Das wäre ja kein Problem gewesen, leider ist sie sehr lange geblieben aber ich mochte den Gast ja auch nicht rauswerfen. Naja, so bin ich nicht nur nicht zum Auspacken gekommen, ich habe auch nur eine kurze Nacht gehabt, denn am Freitagmorgen wollte ich zur Schule. Hier war Lehrertag. Sowas habe ich noch nie gehört, deshalb wollte ich mir das mal anschauen und Jānis hatte mich eingeladen, weil er etwas vorgeführt hat. Die Schüler haben sich nämlich für die Lehrer ein Theaterstück überlegt und es am Freitagmorgen vorgeführt. Das Theaterstück war sehr schön. Ich habe sogar ein bisschen verstanden. Am besten war natürlich die Zeit, weil Jānis etwas aufgeführt hat, weil ich da persönlichen Bezug hatte, aber auch die anderen waren schön anzuschauen. Nach dem Theaterstück hat dann noch jeder Lehrer einen Blumenstrauß bekommen. Im Anschluss daran bin ich direkt zur Gemeinde gefahren. Ich musste das Plakat von der Behindertengruppe festkleben und außerdem noch ein Plakat für den Deutschunterricht, für die Diakonie insgesamt und für die neue Jugendgruppe bestalten. Das hat sich alles sehr in die Länge gezogen. Um 13.00 hatte ich kurz eine Mittagspause. Ich wollte eigentlich nur kurz etwas einkaufen, etwas Essen und mich nochmal schlafen legen. Ich hatte 2 Stunden, aber alleine das Einkaufen hat so viel Zeit in Anspruch genommen. Ich war hier nicht in einem Supermarkt. Ich war in einem Hypermarkt. Hier gibt es echt alles. Sogar die ersten Brötchen habe ich hier in Lettland gefunden. Naja, zuhause habe ich schnell was gegessen und dann musste ich schon wieder los. Ich hatte nämlich wieder Bilder entwickeln lassen und die musste ich abholen. Natürlich für das Plakat. Natürlich kam wieder ein Transporter mit Äpfeln und Gemüse an, den wir entleeren mussten. Aber um 16 Uhr kam dann Lelde und wir haben das erste Treffen der Jugendgruppe vorbereitet. Um 17h war dann aber nur ein Mädchen da. Die Schwester von Jānis. Naja, die erste Panik war zum Glück umsonst, denn bis um 17.30 waren wir dann eine vernünftige Gruppe. Naja typisch lettisch. Nächste Woche treffen wir uns dann erst um 18 h. Sie meinten, dann würden sie pünktlich kommen. Ich bin mal gespannt. Das Treffen war eigentlich ganz cool. Wir haben erst eine kleine Runde gemacht, wo jeder ein bisschen über sich und seinem Leben erzählt hat, was mir immer sehr viel Spaß macht, weil so man wirklich etwas über die Menschen erfährt. Dann hat Lelde die Bibelstunde geleitet. Wir werden das Markusevangelium durchgehen. Da hat sie ein paar Materialien. Bei den Bibelarbeiten klinke ich mich bisher noch aus, weil mein lettisch einfach nicht ausreicht. Danach haben wir uns dann einen Namen für die Gruppe überlegt. Außerdem haben wir das Plakat noch weiter verfeinert. Am Ende war ich wieder fertig. Ich hatte Hunger, war müde und wollte nur nach Hause. Ich bin auch ziemlich schnell eingeschlafen, bin aber in der Nacht irgendwann wieder aufgewacht. Ich war kurz auf Toilette und hatte gehofft, wieder einzuschlafen. Leider hat das nicht geklappt. Ich habe sehr lange wach gelegen. Ich weiß nicht wieso, aber es war nicht schön. Naja, Samstag war dann das Apfelfest. Ich sollte um 8 Uhr da sein. Nach der schlechten Nacht, aber das kann ich vorweg nehmen, nachdem ich das Haus verlassen hatte, war ich auch nicht mehr müde. Ich hatte den Tag über aber auch immer etwas zu tun und so ging es gut. Um 8 Uhr habe ich dann mitgeholfen, die Mengen an Obst und Gemüse aus der Kirche wieder nach draußen zu tragen, wo sie dann im Laufe des Tages für einen geringen symbolischen Preis verkauft werden sollten. Alles begann offiziell um 10 Uhr mit einem Gottesdienst. Im Gottesdienst hörte ich während des Gebetes ein großes fliegendes Tier, wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, war es eine Wespe. Wie auch immer, nachdem ich sie an meinem Ohr gehört habe, fühlte ich es, wie sie in meinen Nacken reingeflogen ist. Ich wollte sie schnell herausholen und dabei hat sie mich dann gestochen. Ich habe mich sehr erschrocken. Nach dem gottesdienst wurde ich erstmal zu der Ärtzin in der Diakonie geführt und musste einen Verband kriegen. Das war gar nicht so schlimm für mich, aber die haben so darauf gedrängt. Das nur am Rande. Nach dem Gottesdienst war dann ein großes Fest. Es waren zwar lange nicht so viele Menschen da wie erwartet bzw. teilweise befürchtet, aber es war schön. Es hat zwar immer nochmal wieder angefangen zu regnen, aber nie wirklich schlimm. Ich habe zwischendurch ein paar Spiele mit den Kindern gespielt, es waren aber leider keine neuen da und so habe ich nur mit den gespielt, die ich sowieso kannte. Außerdem sind verschiedene Chöre aufgetreten und es gab auch etwas zu essen für alle. Ich wurde immer mal wieder von ein paar Menschen angesprochen. Ob sie mich nun kennenlernen wollten, oder ob sie Informationen über den Deutschkurs haben wollte. Das waren aber alles angenehme Gespräche. Ich habe einen lettischen Volkstanz gelernt. Das hat echt Spaß gemacht. Alle Menschen waren recht fröhlich, es gab eine kleine Tombola, was die Menschen sehr erfreut hat. Was diese kleine Gemeinde hier aufgebaut hat, ist echt erstaunlich. Leider ist am Ende ganz viel Obst und Gemüse übrig geblieben. Ich weiß leider noch nicht, was damit nun passiert. Mal schauen. Dieses Fest war ein großer Erfolg. Auch ich habe mich ein wenig mit Kartoffeln und Wurzeln eingedeckt. Was ich noch erwähnenswert fand ist, dass mir aufgefallen ist, wie viele verschiedene Obst und Gemüsearten aus irgendwelchen entfernten Ländern kommen, die hier nicht angebaut werden. Natürlich war mir klar, dass Kiwi, Nektarinen und Bananen usw. nicht hier angebaut werden, aber trotzdem war es nochmal schön zu sehen, was hier in Lettland angebaut wird. Ich merke schon, ich habe wieder Probleme das auf den Punkt zu bringen, was ich eigentlich meine. Ich hoffe, man versteht trotzdem, was ich meine. Ich werde nun aufhören und den Rest morgen nachliefern.&lt;br /&gt;Ar labu nakti (gute Nacht)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-6279554647395371711?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/6279554647395371711/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/abolisvetki.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6279554647395371711'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/6279554647395371711'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/abolisvetki.html' title='Abolsvētki'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-5479807648091150736</id><published>2009-10-01T16:10:00.000+03:00</published><updated>2009-10-01T16:15:19.023+03:00</updated><title type='text'>Umzugsvorbereitungen</title><content type='html'>Labdien!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer kleinen Pause melde ich mich wieder mit einem kleinen Jubiläum. Mein 25. Post. Da heute mein 35. Tag hier in Lettland ist, ist das ein ganz guter Schnitt. Zum Jubiläum habe ich noch einen kleinen Bonbon für euch Leser. Zumindest für alle, die mit dem Kuldīga-Austausch in Verbindung stehen. Denn *Trommelwirbel* unser Camp kriegt Zuwachs. Ein Mädchen ist schwanger. Ja, diese tolle Nachricht habe ich auch beim Besuch am Wochenende mitbekommen. Die glückliche ist Aiga. Sie kann nun, nachdem sie ja gerade geheiratet hat sich auf ihr erstes Kind freuen. Sie scheint auch sehr stolz zu sein. Ich freue mich für sie. Soweit zum Wochenende nochmal. &lt;br /&gt;Nun geht's aber um Dienstag  und Mittwoch. Der Dienstag begann mit der Andacht, diese Woche mal wieder mit dem Pastor. Die Andacht war jetzt nicht weiter erwähnenswert, aber am Ende jeder Andacht, Bibeleinheit usw. wird gebetet. Das ist jetzt nichts besonderes, aber die Art wie gebetet wird, begeistert mich immer mehr. Ich finde, dahingegen war mein Gebet immer sehr oberflächlich, aber hier betet man für alles und jeden. relativ oft machen wir dann eine Gebetsrunde. Wo jeder etwas sagt. Das Gebet dauert dann auch mal ruhig 15-20 Minuten, man redet einfach über alles, man bedankt sich viel, merkt aber auch an, was nicht so läuft. Man sagt einfach alles. Man betet auch viel mehr für andere Menschen. Die Gebetszeit genieße ich immer sehr. Kann ich nur weiterempfehlen, auch mal auszuprobieren. Abgeschlossen wird es dann mit einem gemeinsamen Vater Unser.&lt;br /&gt;Am Dienstag bin ich dann an den PC und wollte ein bisschen etwas vorbereiten. Dann war aber immer etwas los. Ich finde es immer ganz angenehm, wenn auf der Arbeit immer etwas anderes anliegt. So habe ich oben in der Kartoffel und Apfelsäcke für das Apfelfest am Samstag geschleppt. Ich habe etwas in der Kleiderkammer geholfen und der die Handarbeitsgrupe hat sich wieder getroffen. Da muss ich mich ja auch mal entschuldigen. Meine Oma (schöne Grüße an der Stelle) hat eingelenkt, ich stricke in der Handarbeitsgruppe nicht. Ich häkele nur. Es tut mir Leid, aber nun kenne ich auch da den Unterschied. Aber, was nicht ist, kann ja noch werden, weil die anderen auch teilweise stricken. Aber ich bleibe erst mal bei dem Schal. Diesen Dienstag wurde allerdings weder viel gehäkelt noch viel gestrickt. Es wurde gekocht. Jeder hat etwas mitgebracht und dann wurde etwas gekocht. Ich habe allerdings mit einem kleinen Teil der Gruppe weiter gehäkelt. Es gab dann Salat und Torte. War wie immer sehr lecker. Ich habe dann für alle abgewaschen, weil ich nicht wusste, dass ich etwas mitbringen sollte. Beim nächsten Mal sagen sie mir aber hoffentlich bescheid. An dem Dienstag hatte ich immer wieder kleinere Gespräche, wo ich mein lettisch probiert habe aufzubessern. Ich muss einfach viel mehr sprechen. Naja, ich war noch einkaufen und bin dann wieder nach Hause gefahren. Einen Vorteil werde ich in der neuen Wohnung nicht mehr haben, der nächste Supermarkt ist nicht genau neben dem Haus. Naja, am Nachmittag wollte ich anfangen meine Sachen zu packen, bin aber nicht voran gekommen. Ich habe nochmal wieder gewaschen. Am späten Nachmittag haben wir uns dann wieder getroffen. Bei dem Treffen ging es um die Sonntagsschule. Zunächst haben wir uns über den Auftritt im Kinderheim unterhalten. Aber das fanden alle nicht so toll und wir haben überlegt, was wir besser machen können. Das Problem daran ist, dass viele Kinder da nur für einen oder zwei Monate leben. ich habe nicht verstanden wieso, aber dadurch kann man kein Vertrauen aufbauen und letztes Mal war wohl eine ganz andere Zielgruppe da. Naja, aber wir werden nicht aufgeben und treffen uns demnächst zur nächsten Vorbereitung. Desweiteren ging in dem treffen am Dienstag um die am Sonntag startende Sonntagsschule hier in der Gemeinde. Diesen Sonntag ist hier Ernte-Dank-Fest und die Sonntagsschule beginnt mit einem Gottesdienst, bevor dann nächste Woche die richtige Gruppe beginnt. Im Gottesdienst soll ich mit den anderen zusammen ein Gebet sprechen. Nach dem Treffen hatte ich frei. &lt;br /&gt;Am Mittwoch habe ich auf der Arbeit ein Plakat über die Behindertenarbeit der Diakonie gemacht. Das hat ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen, weil es ja auf lettisch sein musste. Sigrida hat dann immer etwas auf einen Zettel geschrieben und ich habe es abgetippt, so formatiert, wie ihr das passte und wieder ausgedruckt. Das war echt sehr mühsam, weil sie selbst nicht so genau wusste, wie sie es haben möchte... Aber nun sind wir so gut wie durch. Wir müssen nur noch alles aufkleben. Das machen wir am Freitagvormittag. Btw. Dafür muss ich noch Klebe kaufen. Aber im Nachhinein war ich schon glücklich. Wir haben wieder etwas zustande gebracht. Ich bin darüber sehr zufrieden und Sigrida ist sowieso immer glücklich, wenn etwas funktioniert. &lt;br /&gt;Am Nachmittag bin ich nach Hause und wollte anfangen zu packen für meinen Umzug. Das war aber schwieriger als erwartet. Ich bin immer wieder durch irgendetwas abgelenkt worden. Ich muss aber gestehen, ich habe das Packen der Sachen nach 5 Wochen auch irgendwie als Rückblick genutzt. Viele Momente, die ich hier erlebt habe, verbinde ich mit irgendwelchen besonderen Dingen. Aber überwiegend waren es schöne Momente. Naja, ich habe mich halt immer wieder erwischt, dass ich eigentlich gar nicht aufräume, sondern immer wieder etwas anderes mache. Um 18 h war dann nochmal die Bibelstunde. Jānis, den ich am Anfang mal gefragt hatte, ob er mitkommt, war wieder da. Das hat mich irgendwie gefreut. Sowieso waren diese Woche viele da. Es war diesmal aber nicht so gut, weil ich vielleicht mit den Gedanken woanders war, oder weil der Text mir auch nicht so zugesagt hat. Naja, ich bin danach wieder nach Hause. Eigentlich wollte ich endlich alles aufräumen, aber ich bin wieder nicht dazu gekommen. Mir wurde ein türkischer Student vorgestellt, der jetzt neben mir wohnen würden und ich habe viel telefoniert und bin halt nicht richtig voran gekommen. Bevor ich schlafen gegangen bin, hatte ich dann alles, was ich fertig haben wollte, fertig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-5479807648091150736?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/5479807648091150736/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/umzugsvorbereitungen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5479807648091150736'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/5479807648091150736'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/10/umzugsvorbereitungen.html' title='Umzugsvorbereitungen'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2967107525426819515.post-2135975046048705894</id><published>2009-09-29T23:05:00.002+03:00</published><updated>2009-09-30T20:25:47.213+03:00</updated><title type='text'>Kuldīga Wochenende II</title><content type='html'>Mit einem Tag Verspätung melde ich mich wieder. Ich habe gestern nichts gemacht und nichts geschafft. Das Wetter passte perfekt in die Situation. Nun gut...&lt;br /&gt;Am Samstag bin ich dann also in die Volleyballhalle gebracht worden und dort habe ich Davis und Jurģis getroffen. In dem Spiel spielten Klassenkameraden von Jurģis und wenn man parteiisch ist, macht fast jeder Sport Spaß anzuschauen. Danach sind wir zu dritt zur Kirche, wo meine Tasche noch stand. Die haben wir geholt, sind dann zu Davis nach Hause. Wir waren aber nur kurz da und dann sind wir einkaufen gegangen. Wir haben uns für das Eishockeyspiel eingedeckt. Dynamo Riga. Die spielen in der russischen Liga mit und viele lettische Nationalspieler spielen in dem Team. Das Team ist das einzige lettische Team in der Liga und deshalb stehen sehr viele Letten hinter dem Team. Das Spiel war aber nicht so spannend, wie mir erklärt wurde, lag es daran, dass beide Mannschaften sehr taktisch gespielt haben. Am Ende ging das Spiel knapp mit 1:2 verloren. Wir haben dann noch ein bisschen Bundesliga geguckt, mit englischem Kommentar, war ganz cool. Den restlichen Abend haben wir dann bei Jurģis verbracht, nichts Besonderes, aber es war schön.&lt;br /&gt;Als Davis und ich dann zu ihm zurückgekommen waren, hatte die Mutter extra für uns Pfannkuchen gemacht. Das fand ich total lieb. Wir sind dann zu Davis ins Zimmer, wo auch sein Bruder war. Dort haben wir ein bisschen Playstation gespielt. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass sein 8-jähriger Bruder auch ein bisschen englisch versteht. Ich habe anfangs ganz einfach mit ihm geredet und langsam. Dann ist mir aber aufgefallen, dass er sehr gut Englisch spricht. Das hat mich echt umgehauen. Mit seinen 8 Jahren konnte er besser englisch sprechen als ich mit 16. Er meinte, das habe er alles aufgrund der Cartoons gelehrt. Das hat mich echt umgehauen. Am Abend habe ich noch sein Englischbuch gesehen, was weit unter seinem Niveau war, er meinte auch, dass er sich dort langweile. Naja, nach einer Diskussion mit Davis, wer in welchem Bett schläft (er wollte, dass ich in sein Bett gehe und er auf der Luftmatratze schläft = hab ich mich durchgesetzt und auf der Matratze geschlafen) sind wir dann auch schlafen gegangen.&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen, als die Mutter das sah, dass ich auf der Luftmatratze geschlafen hatte, war sie ein bisschen sauer auf Davis und ich habe probiert ihr klar zu machen, dass ich das wollte. Die Gastfreundschaft ist hier echt so groß. Die Luftmatratze ist aber mindestens genauso gut, wie mein Bett hier, wenn nicht noch besser gewesen. &lt;br /&gt;Am Vormittag haben wir nichts Besonderes gemacht. Aber es muss ja nicht immer Aktion sein. Wir waren im Internet, haben Fernsehen geguckt und haben gespielt. Ich fand es schön. Nach dem Mittagessen, was wieder sehr, sehr lecker war, bin ich dann mit Davis und Jurģis in den Gottesdienst. Ich glaube, normalerweise gehen die beiden nicht, aber sie sind trotzdem mitgekommen, was mich sehr gefreut hat. Davis hat mir sogar ein bisschen von der Predigt übersetzt. Ansonsten habe ich im Gottesdienst doch ein paar Unterschiede zu dem in meiner Gemeinde in Liepāja festgestellt. Neben der Zeit(in Kuldīga waren es fast 2 Stunden) sind viele einzelne Dinge viel mehr herausgehoben worden und ich hatte das Gefühl, wir standen im Gottesdienst noch mehr. &lt;br /&gt;Naja, wir sind dann wieder ans andere Ende der Stadt zu Davis nach Hause gegangen. Bei der Verabschiedung mit den Eltern meinte der Vater, ich solle doch bitte bald wieder kommen, denn die Mutter hat lange nicht so gut gekocht. Einerseits ist es ja sehr schön, dass mich alle so gastfreundlich willkommen heißen, aber ich habe auch immer wieder ein schlechtes Gefühl. Deswegen wollte ich auch auf der Luftmatratze schlafen. Ein bisschen weniger Gastfreundschaft wäre auch voll in Ordnung. Ich habe Davis auf jeden Fall auch eingeladen nach Liepāja zu kommen. Ich würde mich freuen, wenn ich hier ein bisschen Gastfreundschaft zurück geben könnte. &lt;br /&gt;Mal schauen, ob er es annimmt. Zwischenzeitlich hieß es, dass er noch im Oktober kommt. &lt;br /&gt;Die Rückfahrt war irgendwie anstrengend, vielleicht war ich doch müde, aber die ging gar nicht um und bei den Straßenverhältnissen wacht man auch immer wieder auf. Es sind nicht nur die Fahrradwege schlecht ausgebaut. Aber gut.&lt;br /&gt;Gestern am Montag habe ich, wenn ich mich so erinnere wirklich kaum was gemacht. Ich weiß echt nicht, wo die Zeit geblieben ist. Naja. Ich war wieder in der Kinderbücherei, um vielleicht irgendwann wirklich mal lettisch sprechen zu können. Mein Deutschunterricht fand wieder statt. Diesmal waren viele alte Frauen, nicht da, als ich die heute gefragt habe, warum, meinten sie, das lag am Wetter. Ich bin mal gespannt, wie sich das entwickelt. Den ersten Block, wir stellen uns vor, möchte ich nächste Woche abschließen. Was danach kommt, dürfen sie sich bis zur nächsten Stunde überlegen. &lt;br /&gt;Am Abend hatte ich noch Besuch von Lelde, wo wir uns über die am Freitag startende Jugendgruppe unterhalten haben. Aber nicht nur, wir haben uns auch ausgetauscht, was wir so am Wochenende gemacht haben. Lelde ist hier schon eine richtig gute Freundin geworden. &lt;br /&gt;So wenig, wie gestern passiert ist, ist heute schon wieder ganz viel passiert. Den Bericht reiche ich dann wieder nach. Am Donnerstag ist mein Umzug und dann habe ich auch wieder mehr Zeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2967107525426819515-2135975046048705894?l=benjaminroeder.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/feeds/2135975046048705894/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/09/kuldiga-wochenende-ii.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2135975046048705894'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2967107525426819515/posts/default/2135975046048705894'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://benjaminroeder.blogspot.com/2009/09/kuldiga-wochenende-ii.html' title='Kuldīga Wochenende II'/><author><name>Benjamin Röder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02327054441678848709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_m_vRjlpGAG0/Sjq3AAYIoWI/AAAAAAAAAAM/txTOWweckYk/S220/P1060220.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
